YoungMew
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Manchmal sitze ich an einem See
und tue so,
als wäre ich nur müde.
Über dem Wasser schwebt etwas,
das einmal wir war.
Zerbrechlich.
Schwerelos.
Zu nah, um es loszulassen.
Ich starre so lange,
dass Zeit ihre Form verliert.
Monate werden still.
Jahre dünn.
Irgendwann wage ich es,
den Blick zu senken.
Im Wasser sehe ich mich selbst.
Verzerrt.
Zerlegt in Wellen.
Jemand, der gelernt hat,
nach unten zu schauen,
statt festzuhalten.
Während ich mich betrachte,
sinkt unsere Verbindung.
Langsam.
Ohne Geräusch.
Als hätte sie verstanden,
dass sie hier nicht bleiben darf.
Doch dann durchbricht deine Hand die Oberfläche.
Blass.
Entschlossen.
Zu spät.
Die Verbindung schnellt in die Luft, immer höher.
Sie leuchtet.
Glüht.
Explodiert.
Und dann beginnt sie sich wieder zu senken.
Denn du bleibst nicht.
Deine Hand verschwindet
zurück in die Tiefe.
Dorthin,
wo Gefühle nicht vergehen,
sondern warten.
Und ich bleibe sitzen.
Am See.
Mit etwas über dem Wasser,
das ich nicht mehr halten darf
und etwas in mir,
das nie ganz untergeht.
und tue so,
als wäre ich nur müde.
Über dem Wasser schwebt etwas,
das einmal wir war.
Zerbrechlich.
Schwerelos.
Zu nah, um es loszulassen.
Ich starre so lange,
dass Zeit ihre Form verliert.
Monate werden still.
Jahre dünn.
Irgendwann wage ich es,
den Blick zu senken.
Im Wasser sehe ich mich selbst.
Verzerrt.
Zerlegt in Wellen.
Jemand, der gelernt hat,
nach unten zu schauen,
statt festzuhalten.
Während ich mich betrachte,
sinkt unsere Verbindung.
Langsam.
Ohne Geräusch.
Als hätte sie verstanden,
dass sie hier nicht bleiben darf.
Doch dann durchbricht deine Hand die Oberfläche.
Blass.
Entschlossen.
Zu spät.
Die Verbindung schnellt in die Luft, immer höher.
Sie leuchtet.
Glüht.
Explodiert.
Und dann beginnt sie sich wieder zu senken.
Denn du bleibst nicht.
Deine Hand verschwindet
zurück in die Tiefe.
Dorthin,
wo Gefühle nicht vergehen,
sondern warten.
Und ich bleibe sitzen.
Am See.
Mit etwas über dem Wasser,
das ich nicht mehr halten darf
und etwas in mir,
das nie ganz untergeht.