So vergänglich wie ein Windhauch

Felssturz

Mitglied
So vergänglich wie ein Windhauch



Die Zähne steckten noch immer im Fleisch ihres Unterschenkels, als sich der Hund plötzlich losriss.

„Der Hund stinkt wie eine Müllkippe!“, schrie sie aus voller Brust.

Blutstropfen traten aus den Löchern ihres Hosenbeins hervor.

Elfi setzte sich ins Gras und rief: „Hilfe!“

Ein Junge, vielleicht sechzehn oder siebzehn Jahre alt, wurde aufmerksam. Er stand mit einigen Gleichaltrigen bei einem alten Baum, dessen dichtes Kronendach einen großen Schatten warf.

Elfi legte sich ins Gras, ihr wurde übel.

„Bitte helft mir!“, schrie sie noch lauter.

Zögernd, aber neugierig machte sich der aufmerksame Junge auf den Weg.

  • „Was ist los?“, fragte er aus einigen Metern Entfernung.
„Ein Hund hat mich gebissen. Bitte hilf mir!“

  • „Wo hat er dich denn gebissen?“, fragte er, während sein Gesicht Ungläubigkeit zeigte.
„Da am Unterschenkel“, antwortete sie und drehte sich zur Seite, um den Blick freizugeben.

  • „Was!“, rief er aus. „Da ist überall Blut!“
„Ja! Bitte hilf mir!“

  • „Was soll ich denn tun?“, fragte er unsicher.
„Ruf einen Rettungswagen an.“

  • „Okay! Hast du eine Nummer?“
„Ja, du musst die 144 wählen.“

  • „Okay!“, sagte der pickelgesichtige Junge und wählte die Nummer.
  • „Ich bin im Park im Schweizergarten.
  • Da liegt ein Mädchen, ungefähr 16 oder 17 Jahre alt, im Gras.
  • Ein Hund hat sie gebissen.
  • Was soll ich tun?“
  • „Okay, ich warte hier, bis sie kommen.“
  • „Die kommen gleich!“
„Danke!“

„Ich habe heute mein Handy nicht dabei. Heute Morgen war der Akku leer.“

  • „Ah, okay!“
„Komm, setz dich zu mir.“

  • „Okay!“
Die drei Jungs, mit denen der pickelgesichtige Junge zusammenstand, lachten und zeigten mit den Fingern auf Elfi und ihn.

„Ich bin Elfi, wie heißt du?“

  • „Eberhard, aber meine Freunde nennen mich Tek.“
„Okay Tek!“

„Gehst du noch zur Schule?“

  • „Ja in die 8. Klasse Gymnasium.“
  • „Und du?“
„Ich habe die Schule schon verlassen und arbeite als Kellnerinnen Lehrling in einem Kaffeehaus.“

  • „Kennt man das Kaffeehaus?“
„Ich weiß nicht, ob du das kennst.“

  • „Na ja, ich wollte nur wissen, in welchem Kaffeehaus du arbeitest.“
„Ach, dann frag, was du wissen willst.“

„Ich arbeite im Sacher.“

  • „Ach im Sacher, das ist das berühmteste Kaffeehaus in Wien.“
„Na ja, wenn man dort arbeitet, kommt es einem nicht so besonders vor.“

„Aua, das tut weh.“.

  • „Hast du Schmerzen?“, fragt der Junge wissend, dass diese Frage so überflüssig ist wie ein Pickel in seinem Gesicht.
„Ja, es tut furchtbar weh.

Hoffentlich kommt bald die Rettung.

Dieser scheußliche Köter hat wie eine Müllhalde gestunken.

Ich muss jedenfalls ins Krankenhaus, wer weiß, wo er seine Zähne zuletzt reingebissen hat.“

„Sind deine Freunde mit dir in derselben Klasse?“

  • „Ja, nur Joschi ist schon aus der Schule, der jobbt.
  • Nichts Festes, seine Eltern zahlen alles, denn die sind stinkreich.“
„Wo wohnst du denn?“

  • „In Favoriten neben dem Viktor-Adler-Platz.“
„Vom Sacher ist es nicht weit zum Viktor-Adler-Platz, vielleicht drei Kilometer.“

„Au, das pocht so!“

„Wo bleibt die Rettung?“

  • „Die werden bald da sein.
  • Mein Onkel ist bei der Rettung, der hat viel zu erzählen.
  • Wenn er mal am Sonntag vorbeikommt.
  • Einsätze, Verwundungen und so.“
  • „Na ja, wie gesagt, die kommen bald.“
Von weitem ist eine Sirene zu hören.

„Ob die zu uns kommen?“

  • „Sicher!“
„Ich hoffe es, denn jetzt tut es schon schrecklich weh.“

  • „Was hältst du davon, wenn ich dich mal im Sacher besuchen komme?“
„Okay, würde mich freuen, nachdem du ja jetzt mein Retter bist.“

  • „Ach, du nimmst mich auf den Arm.
  • Von wegen Retter, ich habe doch nur die Rettung angerufen.“
„Oh, du hast ja keine Ahnung!

Was du für mich getan hast, ist viel mehr.“

  • „Ach, was habe ich schon gemacht?
  • Mit dir in der Wiese sitzen und über dies und das reden.“
„Ja, genau, dass hast du gemacht.“

„Deswegen hast du viel mehr getan, als du musstest.“

  • „Aber ich bin doch kein Retter.“
„Oh doch!“

„Ich hatte große Angst, als der Hund seine Zähne in mein Fleisch biss.“

„Ich hatte große Angst, weil ich mich so hilflos fühlte.“

„Ich hatte große Angst, weil ich nicht wusste, ob ich Hilfe bekomme.“

„Du bist zu mir gekommen, hast die Rettung gerufen und mit mir gesprochen und mir damit meine Angst genommen.“

„Dafür danke ich dir.“

Ein lauer Windhauch war zu spüren, und das Mädchen löste sich vor seinen Augen auf, als wäre es niemals neben ihm gesessen.

„Ich danke dir, Tek“, hörte er noch so leise, dass er es nur noch als Gefühl wahrnahm.

Ende!
 
Hallo Felssturz.
Das ist eine überaus taffe junge Frau, die einen sauberen small talk inklusive Flirt fertig bringt, während ein Hund mit einem Stück aus ihrem Unterschenkel durch die Welt tobt …
Nein, Spaß beiseite - ich finde es, so erzählt, nicht sehr glaubhaft. Ich wäre deutlich weinerlicher und wohl auch etwas ungehalten mit so einer Bissverletzung gewesen.
Liebe Grüße vom Clown
 

Felssturz

Mitglied
Hallo Clown!
Ein Windhauch hat keine Schmerzen. Der Junge hat jedoch eine herausragende Fantasie.

Liebe Grüße Felssturz
 
Irgendsowas habe ich vermutet, als ich nach mewiner ersten Reaktion sah, dass es etwas aus dem Bereich Fantasy & Märchen ist. Da bin ich raus. Entschuldige bitte!
sagt der Clown
 

jon

Mitglied
Das ist ja scheußlich. Bullet points haben hier nichts zu suchen und die Dialoge sind z. T. absurd - die Formatierung ergibt oft eine Redner-Zuschreibung, die keinen Sinn ergibt. Und da rede ich noch nicht einmal von der Logik des Textes …
 

jon

Mitglied
So vergänglich wie ein Windhauch
Was ist so vergänglich wie ein Windhauch?


Die Zähne steckten noch immer im Fleisch ihres Unterschenkels, als sich der Hund plötzlich losriss.
Also zum Verständnis: "Sie" ist der Windhauch, der sich am Ende einfach auflöst. Hier ist sie aber "körperlich". Merken wir uns das mal.
Wenn die Zähne des Hundes (es sind doch seine, oder?) im Fleisch stecken, während der Hund sich losreißt, reißt er einen erheblichen Fetzen Fleisch raus. Auch das merken wir uns mal.

„Der Hund stinkt wie eine Müllkippe!“, schrie sie aus voller Brust.
Das wäre für eine echte junge Frau/ein echtes Mädchen eine in höchstem Maße abstruse Reaktion auf einen Hundebiss und erst recht auf das Rausreißen von Fleisch aus dem Unterschenkel. Wie "körperlich gewordene" Windhauche zu reagieren pflegen, weiß ich allerdings nicht. Beobachter der Szene dürften jedenfalls sehr, sehr irritiert sein.

Blutstropfen traten aus den Löchern ihres Hosenbeins hervor.
Da ist nur ein Loch - der Hund hat das Fleisch ja nicht durch Löcher rausgepuhlt, sondern mitsamt dem Hosenstoff weggerissen. Und bei so einer Wunde - wir erinnern uns - kommen nicht nur ein paar Blutstropfen. Das Blut kommt auch nicht fein säuberlich aus den angeblichen Löchern, das durchdringt den Stoff des Hosenbeins. Und bei der Menge dürfte das Hosenbein ziemlich schnell dunkelrot sein.

Elfi setzte sich ins Gras und rief: „Hilfe!“
Okay.

Ein Junge, vielleicht sechzehn oder siebzehn Jahre alt, wurde aufmerksam. Er stand mit einigen Gleichaltrigen bei einem alten Baum, dessen dichtes Kronendach einen großen Schatten warf.
Wofür ist das mit dem Schatten von Belang?
Wer ist hier der Erzähler, der raten muss, wie alt der Bengel ist?
Warum wird nur einer der Knaben aufmerksam? Sind die anderen taub?

Elfi legte sich ins Gras, ihr wurde übel.
Schmerz - so dein Kommentar für Clown seiner Klasse - verspüren Windhauche nicht. Aber ihnen wird übel. - Echt jetzt?

„Bitte helft mir!“, schrie sie noch lauter.
Wenn man gezielt noch lauter schreit, schreit man nicht komplexer, sondern erst recht nur "Hilfe!"

Zögernd, aber neugierig machte sich der aufmerksame Junge auf den Weg.
Ahja, ein Voyeur. Er kommt aus Neugier.
  • „Was ist los?“, fragte er aus einigen Metern Entfernung.
  • Aus wie vielen Metern Entfernung? "Einige" klingt nach fünf oder zehn. Also schreit er auch?
„Ein Hund hat mich gebissen. Bitte hilf mir!“
Okay.

  • „Wo hat er dich denn gebissen?“, fragte er, während sein Gesicht Ungläubigkeit zeigte.
  • Wieso zeigt sein Gesicht Ungläubigkeit? Und wie? Im Ernst: Wie sieht sowas aus? Und: Was heißt das? Dass er ein merkwürdiges Gesicht hat?

„Da am Unterschenkel“, antwortete sie und drehte sich zur Seite, um den Blick freizugeben.
Okay …

  • „Was!“, rief er aus. „Da ist überall Blut!“
  • Warum ruft er "Was!"? Er meint es ja nicht als Frage. Und selbst wenn er so meint: Was genau fragt er?
  • Er sieht erst jetzt das Blut? Bei so einer Wunde? Na okay …
„Ja! Bitte hilf mir!“
Okay.
  • „Was soll ich denn tun?“, fragte er unsicher.
  • Tja ich weiß nicht … Polka tanzen? Im Ernst: Was macht man in so einer Lage denn?
„Ruf einen Rettungswagen an.“
Man ruft einen Rettungswagen oder man ruft die Rettung an.

„Ja, du musst die 144 wählen.“
Sie sagt im Ernst "ja"? Windhauche sind offenbar seltsam gestrickt.

  • „Okay!“, sagte der pickelgesichtige Junge und wählte die Nummer.
  • Wieso ist er plötzlich pickelgesichtig? Und wofür ist das relevant? - Das hier sagt er.
  • „Ich bin im Park im Schweizergarten.
  • Textumbruch zeigt: Das sagt sie. / Ausführungszeichen fehlen.
  • Da liegt ein Mädchen, ungefähr 16 oder 17 Jahre alt, im Gras.
  • Textumbruch und keine Anführungszeichen: Das "sagt" der Erzähler. Warum weiß der nicht, wie alt sie ist? Und warum stehen hier Ziffern, oben aber (korrekterweise) Zahlwörter?
  • Ein Hund hat sie gebissen.
  • Das sagt wieder der Erzähler. Warum? Das hat er doch schon erzählt.
  • Was soll ich tun?“
  • Anführungszeichen fehlt.
  • Wer sagt das? - Da vorhin der Knabe schon nicht wusste, was er tun soll, sagt er das wahrscheinlich
  • „Okay, ich warte hier, bis sie kommen.“
  • Das sagt sie. Nunja: Es ist schon sinnvoll, wenn der Hilfebedürftige wartete, bis die Helfer da sind.
  • „Die kommen gleich!"
  • Das sagt er. Warum sagt er das mit Nachdruck?
Das sagt sie.

„Ich habe heute mein Handy nicht dabei. Heute Morgen war der Akku leer.“
Das sagt er. Warum? Noch wichtiger: Wie hat er dann angerufen? Dass das Mädchen ihm ihr Handy gegeben hätte, hat der Erzähler nicht gesagt.
„Komm, setz dich zu mir.“
… sagt er. Was Blödsinn ist - sie sitzt ja schon.
  • … sagt sie. Obwohl sie schon lange sitzt und sich eigentlich über die Worte des Jungen wundern sollte.
Die drei Jungs, mit denen der pickelgesichtige Junge zusammenstand, lachten und zeigten mit den Fingern auf Elfi und ihn.
Wie können die mit ihm zusammenstehen, wenn er doch von ihnen weg- und zum Mädchen hingegangen ist?
Wieso machen die Kerle das?

„Ich bin Elfi, wie heißt du?“
… sagt (laut Inhalt) sie.
… sagt sie.

„Gehst du noch zur Schule?“
… sagt er. Komische Frage an eine Verletzte

„Ich habe die Schule schon verlassen und arbeite als KellnerinnenBINDESTRICHLehrling in einem Kaffeehaus.“
… sagt sie. Eben war sie noch Schülerin. Man arbeitet übrigens nicht als Lehrling, man ist Lehrling. Und normale Leute reden auch nicht so.
„Ich weiß nicht, ob du das kennst.“
… sagt sie. Okay.

  • „Na ja, ich wollte nur wissen, in welchem Kaffeehaus du arbeitest.“
  • … sagt er. Okay. Bis auf das "Naja", das keinen Sinn ergibt.
„Ach, dann frag, was du wissen willst.“
… sagt sie. Das "Ach" ist noch sinnloser als das "Naja" von eben und auch sonst klingt das nicht nach dem, was du sie eigentlich sagen lassen willst.

„Ich arbeite im Sacher.“
… sagt er. - Na was für ein Zufall! Er arbeitet auch in einem Café!

  • „Ach im Sacher, das ist das berühmteste Kaffeehaus in Wien.“
  • … sagt sie. Auf eine Weise, wie eigentlich niemand redet.
„Na ja, wenn man dort arbeitet, kommt es einem nicht so besonders vor.“
… sagt er. Okay.

„Aua, das tut weh.“.KEIN PUNKT
… sagt sie.
  • „Hast du Schmerzen?“, fragt der Junge wissend, dass diese Frage so überflüssig ist wie ein Pickel in seinem Gesicht.
  • … sagt er / Der unterstrichene Teil ist so überflüssig wie die gesamte Erwähnung seiner Pickel.
„Ja, es tut furchtbar weh.
… sagt sie. Ausführungszeichen fehlt.

Hoffentlich kommt bald die Rettung.
… erzählt der Erzähler, der offenbar seine eigene Geschichte nicht kennt, sonst wüsste er, wann die Rettung kommt.

Dieser scheußliche Köter hat wie eine Müllhalde gestunken.
… erzählt der Erzähler. Warum? Und warum ist ein Absatz mitten im Fließtext?

Ich muss jedenfalls ins Krankenhaus, wer weiß, wo er seine Zähne zuletzt reingebissen hat.“
… sagt (laut Inhalt der Worte) sie. Das würde niemand so sagen. / Anführungszeichen fehlt.

„Sind deine Freunde mit dir in derselben Klasse?“
… sagt er. Wo steht, dass sie zur Schule geht? Sie arbeitet in einem Café. Und wen meint er mit "deine Freunde"?
  • „Ja, nur Joschi ist schon aus der Schule, der jobbt.
  • … sagt sie. Wer ist Joschi? - Ausführungszeichen fehlt.
  • Nichts Festes, seine Eltern zahlen alles, denn die sind stinkreich.“
  • … sagt er. - Er kennt Joschi?? / Anführungszeichen fehlt.
„Wo wohnst du denn?“
… sagt sie. Noch mehr Smalltalk? Wofür ist das von Belang?
„Vom Sacher ist es nicht weit zum Viktor-Adler-Platz, vielleicht drei Kilometer.“
… sagt sie. Okay, sie stellt fest, dass er nahe seines Arbeitsplatzes wohnt. Wobei drei Kilometer (in einer Stadt*) nicht "nicht weit" ist. (*Auf dem Land sind 3 km vielleicht nicht weit, weil da generell alles mehr verstreut ist.)

„Au, das pocht so!“
… sagt er. - ??

„Wo bleibt die Rettung?“
… sagt sie. Endlich mal eine Frage, die ich verstehe.
  • „Die werden bald da sein.
    [*]Mein Onkel ist bei der Rettung, der hat viel zu erzählen.
    [*]Wenn er mal am Sonntag vorbeikommt.
    [*]Einsätze, Verwundungen und so.“
  • ??? Er sagt das erste, der Rest ergibt mit diesen Umbrüchen keinen Sinn. - Tun wir mal so, als wären die Umbrüche nicht drin, dann sagt er das alles.
  • „Na ja, wie gesagt, die kommen bald.“
  • … sagt sie. ?? Sie hat gefragt, wann die Rettung kommt, nicht gesagt, dass sie bald kommt.
Von weitem ist eine Sirene zu hören.
Okay.

„Ob die zu uns kommen?“
Das sagt wer?
„Ich hoffe es, denn jetzt tut es schon schrecklich weh.“
Das sagt wer?

„Was hältst du davon, wenn ich dich mal im Sacher besuchen komme?“
Da er im Sacher arbeitet, sagt sie das.

„Okay, würde mich freuen, nachdem du ja jetzt mein Retter bist.“
… sagt sie. Sie ist sein Retter?
  • „Ach, du nimmst mich auf den Arm.
    [*]Von wegen Retter, ich habe doch nur die Rettung angerufen.“
  • Soll wohl alles er sagen.
„Oh, du hast ja keine Ahnung!
Ich auch nicht. Jedenfalls sagt sie das.

Was du für mich getan hast, ist viel mehr.“
Und das sagt gemäß Umbruch er.
„Ja, genau, dass das hast du gemacht.“!
Unsinnige Zeichensetzung. Jedenfalls sagt sie das

„Deswegen hast du viel mehr getan, als du musstest.“
… sagt er. Wieso, was hätte sie denn gemusst?
… er. Nein, ist sie nicht.

„Ich hatte große Angst, als der Hund seine Zähne in mein Fleisch biss.“
… sie. Okay.

„Ich hatte große Angst, weil ich mich so hilflos fühlte.“
… er. Er fühlte sich hilflos? Wann und warum?

„Ich hatte große Angst, weil ich nicht wusste, ob ich Hilfe bekomme.“
… sie. - Wird das hier ein Wettbewerb, wem es schlechter ging?

„Du bist zu mir gekommen, hast die Rettung gerufen und mit mir gesprochen und mir damit meine Angst genommen.“
… er. Das Mädchen ist zum ihm gekommen???? Das Mädchen hat die Rettung gerufen????

„Dafür danke ich dir.“
… sie. Sie dankt ihm dafür, dass sie Angst hatte??

Ein lauer Windhauch war zu spüren, und das Mädchen löste sich vor seinen Augen auf, als wäre es niemals neben ihm gesessen.
Warum? Nein, im Ernst: Was sollte das alles?

„Ich danke dir, Tek“, hörte er noch so leise, dass er es nur noch als Gefühl wahrnahm.
Okay.
 
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