ThaiChiMaster
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Eine Ballade über das Dunkle
Man sagt, das Dunkle beginne dort, wo das Licht sich weigert, weiterzugehen,
doch manchmal wirkt es eher wie eine geduldige Ordnung,
die wartet, bis wir bereit sind, ihre Zeichen zu lesen.
In alten Nächten erzählte man, dass die Welt aus einer einzigen Schwingung entstand,
einem kaum hörbaren Zittern, das sich in die Leere legte
wie ein Atemzug, der nicht wusste, ob er bleiben darf.
Ich habe oft darüber nachgedacht, ob die Sterne sich erinnern,
wie sie einst schneller kreisten, gehalten von einer Kraft,
die niemand sieht und die doch alles zusammenhält.
Vielleicht ist das Dunkle nur die Summe aller Fragen,
die wir zu früh gestellt haben,
und die jetzt in den Zwischenräumen ruhen,
bis jemand sie wieder berührt.
In manchen Nächten spüre ich, wie etwas in mir nachgibt,
ein leiser Riss, der nicht schmerzt,
sondern eher wie ein Hinweis wirkt,
dass auch ich aus unsichtbaren Anteilen bestehe.
Und wenn ich dann die Hände in die Schatten halte,
scheint es, als würde dort etwas antworten,
nicht laut, eher wie ein Echo,
das sich nicht sicher ist, ob es gehört werden will.
Vielleicht ist das Dunkle kein Gegner,
sondern ein Archiv,
in dem alles aufbewahrt wird,
was wir noch nicht verstehen können.
Und vielleicht liegt darin die eigentliche Gefahr:
dass wir irgendwann bereit sind,
die Schubladen zu öffnen
und uns selbst darin zu finden.
Man sagt, das Dunkle beginne dort, wo das Licht sich weigert, weiterzugehen,
doch manchmal wirkt es eher wie eine geduldige Ordnung,
die wartet, bis wir bereit sind, ihre Zeichen zu lesen.
In alten Nächten erzählte man, dass die Welt aus einer einzigen Schwingung entstand,
einem kaum hörbaren Zittern, das sich in die Leere legte
wie ein Atemzug, der nicht wusste, ob er bleiben darf.
Ich habe oft darüber nachgedacht, ob die Sterne sich erinnern,
wie sie einst schneller kreisten, gehalten von einer Kraft,
die niemand sieht und die doch alles zusammenhält.
Vielleicht ist das Dunkle nur die Summe aller Fragen,
die wir zu früh gestellt haben,
und die jetzt in den Zwischenräumen ruhen,
bis jemand sie wieder berührt.
In manchen Nächten spüre ich, wie etwas in mir nachgibt,
ein leiser Riss, der nicht schmerzt,
sondern eher wie ein Hinweis wirkt,
dass auch ich aus unsichtbaren Anteilen bestehe.
Und wenn ich dann die Hände in die Schatten halte,
scheint es, als würde dort etwas antworten,
nicht laut, eher wie ein Echo,
das sich nicht sicher ist, ob es gehört werden will.
Vielleicht ist das Dunkle kein Gegner,
sondern ein Archiv,
in dem alles aufbewahrt wird,
was wir noch nicht verstehen können.
Und vielleicht liegt darin die eigentliche Gefahr:
dass wir irgendwann bereit sind,
die Schubladen zu öffnen
und uns selbst darin zu finden.