Arcos
Mitglied
Guten Morgen ihr Luschen,
ihr zerknitterten Restexistenzen,
die sich wie lauwarme Schatten
aus ihren Betten schälen.
Ihr stapft durch den Morgen,
als hätte euch die Nacht
um jeden Funken Würde gebracht,
und vielleicht hat sie das auch.
Eure Motivation hängt irgendwo
zwischen leerem Kaffeebecher
und dem Wunsch, wieder umzudrehen,
weil Anstrengung euch fremd ist
wie ein klarer Gedanke vor zehn Uhr.
Ihr steht da,
halb Mensch, halb Missgeschick,
und die Woche seufzt schon,
weil sie genau weiß,
dass sie es wieder mit euch zu tun hat.
Schleppt euch endlich ins Licht,
ihr wankenden Heldendarsteller.
Der Morgen ist hart genug –
ihr macht ihn nicht besser.
Und da steht ihr wieder,
als hätte euch jemand
aus einem Sack halbfertiger
Menschen geschüttelt.
Ihr taumelt vor euch hin,
als würdet ihr jeden Moment
über eure eigenen Ausreden stolpern,
die ihr wie stolprige Haustiere
mit euch herumschleppt.
Eure Trägheit klebt an euch
wie kalter Rauch,
und selbst der Morgenwind
scheint angewidert auszuweichen,
wenn ihr euch bewegt
wie ein Haufen Entscheidungen,
die nie getroffen wurden.
Ihr redet groß
von Chancen, Zielen,
all dem Gewäsch,
das ihr sowieso nicht anfasst,
weil ihr schon beim Gedanken daran
ins Schwitzen kommt
wie ein Sofa nach einem langen Leben
in einer schlechten WG.
Der Tag selbst
reibt sich genervt die Schläfen
und fragt sich,
warum er immer euch
als erstes ertragen muss.
Also los, ihr wandelnden Kompromisse,
tretet hinaus in die Welt,
macht irgendetwas,
außer wieder rumzustehen
wie kaputte Deko.
(Inspiriert vom Ausbilder Schmidt)
ihr zerknitterten Restexistenzen,
die sich wie lauwarme Schatten
aus ihren Betten schälen.
Ihr stapft durch den Morgen,
als hätte euch die Nacht
um jeden Funken Würde gebracht,
und vielleicht hat sie das auch.
Eure Motivation hängt irgendwo
zwischen leerem Kaffeebecher
und dem Wunsch, wieder umzudrehen,
weil Anstrengung euch fremd ist
wie ein klarer Gedanke vor zehn Uhr.
Ihr steht da,
halb Mensch, halb Missgeschick,
und die Woche seufzt schon,
weil sie genau weiß,
dass sie es wieder mit euch zu tun hat.
Schleppt euch endlich ins Licht,
ihr wankenden Heldendarsteller.
Der Morgen ist hart genug –
ihr macht ihn nicht besser.
Und da steht ihr wieder,
als hätte euch jemand
aus einem Sack halbfertiger
Menschen geschüttelt.
Ihr taumelt vor euch hin,
als würdet ihr jeden Moment
über eure eigenen Ausreden stolpern,
die ihr wie stolprige Haustiere
mit euch herumschleppt.
Eure Trägheit klebt an euch
wie kalter Rauch,
und selbst der Morgenwind
scheint angewidert auszuweichen,
wenn ihr euch bewegt
wie ein Haufen Entscheidungen,
die nie getroffen wurden.
Ihr redet groß
von Chancen, Zielen,
all dem Gewäsch,
das ihr sowieso nicht anfasst,
weil ihr schon beim Gedanken daran
ins Schwitzen kommt
wie ein Sofa nach einem langen Leben
in einer schlechten WG.
Der Tag selbst
reibt sich genervt die Schläfen
und fragt sich,
warum er immer euch
als erstes ertragen muss.
Also los, ihr wandelnden Kompromisse,
tretet hinaus in die Welt,
macht irgendetwas,
außer wieder rumzustehen
wie kaputte Deko.
(Inspiriert vom Ausbilder Schmidt)