Versuch in bildhaften, einfachen Worten Kriegsgeschehen zu verstehen

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wirena

Mitglied
Ausgelöst durch trivial „hörig“ – Ungereimtes 20.03.2026 versuche ich in bildhaften, einfachen Worten Kriegsgeschehen zu verstehen


Bildhaft gesehen, für mein derzeitiges Verständnis, ist das allumfassende Leben, alles Sein inkl. „dunkler Materie“ und der schwarzen Löcher „ein immerwährendes sich Verwandeln, ein sich verwandelnder Organismus“ und jedes einzelne gas- oder“körperhaft“ existierende Sein ist eine spezialisierte Zelle davon.

Das Individuum Mensch hat allein davon Erkenntnismöglichkeit und dadurch „freie Gestaltungsmöglichkeit“. D.h. es kann wählen, wie es das Leben, das es ist, ausleben und erfahren, wie es wirken möchte. Mitwelt sind dafür Rahmenbedingungen, in die sich das Individuum anpassen oder über das es hinauswachsen kann. Seine Entscheidung – „Gut oder Böse“, „fressen und gefressen werden“– alles ist Leben, das seinen Ausdruck findet.

Wählt die Zelle, das Individuum „das Gute Leben“ hat es mMn. einen humanistischen Fokus. D.h. Unterstützung, Rücksichtnahme, Mitgefühl, Pflege - Liebe im weitesten Sinne. Diese Zelle ist gesund und verhilft sich, dem Organismus, den sie ja ist, zu einem gesunden, freudvollen Leben.

Wählt das Individuum „das Böse Leben“, mit Fokus Ausbeutung, Machtstreben, Gewalt etc. ist es eine kranke Zelle. Mutiert mit seinesgleichen zusammen als Bild zum Krebsgeschwür, das Metastasen bilden kann. Es wuchert und tötet gesunden Zellen. Krieg herrscht –
 

wirena

Mitglied
Danke Anders Tell für die Rückmeldung per Sternbote - ja, so kann es auch gelesen, beurteilt werden - werde es aber dennoch nicht überarbeiten, sondern so stehen lassen - mir genügen diese Gedanken - will keine philosophische Doktorarbeit schreiben oder gar in die Politik einsteigen, die sich bereits damit befasst -

LG wirena

PS: Der Forenredaktor kann es ja in die Textklinik verschieben, falls notwendig - werde es dort löschen, sofern möglich - in diesem Sinne, wünsche ich Dir gelungenes Weiterwirken und einen schönen Tag -
 
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petrasmiles

Mitglied
Liebe wirena,

zu Anfang mochte ich diese Reise mit Dir mitgehen, denn dabei kann ja etwas Spannendes herauskommen.
In diesem Fall aber nicht.
Im Verhältnis zum Menschen ist das All ein riesengroßes Abstraktum, von dem der Mensch kaum etwas weiß. Kann man es überhaupt in denselben Topf wie 'Leben' werfen? Im Gegensatz dazu kann man diese abstrakte Form nicht auf den Menschen übertragen und schon gar nicht auf 'gut' und 'böse'. Wenn Deine 'Ordnung' stimmte, dann würden sich die wenigen Ausbeuter in der bösen Mutation leicht ausfindig machen und vielleicht würde sich bald eine Gruppe der vielen Unterdrückten bereit finden, das Krebsgeschwür zu entfernen und schon herrschte eitel Sonnenschein. Aber das glaubst Du ja gar nicht. Und sicher wünschst Du Dir das auch nicht, dass man so leichtfertig mit Vernichtung umginge.
Man muss keine Doktorarbeit schreiben, um seine Gedanken zu Ende zu denken.

Aber selbstverständlich respektiere ich Deine Entscheidung, diesen Fehlschuss einfach so stehen zu lassen.

Liebe Grüße
Petra
 

Shallow

Mitglied
Hallo @wirena,

mal angenommen, Anders Tell hat recht mit allem. Du lässt es trotzdem stehen. Das finde ich zunächst einmal stark. Auch ich habe manchmal ein Problem mit deinen Kritiken. Andere haben mit meinen Kritiken ein Problem. Ich finde es gut, dass du dich mit deinen Gedanken einbringst. People are different, sagen einige. So what. Das heißt nicht, dass ich deinen Beitrag für richtig halte. Ich halte ihn für komplett falsch. Aber vielleicht sind meine Einschätzungen ja auch nicht richtig. Also auf einen munteren Austausch auch weiterhin wünscht sich

Shallow
 

wirena

Mitglied
Liebe Petra, herzlichen Dank für Deinen Versuch mitzugehen, für Deine Zuschrift, auf die ich spontan, mit meinem derzeitigen Wissensstand antworten möchte.

Zitat: Du schreibst:
«Im Verhältnis zum Menschen ist das All ein riesengroßes Abstraktum, von dem der Mensch kaum etwas weiß. Kann man es überhaupt in denselben Topf wie 'Leben' werfen?» Zitatende


Petra, ich kann nicht anders, alles alles in einen Topf werfen. Dies ist mein Erleben auf der Basis, dass alles aus Atomen, Molekülen besteht. Alles ist insgesamt nur ein Atomhaufen, der auf einer Nadelspitze Platz finden kann…

Das All ist für mich kein Abstraktum.
Dies mein tiefstes Erleben, aus meinem Herzensgrund – siehe Fragmente, LE 13.02.2026

Zitat Fragmente wirena:
«Ein Atom ist wie ein Buchstaben und noch kein Molekül, kein Wort – Verbunden mit anderen Atomen, werden sie zu Molekülen oder Kristallgitter. Tragen in sich die Information für alles „gas- oder körperhafte Sein“, das schlussendlich über seinen Ursprung nachdenken kann, der ursprünglich im Atom wortlos gegeben ist.

Zitat Internet
„Wie die Moleküle ihre Konformation ändern, während sie sich aneinander lagern, haben Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Festkörperforschung in Bildsequenzen angeschaut.

1027 Moleküle mit nahezu Hunderttausend unterschiedlichen Formen machen unseren Körper zu dem, was er ist.“ Zitatende


Zitat: Du schreibst:
«Wenn Deine 'Ordnung' stimmte, dann würden sich die wenigen Ausbeuter in der bösen Mutation leicht ausfindig machen und vielleicht würde sich bald eine Gruppe der vielen Unterdrückten bereit finden, das Krebsgeschwür zu entfernen und schon herrschte eitel Sonnenschein. Aber das glaubst Du ja gar nicht. Und sicher wünschst Du Dir das auch nicht, dass man so leichtfertig mit Vernichtung umginge.»Zitatende


Ich denke, ursprünglich waren es tatsächlich nur Einzelne Individuen. Denke da an Priester, Herrscher, die versuchten das Leben für alle im guten Sinne zu gestalten; dem Umgemach Gegensteuer zu geben. Wurden aber dann selber «Böse» - Machtmissbrauch - die Geschichte, bis in heutige Zeit/Gegenwart, ist voll von diesen Debatten und Kämpfen um die richtige Lehre, Staatsführung –

Ja und zum Krebsgeschwür – eigentlich wollte ich ja nur einen Versuch machen, das Kriegsgeschehen zu verstehen – Lösungsvorschläge sind für mich nicht, oder kaum möglich. Spontan kann ich aber meine noch unreifen Gedanken dazu schreiben:

Prophylaxe ist medizinisch und gesellschaftlich gesehen m.E. die Lösung.

D. h. es muss wieder zum Individuum zurückgekehrt werden, das ja die Gesellschaft ausmacht, die Gesellschaft ist. Ein gesundes Individuum, das über genügend Ressourcen für sein Leben, seine Familie hat, nicht ideologisch verbildet ist, erkannt hat, dass es allen, nicht nur ihm gut gehen soll. Die Natur die Lebensgrundlage ist, zu schützen ist, sich daran freuen kann etc. etc. denkt m.E. sicher nicht an Mord und Totschlag und sucht seines gleichen, um in den Krieg zu ziehen.

Ja, und da sind wir bei den Parteien, Religionen, die meinen, respektive davon ausgehen, dass ihr Lösungsvorschlag für ein gutes Leben, die einzige Wahrheit ist, unter derer sich alle, aber wirklich alle Individuen zu beugen haben – und komme wiederum zurück auf das einzelne Individuum, zu den ursprünglichen Priester, Herrscher, die «Böse» wurden, ihre Macht missbrauchten und diese Lehre, dieses Wissen, als Auftrag weitergaben….

Dies, so wie ich es verstehe, die Wurzel allen Übels. Anders geschrieben mit Bezug Krebsgeschwür:

Lösung? Krieg = Krebsgeschwür:
Medizinisch: Spontanheilungen sind selten aber hin und wieder möglich.

Individuum: das gekränkte, verletzte „Böse“ Individuum reift durch Leben am Leben und erlebt Selbsterkenntnis, kann über sich und über die Gesellschaft hinauswachsen und eigenverantwortlich sein Leben gestalten, im Leben wirken – sein Ziel: Eigenverantwortung, Versuch ein „gutes Leben“ zu verwirklichen, nicht „böse“ zu sein. D.h.

mein Vorschlag: jedes einzelne Individuum versteht unter Menschsein, dass Leben zu schützen, zu unterstützen. Keine Ausbeutung der Natur und der Menschen etc.

ansonsten

Medizinisch: Operation und Bestrahlung.

Individuum/Gesellschaft: zurzeit gefundene und praktizierte Lösung:
Individuum: Gefängnis, Folter, Klinik mit den Gesetzen der jeweiligen Staatsform - Anspruch: einzig richtige Lösung - wohin das führt ist oben ausgeführt -
Gesellschaft: Zerstörung, Krieg mit Krieg beantworten

Hoffnung:
Prophylaxe

Medizinisch:
gesunde Umwelt, gesunde Ernährung, gesunder Lebenswandel über Generationen hinweg – dadurch Genveränderung, auch mit Unterstützung z.B. Impfstoff – Forschung macht diesbezüglich Fortschritte –

Individuum/Gesellschaft
: Eine menschengerechte Mitwelt schaffen. Bildung, Humanismus stärken, gerechte Verteilung der Lebensgüter und Finanzen, so dass es allen gut geht …

Wie ich lese, höre und sehe sind diesbezüglich schon einige Projekte am Laufen und sogar mit erfolgreichen Resultaten - Angst macht mir, dass nun KI mitwursteln, m.E. für das einzelne Individuum kaum kontrollierbar, mitwirken wird... doch das ist ein anderes Thema, das Thema "Hoffnung und Angst" in der heutigen Zeit...



...hmmm, ich denke damit habe ich vorerst einmal das Geschrieben, was ich dazu spontan, ohne darüber zu schlafen, recherchieren, einfach so, aus meinem derzeitigen Sein heraus mutvoll schreiben und hier veröffentlichen kann -

LG wirena
 

Anders Tell

Mitglied
Hallo Wirena,
es freut mich, dass Du meine Kritik so sachgerecht aufgenommen hast. Sie war bestimmt nicht als Aufforderung gemeint, nichts mehr zu schreiben. Nur als Anregung, den Text zu überdenken.
Deshalb möchte ich auf einzelne Punkte eingehen: Eine in Metaphern verkleidete Weltanschauung ist keine Prosa.
Inhaltlich hat Petra schön etwas beigetragen und auch mir gelingt es nicht, Deinem Gedankengang zu folgen. Die Bildebenen passen nicht übereinander und die Begriffe sind oft sinnwidrig eingesetzt.
Ich bin bestimmt nicht der Oberkorrektor, aber formal gibt es hier viel Arbeit. Nur ein Beispiel: D.h. kann es so nicht geben, weil das heißt nicht am Satzanfang steht. Außerdem fehlt das Leerzeichen, also d. h. diese Abkürzung steht für zwei Worte.
Oft ist der verwandte Kasus falsch und es ist der Bezug nicht immer klar.
Du hast viele sehr gute Beiträge und Kommentare geschrieben und es gibt keinen Grund, damit aufzuhören.
Anders
 

wirena

Mitglied
....danke Anders Tell für Deine Zuschrift - inhaltlich kann ich zur Zeit nicht mehr dazu schreiben, als ich soeben auf die Zuschrift von Petra geantwortet habe - schön ist es, dass es zu einem Austausch der Gedanken gekommen ist -

Eine in Metaphern verkleidete Weltanschauung ist keine Prosa.
da kann ich Dir gut beistimmen - doch welches Forum wäre dafür zuständig? Dachte erst an Tagebuch/Fragmente - da wäre es aber zu keinem Gedankenaustausch gekommen -

formal gibt es hier viel Arbeit. Nur ein Beispiel: D.h. kann es so nicht geben, weil das heißt nicht am Satzanfang steht. Außerdem fehlt das Leerzeichen, also d. h. diese Abkürzung steht für zwei Worte.
auch da - absolut einverstanden - wollte ja keine Prosa schreiben - habe ich noch kaum versucht, fühle mich dazu genauso unfähig, wie ich auch keine Sonette zustande bringe - ich schreibe einfach so, aus meinem Sein heraus und kontrollie dies mit meinem Verstand ohne formale Ansprüche - nur bei Haikus und Senryu halte ich mich an Silbenzahlen - und das tut mir gut - fokusiert mich auf das Wesentliche -

Herzlichen Dank Anders Tell, dass Du mir Mut machst, weiter zu schreiben und dies hier in LE zu veröffentlichen - nur so kann ich mich weiterentwickeln, reifen -

LG wirena
 
Zuletzt bearbeitet:

Bo-ehd

Mitglied
Hallo wirena,
ich will mich nicht in die Diskussion einmischen, möchte nur einen Anstoß für solche Texte in der Zukunft geben: Fass ein solches Universalthema so, wie es geschehen ist, nicht mehr an. Die Thematik ist zu breit, um wirklich sinnvoll Stellung zu beziehen bzw. sie zu erörtern.
Besser ist es, sich einen klar abgegrenzten Teilbereich herauszunehmen und diesen intensiv zu behandeln.
Mach bitte weiter; Kritik darf dich nicht entmutigen.
Gruß Bo-ehd
 

wirena

Mitglied
Vielen herzlichen Dank Bo-ehd - das ist keine Kritik, dass ist hilfreiche, wahrgelebte Unterstützung, die ich mir merke und hoffentlich nie mehr vergessen werde - LG wirena
 



 
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