Max Neumann
Mitglied
Klauen des Geparden, unerbittlich, schnell.
Der vom Weiher der Verwandlungen.
Wo Jungfrauen ihre Häute gegen Wörter tauschen...
Gepard des Südens, liebevoll und wütend, der Holzhausenbonzen, die nicht ausweichen, reißt.
Der auf Ampeln sitzend Lieder in den Sturm schreit; der vor dem Kampf in Stadtlichtern badet.
Ich weiß nun, wie heilig mir der Gepard ist! Der Gepard verkörpert, was ich nicht sein kann doch sein will! Der Gepard lag schon immer unter meinem Bett! Kampfbereit.
Aber aus Angst öffnete ich nicht die Augen. Verwechselte Biester mit Decken.
Nun schau ich in den Spiegel. Verwandelt. Mein Fell riecht so nach Blut.
Richtig. Ein Gepard bin ich jetzt.
Der vom Weiher der Verwandlungen.
Wo Jungfrauen ihre Häute gegen Wörter tauschen...
Gepard des Südens, liebevoll und wütend, der Holzhausenbonzen, die nicht ausweichen, reißt.
Der auf Ampeln sitzend Lieder in den Sturm schreit; der vor dem Kampf in Stadtlichtern badet.
Ich weiß nun, wie heilig mir der Gepard ist! Der Gepard verkörpert, was ich nicht sein kann doch sein will! Der Gepard lag schon immer unter meinem Bett! Kampfbereit.
Aber aus Angst öffnete ich nicht die Augen. Verwechselte Biester mit Decken.
Nun schau ich in den Spiegel. Verwandelt. Mein Fell riecht so nach Blut.
Richtig. Ein Gepard bin ich jetzt.
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