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    Kate Logan: Der Geist, der mich liebte

    Von hera | 15.Juni 2007

    Es ist das letzte Haus am Ortsrand von Cedars Creek, das Sam von ihrer Tante geerbt hat. Die junge Frau, will das Haus, auch wenn es schmerzt, verkaufen. Sechs Wochen Zeit bleiben ihr, um den Nachlass zu regeln und das Haus zu renovieren, dann will sie einen neuen Job in Boston antreten.
    Als Sam entdeckt, dass der Garten an einen verwilderten Friedhof grenzt, bereitet ihr das Unbehagen. Erinnerungen an die vielen Horrorfilme, die sie gesehen hat, werden wach.
    Trotz der Wärme draußen, ist es im Haus merkwürdig kalt, dabei gibt es nicht mal eine Klimaanlage. Sam richtet sich im Gästezimmer ein. In der Nacht erscheint ihr ein Geist. Nach diesem Albtraum ist an Schlaf nicht mehr zu denken.
    Beim Einkaufen am nächsten Tag lernt Sam Tess kennen, die in der Bibliothek arbeitet. Die junge Frau träumt davon, Parapsychologin zu werden.
    Auf dem Heimweg wird Sam von ihrem Auto im Stich gelassen. Aber vielmehr ist sie selbst Schuld, sie hat vergessen zu tanken. Als Retter in der Not erweist sich Adrian. Er ist der begehrteste Junggeselle von Cedars Creek und ist gerade dabei, dass Familienunternehmen von seinem Großvater zu übernehmen. Um das Herrenhaus ist eine seltsame Gruselgeschichte im Umlauf. Die Baker-Schwestern, die dort lebten, waren Hexen. Es gibt noch eine dritte Schwester, die mit der Sache nichts zu tun hatte. Aber es stellt sich heraus, dass Sam eine direkter Nachkomme von ihr ist.
    Der Geist, der Kate nachts erschienen ist, gibt sich zu erkennen. Sein Name ist Nicholas. Gemeinsam wollen Sam und Tess herausfinden, was der Geist will. In einer Beschwörung, wollen die beiden dem Geist hinüberhelfen. Das misslingt allerdings. Der Geist lässt sich nicht vertreiben. Und bald will Sam ihn auch gar nicht mehr loswerden. Sie verliebt sich in ihn.

    Zunächst liest man eine Spukgeschichte, dann wird ein spannender Krimi daraus und bald kennt der Horror keine Grenzen mehr. Der Unterhaltungswert des Buches ist sehr hoch. Man liest mit wachsender Begeisterung. Dabei ist die Geschichte eher einfach gestrickt. Aber Sam, als Hauptfigur, kann man sehr gut folgen. Darüber, dass sie sich in den Geist verliebt, muss man immer wieder schmunzeln. Es kommt zu einzigartigen Szenen. Aber man kann sich gut darauf einlassen und einfach glauben, was geschrieben steht. Es wird traumhaft romantisch.
    Hinter der ganzen Geschichte steckt ein Geheimnis, dem Sam so langsam auf die Schliche kommt. Dabei muss sie tief in die Vergangenheit eintauchen. Zwischen Wahrheit und Lüge, weiß sie aber bald nicht mehr, wem sie trauen kann. Spätestens als ihrer Freundin etwas Schreckliches geschieht, weiß sie, dass sie in ein Wespennest getreten ist. Die Autorin hält im letzen Teil des Buches die Spannung dementsprechend hoch und es wird ausgesprochen dramatisch. Das ist eine Entwicklung, die man im Verlauf der Geschichte nicht erwartet hätte.
    Es ist ein Buch für alle, die romantische Horrorgeschichten mögen und die einfach mal ein bis zwei Abende komplett abschalten wollen.

    Rezension von Heike Rau

    Kate Logan
    Der Geist, der mich liebte
    288 Seiten, gebunden
    Verlag Carl Ueberreuter, Wien
    ISBN: 978-3800052905
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