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    Marcus Sedgwick: Weiße Krähe

    Von hera | 24.Februar 2012

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    Das Mädchen, das neu in die Stadt gekommen ist, interessiert Ferelith. Gleich bei ihrer ersten Begegnung an den Klippen erschreckt Ferelith Rebecca jedoch so sehr, dass diese ohnmächtig wird. Ihre erste Unterhaltung verläuft dann auch recht holprig. Ferelith bietet Rebecca ihre Freundschaft an, erntet aber Ablehnung. Dennoch finden die beiden später zueinander und werden Freunde. Rebecca wäre sonst allein. Winterfold ist nämlich ein Zufluchtsort, nachdem ihr Vater die Folgen einer beruflichen Fehlentscheidung zu tragen hat. Vater und Tochter kommen nicht gut miteinander klar. Um sich die Zeit zu vertreiben, trifft Rebecca sich also doch mit Ferelith, auch wenn diese sehr befremdlich und undurchschaubar auf sie wirkt. Ihr Hang, oft über den Tod zu sprechen, macht es nicht besser.

    Durch Ferelith lernt Rebecca Winterfold kennen. Eine Stadt, die dem Untergang geweiht ist durch die immer weiter voranschreitenden Abbrüche an der Steilküste. Eines Tages wird der Ort nur noch von Legenden leben. So wird auch sicher die unheimliche Geschichte vom alten Herrenhaus bleiben, die Ferelith ihrer Freundin nicht vorenthält.
    Gemeinsam bestehen die beiden einige Mutproben, bis Ferelith zu weit geht. Und doch, um wieder mit Ferelith zusammen sein zu können, akzeptiert sie die vorher abgesprochene Strafe, die im alten Herrenhaus vollzogen werden soll. Rebecca ahnt nicht, in welche gefährliche Lage sie sich begibt.

    “Weiße Krähe” ist ein sehr beeindruckender Mystery -Thriller. Von Anfang an liegt eine unheimliche Stimmung über den Geschehnissen. Das mag am grusligen Ort Winterfold liegen. Aber auch an Ferelith, die sich sehr absonderlich gibt. Sie ist die Geheimnisvolle im Buch, die Unnahbare. Ihre wahren Ziele deckt der Autor erst nach und nach auf. Das führt zu einigen Überraschungen. Man glaubt, dass Ferelith böse Absichten hat, ohne das direkt an etwas festmachen zu können. Selbst Rebecca fühlt Unbehagen. Ihr Instinkt warnt sie. Aber eine andere Freundin wird sie in Winderfold nicht finden.

    Der Autor führt unablässig hinein in die Geschichte. Sein Schreibstil ist einzigartig. Das Gänsehautgefühl wird immer stärker. Man spürt das Unheil kommen.

    Neben der Geschichte, die in der Gegenwart spielt, gibt es noch einen zweiten Erzählstrang. Es sind alte Tagebucheinträge aus dem Jahre 1798, geschrieben vom Pfarrer des Dorfes. Diese zeugen von gespenstigen Vorgängen im Herrenhaus, von Experimenten, deren Beobachter er ist. Als Leser weiß man also, dass die Legende um das alte Haus auf wahre Begebenheiten beruht, die jetzt in die Gegenwart übertragen werden. Das alles zusammengenommen macht das Buch sehr spannend.

    Thematisch dreht sich die Geschichte um die Frage, ob es ein Leben nach dem Tod gibt. Das will auch Ferelith wissen und geht dabei abenteuerliche Wege. So ist auch das Ende des Buches einfach nur unglaublich.

    Rezension von Heike Rau

    Marcus Sedgwick
    Weiße Krähe
    Aus dem Englischen von Renate Weitbrecht
    Gothic Thriller
    280 Seiten, Klappenbroschur
    Dtv – Deutscher Taschenbuchverlag
    ISBN-10: 342324884X
    ISBN-13: 978-3423248846
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