Osterhasen-Quatsch-Gedicht

Anonym

Gast
Der mit der kleinen weißen Nase,
das ist unser Osterhase.
Wie er in der Wiese sitzt
und die langen Löffel spitzt!
Weil in Bälde Ostern ist
und sein Bruder stets die Eier frisst,
macht er hier ein Rendez-vous
mit der Henne Katie-Sue.
Die bringt ganz viele Eier mit,
und dann kommt der nächste Schritt:
Mit lautem und vertrautem Gackern
fängt die Henne fleißig an zu ackern.
Sie bemalt gleich jedes Ei,
Farben hat sie auch dabei,
während Hase in der Wiese sitzt
und zusieht, wie die Henne schwitzt.
Als alle Eier endlich bunt,
spitzt er zur Henne hin den Mund
und gibt ihr einen dicken Kuss:
„Dass du so viel schaffen musst!
Kannst du denn auch gleich
mit den Eiern gehen zum Teich
und im Gras dort in den Ecken
alle schön verstecken?"
Die Henne stimmt der Sache zu,
die Eier sind versteckt im Nu.
Der Henne dankt der Hase
für die Leg-, Versteck- und Färbephase
und sagt dann mit Verdruss,
dass er aber gehen muss.
Er hoppelt schnell ins Feld.
Für Katie-Sue ist er ein Held.
 



 
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