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    Nina Teichert: Ein Sommer zum Pferdestehlen

    Von hera | 17.April 2019

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    Eines Tages entdeckt die 13-jährige Klara auf dem Gelände des Schrotthändlers eine Irish-Cob Stute, dabei hat der alte Mann nichts für Pferde übrig. Das gescheckte Pferd reagiert sofort auf ihre Rufe. Aber es kommt für Klara nicht infrage, über den Stacheldrahtzaun zu klettern. Später, mit Freundin Marei, findet sich ein Weg, zu dem Pony zu gelangen. Zwischen den Autowracks steht auch ein alter Wanderwagen. Als Klara diesen inspiziert, wird sie vom alten Fassbinder erwischt. Den Kindern ist er nicht geheuer. Es heißt, er sei verrückt. Dennoch machen sie deutlich, dass das Pferd besser versorgt werden muss. Dem Alten ist das egal, schließlich will er die Stute, die er geerbt hat, zum Schlachter geben.

    Das wollen die Mädchen nicht zulassen. Und so spannen sie in einer riskanten Aktion Gypsy vor dem Pferdewagen und flüchten. Ziel ist der Gnadenhof von Mareis Tante, der direkt hinter der holländischen Grenze liegt. Unterstützt werden sie von einem oberschlauen Feriengast. Etwa 100 Kilometer müssen sie mit Pferd und Wanderwagen zurücklegen.

    Die Reise wird zum halsbrecherischen Abenteuer! Die Autorin schreibt auf eine unterhaltsame, lockere und sehr lebhafte Art. An witzigen Situationen wird nicht gespart, auch wenn es ab und an nervenzerreißend spannend für die Freunde und damit auch für den Leser wird.

    Im Kutschwagen werden alte Tagebücher, beginnend im Jahr 1898, gefunden. Ein Mädchen der Irish Travellers hat sie geschrieben. Auf diese Weise wird Hintergrundwissen über das fahrende Volk vermittelt. Esmes Geschichte gibt fast schon Stoff für ein eigenes Buch.

    Die drei Freunde sind sehr unterschiedlich. Auch wenn es Streitereien gibt, so halten sie doch zusammen, wenn es darauf ankommt. Klara ist wagemutig und naiv, Marei eher zurückhalten und Bruno weiß alles besser, zumindest in der Theorie. Man kann sich gut in die jungen Menschen hineinversetzen, die als Team immer mehr zusammenwachsen.

    Die Reise ist perfekt in Szene gesetzt. Die Autorin lässt sich Zeit mit ihren Schilderungen und schaut genau hin. So wird auch das Pferd mit seinen Eigenschaften und Eigenarten sehr gut beschrieben. Es sind die leisen Töne zwischen Mensch und Tier, die hier spürbar werden. Das Buch ist nicht nur jungen Pferdefans sehr zu empfehlen!

    Rezension von Heike Rau

    Nina Teichert
    Ein Sommer zum Pferdestehlen
    288 Seiten, gebunden
    Ueberreuter Verlag
    ISBN-10: 3764151420
    ISBN-13: 978-3764151423
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