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    Andreas Gößling: Die Dämonenpforte

    Von hera | 11.Dezember 2009

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    Weil Marthelm Hegendahl verstorben ist, kommen Marian und seine Mutter zur Beerdigung nach Croplin. Marian ist seinem Urgroßonkel nie begegnet. Er weiß jedoch, dass er an Dämonen, Zeitreisen und Magie so interessiert war, wie er selbst. Mutter und Sohn hoffen auf eine kleine Erbschaft, sie hätten ein bisschen finanzielle Unterstützung bitter nötig. Der Plan geht allerdings nicht auf. Vielmehr erbt die „Loge zu den Spiegeln des Lichts“. Allerdings übergibt der Logenmeister Dr.Godobert während des Leichenschmauses im Hinterhof des „Moorgrafen“ heimlich einen Umschlag an Marian.
    Der Urgroßonkel spricht in seinem Brief von einem Fluch. Marian soll nun berufen sein, diesen zu brechen.
    Dem Brief liegt ein seltsamer Gegenstand bei. Marthelm nennt ihn Talmibro. Er sieht einer Muschel ähnlich. Aufgeklappt wird der Gegenstand zu einem Spiegel, einer Art Durchgang in die Vergangenheit.
    Marian reißt es hinein in das Talmibro. 333 Jahre verschlägt es ihn zurück in die Vergangenheit und direkt hinein in den jungen Famulus Julian. Der junge Mann hält Marian fortan für sein Gewissen, das zu ihm spricht. Mehr vermag Marian nicht. Er kann Julian nicht steuern. Aber was er durch seine Augen sieht, kann ungewöhnlicher kaum sein.
    In der Gegenwart ist Julians einzige Vertraute die mysteriöse Billa, die draußen bei den Waldfrauen ihre Ferien verbringt und die hier nach ihrem Bruder sucht, der einst im Bannwald verschwand.
    Beide zusammen versuchen das Geschehen aufzuhalten. Das Wiedererwachen der vor 333 Jahren erschaffenen Golems muss verhindert werden.

    Die Geschichte ist eine echte Überraschung. Mit Geisterbeschwörung, Alchemie, Spuk, Magie und Hexenzauber bringt der Autor dem Leser ordentlich das Gruseln bei. Dabei hat das Buch auch noch richtig Tempo, so dass man kaum zum Atemholen kommt. Die Spannung ist nicht zu überbieten. Man wird in eine Abenteuer hineingezogen, dem man sich nicht entziehen kann. Kleine Pausen werden einem aber hin und wieder durch humorvolle Szenen gegönnt oder Ausdrücke, wie sie ein 15jähriger eben verwendet, der auf dem Laufenden ist.
    Dass die Sprache manchmal stolpert und der Textfluss etwas hängt, wird unbedeutend. Die Geschichte ist gut ausgedacht. Alte Legenden werden genauso eingewoben wie geschichtliche Tatsachen. Der Rest ist reine Fantasie und trotzdem so unglaublich gut nachvollziehbar.
    Marian ist eine Figur, der man gerne folgt. Unvoreingenommen geht er an die Sache heran und ist bereit zu glauben, was er sieht und seine Skepsis beiseite zu schieben. Nur so ist es überhaupt auch möglich, dass er sich in Billa verliebt. Das verleiht der Geschichte eben auch Romantik. Auf diese Art und Weise wird der Autor ein breites Publikum für sein Buch finden und das sollten längst nicht nur Jugendliche sein. Auch für Erwachsene hat das Buch seinen Reiz.

    Rezension von Heike Rau

    Andreas Gößling
    Die Dämonenpforte
    512 Seiten, Klappenbroschur
    ab 12 Jahren
    cbt Verlag, München
    ISBN-10: 3570304914
    ISBN-13: 978-3570304914



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