Anonym
Gast
Die Makkaroni, noch roh,
liegen in der Hand wie ein Versprechen.
Hart.
Gerade.
Stolz auf ihre Form.
Ich lasse sie langsam ins kochende Wasser gleiten.
Sie bäumen sich, winden sich,
bis sie sich ergeben.
Die Kurven werden weich,
geschmeidig,
bereit, sich um alles zu legen,
was ich ihnen zumute.
Die Gurke wartet,
grün, prall, steif,
ihr Fleisch unter der Schale gespannt.
Ich fahre mit dem Messer über die Oberfläche,
sie glänzt,
bleibt fest,
fast trotzig.
Ich halbiere sie.
Keine Worte.
Nur ein Schnitt.
Süße Schmerzen.
Butter zerläuft zwischen meinen Fingern,
sie braucht Hitze,
sie will Körper.
Sie schmilzt nicht einfach –
sie ergibt sich.
Langsam,
fast mit Scham.
Olivenöl rinnt aus der Flasche
wie etwas Verbotenes.
Gold, dickflüssig,
es findet jede Rundung,
jede Vertiefung,
gleitet über heiße Haut
und verschwindet
zwischen den Nudeln.
Ich koste.
Langsam.
Die Wärme kriecht den Gaumen hinauf,
die Aromen vibrieren.
Und irgendwo in mir
löst sich etwas.
liegen in der Hand wie ein Versprechen.
Hart.
Gerade.
Stolz auf ihre Form.
Ich lasse sie langsam ins kochende Wasser gleiten.
Sie bäumen sich, winden sich,
bis sie sich ergeben.
Die Kurven werden weich,
geschmeidig,
bereit, sich um alles zu legen,
was ich ihnen zumute.
Die Gurke wartet,
grün, prall, steif,
ihr Fleisch unter der Schale gespannt.
Ich fahre mit dem Messer über die Oberfläche,
sie glänzt,
bleibt fest,
fast trotzig.
Ich halbiere sie.
Keine Worte.
Nur ein Schnitt.
Süße Schmerzen.
Butter zerläuft zwischen meinen Fingern,
sie braucht Hitze,
sie will Körper.
Sie schmilzt nicht einfach –
sie ergibt sich.
Langsam,
fast mit Scham.
Olivenöl rinnt aus der Flasche
wie etwas Verbotenes.
Gold, dickflüssig,
es findet jede Rundung,
jede Vertiefung,
gleitet über heiße Haut
und verschwindet
zwischen den Nudeln.
Ich koste.
Langsam.
Die Wärme kriecht den Gaumen hinauf,
die Aromen vibrieren.
Und irgendwo in mir
löst sich etwas.
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