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    Der weiße und der schwarze Bär

    Von hera | 3.April 2007

    Die Nacht ist schon ein wenig unheimlich, findet das kleine Mädchen. Wenn es mit offenen Augen im Bett liegt und ihr Zimmer betrachtet, fühlt es sich wie in einem Wald, man könnte sich verlaufen. Allein ist das Mädchen zum Glück nicht, denn im Wald, da gibt es Bären. Nachts sitzt ein weißer Bär am Bett des Mädchens, so ist es nicht ganz so stockdunkel. Der weiße Bär schimmert nämlich ein wenig im Dunklen. Wenn der weiße Bär nicht da ist, dann ist auch der Mond verschwunden. Dann sitzt der schwarze Bär am Bett. Sehen kann man ihn nicht, so unglaublich dunkel ist es, aber atmen kann man ihn hören.

    Der Autor taucht ganz tief in die Fantasiewelt kleiner Kinder ein. Er bietet ihnen eine Sichtweise an, die es ermöglicht, die oft vorkommende nächtliche Angst in ihre Schranken zu weisen oder zu überspielen. Die Lichtverhältnisse sind nachts nicht immer gleich, so finden auch die Mondphasen Beachtung.
    Das Buch ist sehr fantasievoll illustriert. Die Bären sehen schon ein wenig unheimlich aus, so groß, wie sie dargestellt sind. Aber wie man den Bildern entnehmen kann, fühlen sich Kinder wohl in ihrer Nähe. Die Bären nehmen der Nacht ihre Unheimlichkeit, auch wenn sie nur erfunden sind, wie jedes Kind weiß. Das Buch regt an, sich mit der nächtlichen Angst bewusst auseinander zu setzen, die Vorstellungskraft zu aktivieren und der Nacht ihre schönen Seiten abzugewinnen.

    Über den Autor:
    Jürg Schubiger wurde 1936 in Zürich geboren. Er arbeitete als Gärtner, Winzer, Holzfäller, Kartonagen-Zuschneider, Werbetexter und Verleger und hat dann Germanistik, Psychologie und Philosophie studiert und über Franz Kafka promoviert. Seit 1980 arbeitet er als Psychotherapeut. Als Autor schreibt für Kinder und Erwachsene und wurde vielfach ausgezeichnet, beispielsweise 1996 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis und 1997 mit dem Silbernen Griffel für sein Kinderbuch „Als die Welt noch jung war“. Auch die Luchs-Jury hat seine Bücher zweimal prämiert. Für „Seltsame Abenteuer des Don Quijote“ und „Aller Anfang“ bekam der den Luchs.

    Über die Illustratorin:
    Eva Muggenthaler wurde 1971 in Fürth geboren. Sie studierte an der Fachhochschule für Gestaltung in Hamburg Illustration und Grafik. Ihr erstes eigenes Bilderbuch „Der Schäfer Raul“ erschien 1997 im Peter Hammer Verlag und wurde für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Eva Muggenthaler lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern in Nordfriesland.

    Rezension von Heike Rau

    Jürg Schubiger / Eva Muggenthaler
    Der weiße und der schwarze Bär
    32 Seiten, gebunden, durchgehend illustriert
    Peter Hammer Verlag
    ISBN: 978-3-7795-0078-0
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