H.

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Hi, Nicholas,

eine atmosphärische, surreal-traumhafte Szene. Schön! Nah und distanziert. Mit leichter Tendenz zur Drama- und Romantisierung.
Ein "völlig unwegsamer" Weg ist natürlich auch "beschwerlich", also könnte man es als tautologisch empfinden.
Manche stimmungsverstärkende Wörter und unterstützende Adjektive tauchen auf: "tief", "jahrhundertealt", "wild verteilt", "in die Tiefen unerforschter Meeresgründe" (habe ich wohl schon öfter gehört), "Kriege toben, Seuchen wüten", "tiefe Wälder".
Aber ich will die Tendenz nicht hier und jetzt kritisieren. Es wären Erwägungen eines letzten Schliffs.
Ein wirklich schöner Text.

Beste Grüße
 
S

Stoffel

Gast
Hallo,

gefällt mir das Bild, man spürt förmlich diese Kühle, sieht ihn dort sitzen...und es riecht..nach Vergänglichkeit..

Dennoch mal paar Gedanken zu manchen Zeilen, nur als Anregung:

"Haus gibt es wenig[strike]es[/strike] Mobiliar..."

"Ein Mann, unbestimmten Alters, sitzt im Sessel vor dem Kamin.."

"Es ist Winter und es hat viele Tage lang geschneit"...

"Ein feiner Teppich aus grauen Bartstoppeln ziert die untere Gesichtshälfte des augehungert wirkenden Mannes und in seinen verstaubten Haaren, krabbelt eine Spinne munter umher. Man könnte bei diesem Anblick meinen, er habe(hätte) sich seit Tagen, Wochen, gar Monaten nicht mehr vom Fleck gerührt, aber dem ist nicht so.."

lG
Stoffel
 

Inu

Mitglied
Hallo Nicolas

Deine Geschichte ist mir erst jetzt aufgefallen, weil sie empfohlen wurde. Ich bin froh, dass ich sie gelesen habe!

Die ganze Atmosphäre hat mich gefangen genommen. Sie ist so voller Wehmut. Wunderschön.

Gruß
Inu
 

Grit1962

Mitglied
Hallo Nicolas,

Gruß von Stephen, dem King. So könnten Horrorgeschichten beginnen. Es ist ein dichtes Bild, schön atmosphärisch gemalt, aber irgendetwas fehlt und macht es für mich nicht rund. Ich mache mir noch Gedanken......

lg
Grit
 



 
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