Arcos
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Die Zeit kommt nicht.
Sie ist schon da,
wie Licht in einem geschlossenen Raum,
das auch dann existiert,
wenn niemand es betrachtet.
Sie hat kein Gesicht
und trägt doch alle Züge.
In ihren unsichtbaren Händen
liegen die ersten Schreie
und die letzten Atemzüge
wie zwei Seiten derselben Bewegung.
Zeit ist kein Fluss.
Sie ist das Gefälle,
das uns zwingt zu fließen.
Kein Ticken,
sondern das leise Nachgeben der Dinge,
wenn sie sich verwandeln,
wenn sie vergehen.
Sie wohnt im Staub auf alten Büchern,
im warmen Geruch von Sommerregen,
in der kaum merklichen Veränderung
einer vertrauten Stimme.
Sie arbeitet ohne Eile
und ohne Unterlass.
Man kann sie nicht halten,
doch sie hält uns
in der Spannung zwischen
Erinnerung und Erwartung,
zwischen dem, was war,
und dem, was noch keinen Namen trägt.
Vielleicht ist sie nichts anderes
als die Art,
wie das Universum atmet.
Ein Ausdehnen.
Ein Zusammenziehen.
Ein Rhythmus ohne Absicht.
Und wir,
für einen Augenblick bewusst,
nennen diesen Rhythmus
Leben.
Sie ist schon da,
wie Licht in einem geschlossenen Raum,
das auch dann existiert,
wenn niemand es betrachtet.
Sie hat kein Gesicht
und trägt doch alle Züge.
In ihren unsichtbaren Händen
liegen die ersten Schreie
und die letzten Atemzüge
wie zwei Seiten derselben Bewegung.
Zeit ist kein Fluss.
Sie ist das Gefälle,
das uns zwingt zu fließen.
Kein Ticken,
sondern das leise Nachgeben der Dinge,
wenn sie sich verwandeln,
wenn sie vergehen.
Sie wohnt im Staub auf alten Büchern,
im warmen Geruch von Sommerregen,
in der kaum merklichen Veränderung
einer vertrauten Stimme.
Sie arbeitet ohne Eile
und ohne Unterlass.
Man kann sie nicht halten,
doch sie hält uns
in der Spannung zwischen
Erinnerung und Erwartung,
zwischen dem, was war,
und dem, was noch keinen Namen trägt.
Vielleicht ist sie nichts anderes
als die Art,
wie das Universum atmet.
Ein Ausdehnen.
Ein Zusammenziehen.
Ein Rhythmus ohne Absicht.
Und wir,
für einen Augenblick bewusst,
nennen diesen Rhythmus
Leben.