Rhondaly DaCosta
Mitglied
Es stimmte. Die Personen, die am Dubai City Center spazieren gingen, trugen ganz offen ihren Schmuck und ihre Uhren. Dazu sah Erika durchweg gute Kleidung. Ohne irgendeine Furcht gingen sie spazieren, auch abends. Dubai schien eine sehr sichere Stadt zu sein.
Das zweite, was sie überraschte, war die Sauberkeit auf den Straßen. Der lagen keine Papiere und kein Müll auf den Gehwegen. Es war nicht das kleinste Anzeichen von Schmutz zu sehen. Alles sah picobello aus, wie frisch gewischt. So wie Erika es auch gern zuhause hatte.
Heute Morgen hatte sie diese Hop-On-Hop-Off Tour gebucht. Nein, wie schön waren diese Hochhäuser! Manche waren aus blauem Stahl gemacht. Stahlblau. Blau war ihre Lieblingsfarbe.
Andere Wolkenkratzer hatten goldene und silberne Fassaden. Manche Häuser waren um die eigene Achse verdreht. Oder sie hatten einfach Lücken zwischen den Stockwerken. Damit die Energie hindurchfließen kann. Erika las viel. Das zahlte sich hier aus.
Die Marina war eine Pracht. Ebenso der Strand. Sie hatte auf den Kaffee am Strand verzichtet. Das Geld musste noch ein paar Tage halten.
Anschließend war der Bus zu diesem Hochhaus mit dem unaussprechlichen Namen gefahren. Der Blick von ganz oben kostete auch ganz schön viel Geld. Erika kannte den Ausblick aber aus Youtube.
Das Mittagessen hatte sie bei einem pakistanischen Restaurant in diesem riesigen Einkaufzentrum eingenommen. Zwölf Dollar. Das ging eigentlich. Heute Abend wird sie sich etwas aus dem Supermarkt mit ins Hotelzimmer nehmen. Alles Inklusive war wohl nichts. Unerschwinglich.
Puh, war das heiß. Im August brütete die arabische Hitze gut und gerne 40 Grad tagsüber aus. Erika wusste das vorher. Im August ist Dubai am billigsten. Ab Dezember sprengten die Preise ihr Rentner Reise Budget. Aber August, das war vergleichbar mit Mallorca und Antalya.
Ü70 hieß schon etwas. Aber je länger einer wartete, desto beschwerlicher wurde das Reisen. OK, now ist he time. So hatte sie entschieden.
Jetzt war sie wieder in ihrem Hotelzimmer. Es war Abend. Zeit für die große Revue. Erika öffnete ihren Koffer. In eine spezielle, feste Tüte hatte sie ihr Kleinod verpackt.
Sorgfältig nahm sie die Nerzjacke aus der Tüte. Zwischen die gefalteten Lagen hatte sie extra dünnes Seidenpapier gelegt. Das Papier war erstaunlich preiswert auf dem Online-Portal angeboten. „dünnes packpapier für kleidung hochwertig“, so hieß ihr Suchbegriff. Gottseidank hatten sie damals alle in der Firma zum Internet-Kurs geschickt.
Nicht für das Büro, sondern für das Leben lernt man. Erika schmunzelte in sich hinein. Schade, dass Holger nicht mehr da war. Er hätte bestimmt über den Scherz gelacht.
Erika zog die Nerzjacke mit einem eleganten Schwung an. Gucken. Spitze. Dazu die mittelbraune Hose und die dunkelbraunen Schnallenschuhe. Sollte sie die Fake Sonnenbrille dazu tragen? Nein, übertrieben.
Das Perlenkollier sah spitze aus. Und die Uhr mit den geschwungenen Kettengliedern – ein Traum.
Erika schnappte sich ihre beige Handtasche aus beschichteter Leinwand. Ein letzter prüfender Blick. Wie spät ist es? 21 Uhr. Abend. Dunkelheit. Erleuchtete Wege und Plätze. Keine Angst. Langsam ging sie zur Tür.
Das zweite, was sie überraschte, war die Sauberkeit auf den Straßen. Der lagen keine Papiere und kein Müll auf den Gehwegen. Es war nicht das kleinste Anzeichen von Schmutz zu sehen. Alles sah picobello aus, wie frisch gewischt. So wie Erika es auch gern zuhause hatte.
Heute Morgen hatte sie diese Hop-On-Hop-Off Tour gebucht. Nein, wie schön waren diese Hochhäuser! Manche waren aus blauem Stahl gemacht. Stahlblau. Blau war ihre Lieblingsfarbe.
Andere Wolkenkratzer hatten goldene und silberne Fassaden. Manche Häuser waren um die eigene Achse verdreht. Oder sie hatten einfach Lücken zwischen den Stockwerken. Damit die Energie hindurchfließen kann. Erika las viel. Das zahlte sich hier aus.
Die Marina war eine Pracht. Ebenso der Strand. Sie hatte auf den Kaffee am Strand verzichtet. Das Geld musste noch ein paar Tage halten.
Anschließend war der Bus zu diesem Hochhaus mit dem unaussprechlichen Namen gefahren. Der Blick von ganz oben kostete auch ganz schön viel Geld. Erika kannte den Ausblick aber aus Youtube.
Das Mittagessen hatte sie bei einem pakistanischen Restaurant in diesem riesigen Einkaufzentrum eingenommen. Zwölf Dollar. Das ging eigentlich. Heute Abend wird sie sich etwas aus dem Supermarkt mit ins Hotelzimmer nehmen. Alles Inklusive war wohl nichts. Unerschwinglich.
Puh, war das heiß. Im August brütete die arabische Hitze gut und gerne 40 Grad tagsüber aus. Erika wusste das vorher. Im August ist Dubai am billigsten. Ab Dezember sprengten die Preise ihr Rentner Reise Budget. Aber August, das war vergleichbar mit Mallorca und Antalya.
Ü70 hieß schon etwas. Aber je länger einer wartete, desto beschwerlicher wurde das Reisen. OK, now ist he time. So hatte sie entschieden.
Jetzt war sie wieder in ihrem Hotelzimmer. Es war Abend. Zeit für die große Revue. Erika öffnete ihren Koffer. In eine spezielle, feste Tüte hatte sie ihr Kleinod verpackt.
Sorgfältig nahm sie die Nerzjacke aus der Tüte. Zwischen die gefalteten Lagen hatte sie extra dünnes Seidenpapier gelegt. Das Papier war erstaunlich preiswert auf dem Online-Portal angeboten. „dünnes packpapier für kleidung hochwertig“, so hieß ihr Suchbegriff. Gottseidank hatten sie damals alle in der Firma zum Internet-Kurs geschickt.
Nicht für das Büro, sondern für das Leben lernt man. Erika schmunzelte in sich hinein. Schade, dass Holger nicht mehr da war. Er hätte bestimmt über den Scherz gelacht.
Erika zog die Nerzjacke mit einem eleganten Schwung an. Gucken. Spitze. Dazu die mittelbraune Hose und die dunkelbraunen Schnallenschuhe. Sollte sie die Fake Sonnenbrille dazu tragen? Nein, übertrieben.
Das Perlenkollier sah spitze aus. Und die Uhr mit den geschwungenen Kettengliedern – ein Traum.
Erika schnappte sich ihre beige Handtasche aus beschichteter Leinwand. Ein letzter prüfender Blick. Wie spät ist es? 21 Uhr. Abend. Dunkelheit. Erleuchtete Wege und Plätze. Keine Angst. Langsam ging sie zur Tür.