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    Craig Robertson: Snapshot

    Von hera | 9.Januar 2013

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    Tony Winter ist Polizeifotograf. Er ist fasziniert von dem, was er zu sehen bekommt. Deshalb fotografiert er auch unbemerkt mit zwei Kameras und kommt so an Bilder für seine private Sammlung. Sein Übereifer fällt aber schon als störend auf. Die Kollegen sehen ihn nicht besonders gern am Tatort. Der eine oder andere hält ihn sogar für überflüssig. Dennoch kann er seinen Freund und Kollegen Addison überzeugen, dafür zu sorgen, dass er bei der neusten Mordserie eingesetzt wird. Gangster, Dealer und Drogenbosse sind die Opfer und so mancher meint, dass es nun mal die Richtigen trifft. Von Derek Addison erhält Winter, der ja als Fotograf zu seinem Leidwesen nicht an den Ermittlungsarbeiten beteiligt ist, auch Informationen. Seine heimliche Freundin Rachel Narey, ebenfalls bei der Polizei, rückt ab und an auch mit Details heraus.

    Winter ist ein talentierter Fotograf. Zielsicher erfasst er Situationen und lichtet diese ab. Kein Detail entgeht seinen Augen. Er sieht unbestreitbar mehr als andere. Das könnte der Polizei nützlich sein, doch die hat kein Interesse an den Mutmaßungen eines Außenseiters, der versucht, sich als Ermittler aufzuführen. Das ist ein großer Fehler, denn tatsächlich bemerkt Winter etwas, das die Mordfälle aufklären könnte. Er behält es für sich, ermittelt auf eigene Faust und liefert sich dem Mörder damit direkt aus.

    Der Fall ist kompliziert, weil kein Motiv für die Morde erkennbar ist, mal davon abgesehen, dass es sich bei den Ermordeten nicht gerade um ehrenwerte Bürger von Glasgow handelt. Dann ist da noch dieser dubiose Tatortfotograf Tony Winter, dessen Beweggründe für seinen Übereifer im Dunkeln liegen, auch wenn er kein schlechter Kerl zu sein scheint. Das macht diesen Thriller sehr spannend.

    Die Ermittlungsarbeiten ziehen sich hin. Die Polizei kommt nicht vorwärts, im Gegensatz zu Winter, der recht bald ausmachen kann, in welche Richtung es geht. Vielleicht ist es mangelnde Anerkennung, die ihn schweigen lässt, aber auch fehlendes Vertrauen in die Kollegen. Der Krimi lässt verschiedene Interpretationen zu und lädt damit direkt zum Mitdenken ein. Das ist unterhaltsam.

    Die Spannung wird am Ende des Buches noch einmal deutlich gesteigert. Die Lage spitzt sich auf dramatische und aufwühlende Art und Weise zu. Man weiß, zu was der wirklich skrupellose und gewalttätige Mörder fähig ist. Die Auflösung des Falls ist dann schließlich auch sehr überraschend. Kurz gesagt, es ist ein guter, wenn auch nervenaufreibender Krimi, den zu lesen sich auf jeden Fall lohnt.

    Rezension von Heike Rau

    Craig Robertson
    Snapshot
    Aus dem Englischen von Ulrich Thiele
    480 Seiten, broschiert
    Wilhelm Heyne Verlag, München
    ISBN-10: 3453436857
    ISBN-13: 978-3453436855
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