teppich

G

Gelöschtes Mitglied 15780

Gast
[ 4]teppich


web ich dir den teppich
[ 4]fliegst du
[ 4][ 4]durch den raum in weichen wellen

[ 4][ 4]stürzt du rette ich dich
[ 4]fliehst du
vor den wilden waldgesellen

fang ich dich und trag dich
[ 4]siehst du
[ 4][ 4]über meine tiefdruck-zellen

[ 4][ 4]wolkentürme weiß ich
[ 4]schießt du
fischlein durch die jet-strom-schnellen

webst du mir den teppich
[ 4]ziehst du
[ 4][ 4]lose die zum schicksal schwellen

[ 4][ 4]stürz ich krönst du biest mich
[ 4]wie's du
g'nießt mit narren kappen schellen
 

wüstenrose

Mitglied
Hallo Mondnein,

mir gefällt der hier gewobene Teppich; nach mehrmaligem Lesen sagte ich zu mir selbst: Hier will nicht jedes Wort ergründet sein, es ist ein Spiel aus Klang und Form und wohlgesetzter Narretei. Das Denken ein wenig ausschalten, sich von den Zeilen an die Hand nehmen und treiben lassen, das fühlt sich gut an.

lg wüstenrose
 
G

Gelöschtes Mitglied 15780

Gast
es ist auch ein gewebe von mehrdeutigkeiten, nicht nur von klängen
 



 
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