Papiertiger
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Bin ich beim Filmabend eingeschlafen?
Sie leben. Idiocracy. Die Welle. Andor Staffel 1 und 2. Das sind alles gute Filme, beziehungsweise letzteres ist eine gute Serie. Bin ich einfach nur nach einem Filmabend eingeschlafen und noch immer im Traum gefangen oder warum fühlt sich mein Leben gerade so an als wären diese Werke zu unserem wahren Leben geworden? Die Welt scheint auf dem Kopf zu stehen und ich bin doch umgeben von Menschen, die das ebenfalls nervt und stört. Würde ich die Medien nicht verfolgen ich wüsste aus meinem eigenen Leben nichts von dem orangen Mann in Washington oder von den Hass und Hetze und Lügen verbreitenden Trotteln weltweit. Warum kommen nicht Abertausende auf die Straßen so wie das kleine Mädchen im Märchen und rufen laut: „Der König ist ja nackt!“?
Das wird noch kommen. Das ist gewiss.
„Nichts Dauerhaftes kann auf Gewalt aufgebaut werden“
Gandhi.
Und Bert Brecht bringt es in einer seiner Geschichten über den deutschen Faschismus ebenfalls schön auf den Punkt. Ein Mann schweigt zwölf Jahre lang. Als der ganze Spuk vorbei ist, bricht er endlich sein Schweigen und entgegnet seinem Unterdrücker ein „Nein!“ auf dessen Frage nach seiner Zustimmung zu dem System.
All das wird kommen. Davon bin ich felsenfest überzeugt. Und bis es soweit ist, äußere ich öffentlich mein Nicht-Einverstanden-Sein mit Klimawandel-Leugern und Hetzern, egal in wessen Namen sie unterwegs sind, in Gottes, Stalins oder Mussolinis.
Ich lebe mein Leben. So wie es Howard Rourke aus Ayn Rands Roman „Der Ursprung“ tun würde. Ich kümmere mich in erster Linie um die Dinge, die mich betreffen und die ich beeinflussen kann. Die anderen sollen sich zu Idioten machen, es ist nicht meine Angelegenheit. Es ist ihre Zeit, die sie vergeuden. Oder wie es Allen Moore sagte: „Wer aus Protest Faschisten wählt ist wie jemand, der in sein eigenes Bett scheißt und dann die nächsten Jahre in diesem Bett schlafen muss.“
Mein Bett ist frisch bezogen, duftet wunderbar und ich habe genug zu tun.
RRRRRRING. Oh. Der Wecker. Na, dann muss ich mal los. Zur Arbeit. War ein komischer Filmabend.
„Guten Morgen!“, grüße ich freundlich.
Verkaterte, enttäuschte, beschämte Gesichter all überall. Plakate werden abgerissen. Schriften entsorgt. Fahnen eingewickelt. Katerstimmung. Wie gut, dass ich abstinent lebe. Ich bin halt ein guter Mensch, oder? Nun ja, kommt immer darauf an, wo man eine Geschichte beginnt, beendet und welche Details man wählt und weglässt. ;-)
Sie leben. Idiocracy. Die Welle. Andor Staffel 1 und 2. Das sind alles gute Filme, beziehungsweise letzteres ist eine gute Serie. Bin ich einfach nur nach einem Filmabend eingeschlafen und noch immer im Traum gefangen oder warum fühlt sich mein Leben gerade so an als wären diese Werke zu unserem wahren Leben geworden? Die Welt scheint auf dem Kopf zu stehen und ich bin doch umgeben von Menschen, die das ebenfalls nervt und stört. Würde ich die Medien nicht verfolgen ich wüsste aus meinem eigenen Leben nichts von dem orangen Mann in Washington oder von den Hass und Hetze und Lügen verbreitenden Trotteln weltweit. Warum kommen nicht Abertausende auf die Straßen so wie das kleine Mädchen im Märchen und rufen laut: „Der König ist ja nackt!“?
Das wird noch kommen. Das ist gewiss.
„Nichts Dauerhaftes kann auf Gewalt aufgebaut werden“
Gandhi.
Und Bert Brecht bringt es in einer seiner Geschichten über den deutschen Faschismus ebenfalls schön auf den Punkt. Ein Mann schweigt zwölf Jahre lang. Als der ganze Spuk vorbei ist, bricht er endlich sein Schweigen und entgegnet seinem Unterdrücker ein „Nein!“ auf dessen Frage nach seiner Zustimmung zu dem System.
All das wird kommen. Davon bin ich felsenfest überzeugt. Und bis es soweit ist, äußere ich öffentlich mein Nicht-Einverstanden-Sein mit Klimawandel-Leugern und Hetzern, egal in wessen Namen sie unterwegs sind, in Gottes, Stalins oder Mussolinis.
Ich lebe mein Leben. So wie es Howard Rourke aus Ayn Rands Roman „Der Ursprung“ tun würde. Ich kümmere mich in erster Linie um die Dinge, die mich betreffen und die ich beeinflussen kann. Die anderen sollen sich zu Idioten machen, es ist nicht meine Angelegenheit. Es ist ihre Zeit, die sie vergeuden. Oder wie es Allen Moore sagte: „Wer aus Protest Faschisten wählt ist wie jemand, der in sein eigenes Bett scheißt und dann die nächsten Jahre in diesem Bett schlafen muss.“
Mein Bett ist frisch bezogen, duftet wunderbar und ich habe genug zu tun.
RRRRRRING. Oh. Der Wecker. Na, dann muss ich mal los. Zur Arbeit. War ein komischer Filmabend.
„Guten Morgen!“, grüße ich freundlich.
Verkaterte, enttäuschte, beschämte Gesichter all überall. Plakate werden abgerissen. Schriften entsorgt. Fahnen eingewickelt. Katerstimmung. Wie gut, dass ich abstinent lebe. Ich bin halt ein guter Mensch, oder? Nun ja, kommt immer darauf an, wo man eine Geschichte beginnt, beendet und welche Details man wählt und weglässt. ;-)