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Liebe Maren,
„Mich berührt, wie sich in diesem Gedicht der Rückzug in einen Verlust von Welt verwandelt. Zuerst trägt das Sofa noch die Spur des Fortgehens, am Ende gibt es weder Tür noch Flur noch Fenster. Besonders stark finde ich die Uhr, die Minuten sägt: Zeit vergeht hier nicht einfach, sie trägt das Leben Stück für Stück ab.
Die Zeile ‚und ließ den menschen vor der türe stehn‘ ist für mich der schmerzhafte Wendepunkt. Im späteren Bitten vor dem Spiegel liegt die Sehnsucht nach einem Gegenüber, das nun fehlt. Der letzte Vers lässt mich nicht los: ‚ich taste nach dem ausgang meiner haut.‘ Da wird der eigene Körper zum letzten verschlossenen Raum.“ Sehr gern gelesen! Lieber Gruß Chandrika