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    Stephen Grosz: Die Frau, die nicht lieben wollte

    Von Claudine Borries | 3.November 2013

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    Seelische Wunden, Verletzungen und ihre Folgen.

    Der englische Psychoanalytiker Stephen Grosz hat in loser Folge über Fälle berichtet, die ihm in seiner Praxis begegnet sind.

    Natürlich wird in den Geschichten über das wahre Leben berichtet!

    Und natürlich sind Menschen neugierig und möchten mehr über das erfahren, was nicht offen nach außen dringt, sehr Privates also und gelegentlich natürlich auch sehr Intimes.

    Grosz’ Geschichten gehen dem Unbewussten im menschlichen Leben auf den Grund. Psychoanalytiker lernen in langen Sitzungen, hinter die Fassade des nach außen getragenen Verhaltens zu schauen. Das macht sie in der Fantasie ihrer Klienten zu allmächtig Wisssenden, denen gelegentlich fast eine magische Wirkung zugeschrieben wird.

    Doch wir alle wissen, dass es Dinge gibt, die man nicht jedem zugänglich machen möchte, oder über deren Ursprung man sich gar nicht im Klaren ist. Kleine Lügen etwa oder versteckte Lüste und Genüsse, aber auch Handlungsweisen und Erfahrungen im Alltag, die uns quälen oder bedrängen, gehören dazu. In seinen Berichten deckt der Psychoanalytiker Grosz auf, in welchen Verkleidungen Ängste, Sehnsüchte und ungewöhnliche Verhaltensweisen daherkommen können. Die Psychoanalyse ermöglicht im besten Fall das Aufdecken unbewusster Gefühle und macht sie verstehbar. Anhand zahlreicher kurzer Fallbeispiele aus der Praxis von Stephen Grosz bekommt man Einblicke in das verdrängte Geschehen, das allzu häufig zu Leid und Unglück bei den Betroffenen und zu seelischer Not führt.

    Da geht es z.B. um Wiederholungshandlungen mit ungewissem Hintergrund und um verleugnete Erkenntnisse über die Liebe zwischen Eltern und Kindern. Auch ungewöhnliche sexuelle Verhaltensweisen können einem tieferen Verstehen zugänglich gemacht werden. Das Verdrängte soll einen schützen vor allzu traurigen Erinnerungen. Wenn es aber zu lebenslangem Leid in Form von Traumata führt, die den seelisch Erkrankten bedrängen und geradezu foltern können, ist die Hilfe zum Verstehen angesagt. Zwangshandlungen und Vermeidungsstrategien können einem das Leben sehr schwer machen!

    Mit seinen Fallbeispielen deutet uns Stephen Grosz die Vielfalt menschlicher Tragödien im Seelenleben seiner Klienten. Seine Geschichten lesen sich schnell, sie sind informativ, und sie befriedigen die Neugierde nach innerseelischem Befinden und ihren Folgen bei sich und anderen.

    Stephen Grosz
    Die Frau, die nicht lieben wollte
    240 Seiten, gebunden
    S. FISCHER, 2. Auflage, August 2013
    ISBN-10: 3100287150
    ISBN-13: 978-3100287151
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