Du bist für mich wie eine Sucht (Liedtext)

Anonym

Gast
Zweite, überarbeitete Fassung*:

Sind wir Freund oder Feind
Stark in Liebe vereint
Find bei dir festen Halt
Auch wenn es manchmal knallt

Du bist schön du bist klug
Wir sind uns selbst genug
Keine Freunde keine Frage
Du hörst zu wenn ich was sage

Blablabla Blablablubb
Du bist für mich wie eine Sucht
Wenn ich mit dir tanzen geh'
und uns zwei im Discospiegel seh'

Wir sind jung und wir sind fit
Tanzen uns von Hit zu Hit
Ich sing für dich jede Nacht
Du hast mir Rosen gebracht

Und am besten ist *Piep* Vau
Weil ich mich bei dir was trau
Ich bin deine sexy Hex
Mal dir ein Bild mit 'nem Klecks

Blablabla Blablablablubb
Du bist für mich wie eine Sucht
Wenn ich mit dir tanzen geh'
und uns zwei im Discospiegel seh'

Lass mich nie mehr allein
Nichts ist jemals nur Schein
Weil du mein Lover bist
Und ich dich sonst vermiss'

Geh mit mir aufs Karussell
Ha wie fliegt das so schnell
Mit uns hoch und im Kreis
Liebe hat einen Preis

Blablabla Blablablubb
Du bist für mich wie eine Sucht
Wenn ich mit dir tanzen geh'
und uns zwei im Discospiegel seh'

Schieß mir Blumen hier am Stand
Schreib du liebst mich an die Wand
Kauf mir einen Ring mit Stein
Will deine beste Braut sein

Frag mich bald wir machen alles klar
Wenn ich mit dir Autoscooter fahr
Flieg mit dir auch zum Mond
Weil sich die Liebe lohnt

Blablabla Blablablubb
Du bist für mich wie eine Sucht
Wenn ich mit dir tanzen geh'
und uns zwei im Discospiegel seh'

*Die ursprüngliche Fassung können interessierte Leser in der Historie nachschauen.
 
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jon

Mitglied
Zu lang für ein heute übliches Lied. Vor allem aber ist es textlich schwach - schlechte Reime und logischer Unsinn sind die offensichtlichsten Sachen, es sind zu viele Szenen bzw. die Szenen sind zu lang, es schwankt zwischen konkret und abstrakt …

Aber wahrscheinlich ist das sowieso nur ein Nonsens-Text - das "Blablabla Blablablubb" legt das nahe.
 

jon

Mitglied
Ich meine in der Tat unreine Reime (Feind/vereint - GV/trau), noch mehr aber welche, die de facto nicht mal das sind (hipp/Hit - Song/gebongt - allein/Schein - bist/vermiss'). Nun muss sich auch in einem Lied nichts reimen, aber dafür ist es dann doch wieder zu ähnlich, so, als sollten Reime „erzwungen“ werden (so nachdem Motto: Wenn man es beim Singen nur genug vernuschelt, dann geht es schon als Reim durch).
 

Anonym

Gast
Selbst die besten Dichter haben manchmal unreine Reime verwendet.
Ein unreiner Reim ist nicht unbedingt mit „schlechtem Reim" gleichzusetzen.


In dem Link findest du ein Beispiel von Schiller.

Liegt daran, dass es im Deutschen eben nicht so viele Wörter gibt, die sich exakt reimen.

Feind/vereint und GV/ trau sind übrigens keine unreinen Reime, Schein/allein, bist/vermisst auch nicht. Buch/genug, das ist ein unreiner Reim.
 
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Anonym

Gast

Hier noch ein Link zum reinen Reim.

Ich zitiere daraus:
„Die einzelnen Reimwörter reimen rein, weil ihre Reimsilben identisch klingen."

Also müssen nur die Reimsilben identisch klingen, nicht das ganze Wort.

Und in meinem „Songtext" gibt es dann also nur diese unreinen Reime: Buch/genug, hipp/Hit, Song/gebongt. Und natürlich Blablablablubb/Sucht. Bist/vermiss' auch, da das t fehlt, was ich vorhin übersehen habe. Bist/vermisst wäre kein unreiner Reim. Schein/allein ist kein unreiner Reim.
 
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anbas

Mitglied
Moin,
inhaltlich haut mich das Lied auch nicht so vom Hocker, aber das ist Geschmackssache. Ebenso sehe ich es mit der Länge. Mag sein, dass heute Lieder kürzer sind, doch so lange es beim Zuhören nicht langweilig wird, finde ich es OK. Da nervt es mich mehr, wenn der Text kurz ist, aber mehrfach wiederholt wird :rolleyes:.
Und nun zu den unreinen Reimen. Ich selber bevorzuge reine Reime, habe mich aber in den letzten Jahren immer mehr auch den unreinen Reimen geöffnet - und dies vor allem bei Liedern (bei Gedichten "zucke" ich immer noch leicht zuammen;)). Im Rap z.B. sind sie gang und gäbe, aber auch in so manchem Rock-Song ("Hinterm Horizont geht's weiter, ein neuer Tag. Hinterm Horizont immer weiter, zusammen sind wir stark" :cool:).
Liebe Grüße
Andreas
 

jon

Mitglied
"Selbst die besten Dichter haben manchmal unreine Reime verwendet."
Ja: Manchmal. Und die meisten Reime hier sind nicht unrein, sondern geradezu schmutzig. Und noch ein Und: Nur weil die "besten Dichter" das manchmal machen, sind es hier (in dieser Häufung zumal) nicht plötzlich gute Reime.
Aber Schwamm drüber - es ist ein Nonsens-Text, da muss man wirklich nicht so kleinlich sein.
 

jon

Mitglied
Nachtrag: "Liegt daran, dass es im Deutschen eben nicht so viele Wörter gibt, die sich exakt reimen."
A: Du tust ja so, als wären Reimwortpaare selten.
erstes echtes Wort im Buch: Aal >> Saal, Wahl, Wal, Qual; total, genial, brutal …
zweites Wort: aalen >> Qualen, Wahlen, (den) Walen, Schalen …
erstes Wort nächste Seite: Abbieger >> Auflieger, Tiefflieger; (mit Anpassung z. B. "der/als/vom …") Tiger, Sieger, Krieger, Niger
erstes Wort nächste Seite: Abend >> labend, habend, grabend …
erstes Wort nächste Seite: abfasen >> wegrasen, abblasen, Glasvasen, Triefnasen …
erstes Wort nächste Seite: abgeschabt >> um-/an-/aufgehabt, weggetrabt … (okay, hier wird es eng)
erstes echtes Wort bei B: Base >> Vase, Nase, Hase …
letztes Wort B: Byzantinistik >> Charakteristik; Linguistik … (okay: nicht schön klingend, aber so ein Paar wird wohl auch kaum gebaucht)
erstes echtes Wort G: Garbadine >> Grenadine, Pyridine, Tüllgardine, Amadine, Apfelsine
letztes Wort G: Gyrostat >> Heldentat, Automat, Azetat; was er hat, wer sie trat, worum sie bat, …
B: Zur Kunst des Reimens gehört es eben, die inhaltlich passenden Reime zu finden und wenn nötig, so lange an den Versen zu schrauben, bis es passt.
 

Anonym

Gast
Ja: Manchmal. Und die meisten Reime hier sind nicht unrein, sondern geradezu schmutzig
Jetzt wird es lächerlich. Auf weitere Kommentare von dir gehe ich nicht mehr ein.

@anbas

Vielen Dank für deinen wohltuend sachlichen Kommentar.
 
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jon

Mitglied
Ja klar sind deine "Argumente" lächerlich.
Ich kommentiere hier, weil mir in offenen Foren immer wieder gern vorgeworfen wird, ich würde die/den Betreffende/n verfolgen.
Und ich habe mir übrigens auch eine Meinung über deine Gedichtkompetenz gebildet. Was immer das letztlich für diese Diskussion hier bedeutet.

Und damit: Tschüß!

PS:
Warnung: Falls du wert darauf legst, dass ich zu deinen Texten nichts mehr anmerke, dann bleib damit in den offenen Foren. Ansonsten passiert es sicher wieder, dass ich zu einem Werk von dir was schreibe.
 

Anonym

Gast
PS:
Warnung: Falls du wert darauf legst, dass ich zu deinen Texten nichts mehr anmerke, dann bleib damit in den offenen Foren. Ansonsten passiert es sicher wieder, dass ich zu einem Werk von dir was schreibe.
Dieser Satz setzt der Diskussion nun wirklich die Krone auf.
 

jon

Mitglied
Das ist kein Diskussionsbeitrag, Süße(*), sondern ein Hinweis. Ich werde trotz deiner Frechheit, mir das Kommentieren im Anonym-Forum zum Vorwurf zu machen, es auch weiterhin tun. Wenn du meine Meinung also nicht ertragen kannst - wonach es aussieht -, dann solltest du hier nichts mehr einstellen. Oder mich auf "Ignorieren" stellen.
(* Ja, das ist despektierlich. Aber meinen Respekt hast du verspielt.)
 

Anonym

Gast
Ich werde trotz deiner Frechheit, mir das Kommentieren im Anonym-Forum zum Vorwurf zu machen, es auch weiterhin tun.
Vorwurf? Ich habe festgestellt - schon länger - dass du komischerweise immer nur hier Gedichte kommentierst und nie unter ”Gereimtes". Fand ich halt seltsam.

Mir ist völlig wurscht, ob du hier was schreibst oder nicht. Ich werde nur nicht mehr drauf antworten.
 



 
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