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    Martin Page: Die besten Wochen meines Lebens

    Von Claudine Borries | 18.Juni 2010

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    Ein liebestoller kluger Tor auf der Suche nach dem Glück!

    Voller Selbstzweifel, Furcht und eingebildeter Krankheiten zieht der dreißigjährige Virgile durch Paris, immer auf der Suche nach dem Liebesglück. Seine Psychoanalytikerin versucht ihr Bestes, er aber bleibt verfolgt von seinen Zwängen und wartet auf Erlösung von seinen Ängsten.

    Als er eines Tages auf dem Anrufbeantworter eine Frau mit Namen Clara hört, die mit ihm Schluss machen will, ist es ganz um ihn geschehen, denn er kennt überhaupt keine Clara, von einer Beziehung ganz zu schweigen. Er macht sich auf die Suche, diese ominöse Frau zu finden.

    In seiner Werbeagentur ist er fleißig und zuverlässig. Dort erlebt er den Tag in einem fest gelegten Zeitrahmen, so dass er sich sicher und geborgen fühlt. Als ihm eines schönen Tages ein Aufstieg mit einer Gehaltserhöhung in der Agentur angekündigt wird, lehnt er das Angebot ab. Er hält es mit Marc Aurel: „Man muss im Leben gleichermaßen danach trachten, nicht zu verlieren und nicht zu gewinnen.“ Das ist ein schwieriges Unterfangen, das von Gegensätzen bestimmt wird.

    Wir erleben einen Virgile, der gescheit, witzig und mit Selbstironie ausgestattet seinen Weg im Leben sucht immer bedroht von seiner Hypochondrie.

    Mit Witz und Humor erzählt Martin Page von einem Helden, der einem Woody Allen gleich durchs Leben marschiert. Geistreich und überbordend kreiert der Autor immer neue Einfälle, mit denen er den Leser begeistert. Die Analytikerin trägt den symbolträchtigen Namen Zetkin, der an die bekannte sozialistische deutsche Frauenrechtlerin und ihr Wirken zu Beginn des 20. Jahrhunderts erinnert. Dass der Held seine Kindheit ausgerechnet in einem Wanderzirkus verbracht hat, gibt der Geschichte eine besondere Note.

    In Bezug auf die merkwürdige Liebe zu Clara sagt Virgile den denkwürdigen Spruch: “Wenn wir nicht Gefahr laufen wollen, diejenigen zu verlieren, die wir lieben könnten, gibt es nur ein einziges Mittel: Wir dürfen sie nicht in unser Leben hineinlassen“. Fantasie und Wirklichkeit vermischen sich bei ihm zu irrwitzigen Vorausahnungen.

    Man darf sich amüsieren und erfreuen an einem Helden, der sich auf die Suche nach der vermeintlich nicht existierende Clara begibt. Paris mit einer Mischung aus Freiheit, Kunst und gutem Leben wird hautnah spürbar.

    Teils als Hypochonder und teils als verliebt – ängstlichen jedoch klugen Toren sieht man den Helden der Geschichte auf der Suche nach dem Glück! Das Ende wird überraschen!

    Martin Page ist ein erfolgreicher französischer Autor, der bereits mit zahlreichen Romanen von sich reden machte. Seinem ersten Roman „Antoine oder Idiotie“ war gleich ein großer internationaler Erfolg beschieden. Dieses Buch reicht an seinen ersten Erfolg nicht ganz heran glänzt jedoch auch mit Witz und Einfallsreichtum.

    Martin Page
    Die besten Wochen meines Lebens
    208 Seiten, gebunden
    Thiele Verlag, Februar 2010
    ISBN-10: 3851791207
    ISBN-13: 978-3851791204



    ... 1 Kommentar » | Kategorie Belletristik | Tags , , , , | Trackback: URL/trackback

    Ein Kommentar to “Martin Page: Die besten Wochen meines Lebens”

    1. Ute Fischer meint:
      26.Dezember 2010 at 15:26

      Gutes Buch 🙂



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