5-7-5 (08.08.2026)

4,00 Stern(e) 1 Stimme

wirena

Mitglied
Danke Scal für’s Lesen und die Sternenrückmeldung. Der fehlende Stern für den 1. Platz sagt mir, dass ich mich doch etwas mehr bemühen und nicht nur so "aus dem Ärmel geschüttelt" formulieren, sondern versuchen soll, effektive Gedichte zu schreiben, wie mir dies früher auch schon gelungen ist. Phuu – keine Ahnung wie und ob ich das schaffe – jedenfalls herzlichen Dank für diesen Input – LG wirena
 

Scal

Mitglied
Deine Zeilen: Worte mit einer großen und schönen Genügsamkeitsfülle.
Übers Sein dichterisch zu sprechen ....
Ich weiß es auch nicht so recht, weil, was zu sagen ist, ist: IST ist.
Vermutlich helfen Bilder, die - erspürbar - von einer Atmosphäre des Schweigens umhüllt sind. Aber solche zu finden ist eben eine nicht einfache Kunst.

Lieben Gruß
 

wirena

Mitglied
Herzlichen Dank Scal für Dein Lob und mitteilen Deiner Gedanken. Ja «ist» ist «Ist». Im «ist» ist das «Ist» bereits latent vorhanden, und demnach ist es «Ist» meine Schlussfolgerung. Dies lese und leite ich der Natur ab. Zum Beispiel:

In einem Blumensamen, einem schwarzen Kügelchen, einem winzig kleinen „Etwas“, das wir Mohnsamen nennen, ist alles, der gesamte Mohn, mit seiner leuchtend roten Farbe, seinem Duft und seiner Zartheit, inklusive Saftkapsel, alles ist bereits enthalten, das aber im Samen selbst nicht extrahiert, nicht gemessen, noch irgendwie chemisch analysiert werden kann. Bei guten Umweltbedingungen, Erde, Licht, Wasser wächst, reift, wird dieses Etwas, die Blume, zu dem was sie ist, zur Blume, die wir Mohn nennen.

...da hast Du recht mit Deiner Vermutung Scal. Dieses Erleben mit in die Stille genommen, ist in eine Atmosphäre des Schweigens gehüllt –

Lieben Gruss - wirena
 



 
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