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Ein Buch schreiben – Von der Idee bis zum Manuskript
(Teil 1 von 2)

Viele Menschen möchten gerne ihr eigenes Buch schreiben. Dabei stellt sich am Anfang die Frage: Wie schreibe ich ein Buch? Erst einmal gehört viel Ausdauer und Disziplin dazu, um zum Beispiel einen Roman zu schreiben. Die Suche nach einem Verlag, der das eigene Buch druckt und veröffentlicht, ist noch einmal eine Aufgabe für sich. Doch am Anfang beginnt alles mit einer Idee.

Ein Buch schreiben Für viele ein Traum: Ein eigenes Buch schreiben. Bild © by Katharina_Bregulla / pixelio.de

Die Idee als Initialzündung für ein eigenes Buch

Am Anfang eines jeden Buches steht eine Idee. Sie ist die Initialzündung für viele Autoren, überhaupt einen Roman zu schreiben. Mancher möchte vielleicht ein Buch schreiben, hat jedoch noch keine außergewöhnliche Idee für sein eigenes Werk und sucht nach der großen Inspiration. Dabei ist es häufig nicht ratsam, nach der alles überragenden und völlig neuen Idee zu suchen.

Literatur besteht im Prinzip aus einer Anzahl von Motiven, welche über die Jahrhunderte von verschiedenen Schriftstellern neu verarbeitet und interpretiert wurden. Denken Sie nur einmal an das literarische Motiv des Bruderstreits, welches sich schon in der Bibel findet. Zahlreiche Autoren in allen Zeitaltern haben diesem Thema ihren eigenen Stempel aufgedrückt. Wer ein Buch schreiben möchte, muss einem literarischen Thema seine eigenständige Handschrift geben.

Buch schreiben Idee Die Idee steht am Anfang jeden Buches. Bild © by Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

Die Inspiration für eine Idee liegt dabei häufig im eigenen Umfeld. Viele Erstlingswerke verarbeiten auch persönliche Erfahrungen oder Erlebnisse von direkten Verwandten. Ältere Autoren wollen dazu häufig eine Biographie schreiben. Aber es gibt viele andere Quellen der Inspiration für ein eigenes Werk. Denken Sie zum Beispiel an ein Buch, welches Sie zuletzt gelesen haben. Vielleicht hätten Sie der Geschichte einen ganz anderen Verlauf geben. Oder vielleicht ist es eine Zeitungsmeldung oder ein Traum, welcher Sie inspirieren kann.

 Buch schreiben - Autor werden Ein Buch schreiben & Autor werden (Einsteiger-Ratgeber)

Der große Traum eines jeden Nachwuchsautors ist es, erfolgreich ein Buch zu veröffentlichen und im allerbesten Fall einen Bestseller zu landen. Das ist möglich, bedarf aber einer Menge Glück, Qualität und fleißiger Arbeit. Wie Sie Ihrem Glück ein wenige auf die Sprünge helfen können, wie Sie mehr Qualität in Ihr literarisches Schaffen bringen und wie Sie fleißig & sauber strukturiert arbeiten und dabei noch den Spaß am Schreiben bewahren, das wollen wir Ihnen in diesem kleinen Ratgeber für Einsteiger näher bringen. Mit Insider-Tipps der Leselupe...

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Die richtige Planung beim Buch schreiben

Bevor man mit den ersten Seiten beginnt, ist es ratsam seinem Roman erst eine Struktur zu geben. Planen Sie zumindest im Groben den Hauptkonflikt Ihres Werkes wie auch die Hauptcharakter. Wenn Sie ohne Vorausplanung das Manuskript schreiben, besteht zum Beispiel die Gefahr von Unstimmigkeiten im Spannungsbogen. Ist dazu ein Charakter nicht sorgfältig ausgearbeitet, verhält sich dieser im Verlauf des Romans für den Leser vielleicht widersprüchlich. Gerade, wenn Sie ein Buch schreiben, welches etwas länger werden soll, ist eine gute Planung unumgänglich und spart Zeit, wenn Sie Ihrem Manuskript den letzten Schliff geben. Dabei kann man das Planen und Schreiben eines Romans nicht streng voneinander trennen. Bei der Entstehung Ihres Werkes werden sich beide Phasen immer wieder abwechseln.

Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, Ihrem Buch eine klare Struktur zu geben und den Plot zu planen. Schreiben Sie zum Beispiel ein Arbeitsexposé, welches die Handlung Ihres Romans kurz zusammenfasst. Oder erstellen Sie ein Storyboard, wie man es vom Film her kennt. Wenn Sie ein historisches Buch schreiben, ist eine chronologische Tabelle eine interessante Möglichkeit, um dem eigenen Roman eine Struktur zu geben. Heute gibt es auch Software, welche beim Bücher schreiben hilft. Kostenlose Software für Autoren sind yWriter und Scrivener in englischer Sprache.

Ein deutschsprachiges Programm für Schriftsteller ist Papyrus Autor. Die kostenpflichtige Textverarbeitung ist mit Word oder Open Office vergleichbar und mit vielen Office-Programmen und Formaten kompatibel. Die Spezial-Software enthält eine Vielzahl von Funktionen für Romanautoren. So bietet Papyrus Autor zum Beispiel eine Stilanalyse (Prüfung von Füllwörtern, Wiederholungen etc.), Lesbarkeitseinschätzung (Satzlänge etc.) und Duden-Korrektur. Ein großes Synonymwörterbuch hilft alternative Formulierungen zu finden. Für die Charaktererstellung gibt es eine Figurendatenbank. Wer ein Buch schreiben möchte, findet in der Textverarbeitung Papyrus Autor eine mögliche Alternative zu Word oder Open Office.

Die Normseite - Ein professionelles Manuskript erstellen

Wenn Sie dazu Ihren Roman von Anfang an mit einer sogenannten Normseite beginnen, ersparen Sie sich bei der Endbearbeitung des Manuskripts viel Zeit. Dies ist besonders wichtig, wenn Sie eine Veröffentlichung in einem Verlag planen. Eine kostenlose Normseite für Ihr Manuskript können Sie bei der Leselupe herunterladen. Wenn Sie die Normseite lieber manuell in Word oder Open Office erstellen wollen, können Sie sich an folgende Vorgaben halten:
  • Seitenränder 2,19 cm (oben), 1,78 cm (unten), Links 3,17 cm, Rechts 2,54 cm
  • ca. 60 Zeichen pro Zeile und 30 Zeilen pro Seite
  • Schriftgröße 12 und 24 pt Zeilenabstand
  • Eine Schriftart mit Serifen (z.B. Times New Roman, Courier New) zur besseren Lesbarkeit
  • Flattersatz, linksbündig
  • Seitenzählung
Im Allgemeinen heißt es immer, dass eine Normseite 250-300 Wörter / 1.800 Zeichen enthalten soll. Diese Angabe stammt noch aus dem Zeitalter der Schreibmaschinen. Doch in der Realität hat kaum eine Buchseite 1.800 Zeichen (mit Leerzeichen). Schließlich füllt man nicht jede Seite von oben bis unten mit Wörtern. Normseiten mit Dialogen oder mehreren Absätzen haben häufig weniger Zeichen. Wenn Sie Ihr Buch schreiben, werden Sie sicherlich immer etwas mehr oder weniger Wörter und Zeichen auf einer Manuskriptseite haben. Das ist jedoch völlig normal und in Ordnung. Deshalb macht es mehr Sinn, sich an der inoffiziellen Normseite der VG Wort mit 1500 Zeichen zu orientieren. Hier entspricht die Zeichenzahl vielmehr einer realistischen Buchseite. Wichtig ist am Ende nur, dass Sie ein professionelles Buchmanuskript erstellen, welches bestimmten Normen entspricht und gut lesbar ist. So sammeln Sie gleich Pluspunkte beim Lektor.

Ein Buch schreiben – Der Schreibprozess beginnt

Das Niederschreiben des eigenen Buches nimmt die meiste Zeit in Anspruch. Dabei sollte man sich von Anfang an klarmachen, dass der Schreibprozess nicht immer flüssig laufen wird.

So kann es immer wieder zu einer Schreibblockade kommen, während der man nicht die richtigen Worte findet. Jedoch gibt es Möglichkeiten, die Gefahr von Schreibblockaden zumindest zu minimieren. Wer ein Buch schreiben möchte, sollte sich von Anfang klar machen, dass man nicht im ersten Schritt einen perfekten Text niederschreibt. Jede Erstfassung eines Kapitels bedarf der mehrfachen Überarbeitung und dazu ist Feedback besonders hilfreich.



Feedback ist äußerst wichtig während des Schreibens. Legen Sie einzelne Kapitel ruhig Ihrem Partner oder Verwandten vor. Noch besser ist ein Feedback von Fremden. Nutzen Sie ein Internetforum wie die Leselupe, um Ausschnitte des eigenen Buches zu veröffentlichen. Bei der Vielzahl von Lesern in unserem Forum werden Sie sicher ein konstruktives Feedback erhalten. Vielleicht haben Sie auch die Möglichkeit, während Sie Ihr Buch schreiben, sich einer Literaturgruppe anzuschließen. Hier können Sie Ihre Fortschritte beim Manuskript schreiben vorstellen und erhalten regelmäßig Feedback. Gerade das Feedback in einer Schreibgruppe kann besonders hilfreich sein, da die Mitglieder der Gruppe den Schreibprozess eines Autors über Wochen und Monate beobachten können.

Dabei ist es immer sinnvoll, während des Schreibens den Ort zu wechseln. Suchen Sie sich zwei bis drei Lieblingsplätze, wo Sie neben Ihrem Arbeitszimmer am Buch schreiben. Das kann zum Beispiel ein Café, Park oder eine Bibliothek sein, denn ein regelmäßiger Ortswechsel kann Schreibblockaden entgegenwirken. Ebenso kann eine feste Schreibzeit am Tag Blockaden beim Buch schreiben entgegenwirken. Wer also die Möglichkeit hat, immer zu festen Zeiten (z.B. nach dem Abendessen) zu schreiben, sollte es ruhig einmal ausprobieren. Das regelmäßige Arbeiten macht das Schreiben häufig leichter und das Buch wird schneller fertig. Weitere Tipps zum Schreibprozess und zum Thema "Kreatives Schreiben" lesen Sie auch in unserem separaten Beitrag.

Das Buch ist fertig?

Einmal kommt der ersehnte Moment, wo Sie die letzten Zeilen vom Buch schreiben. Ist das Werk nun fertig und kann zum Verlag? Leider, nein. Es ist häufig noch nicht so weit, denn ein Manuskript in seiner ersten Version bedarf in aller Regel der Überarbeitung. Nun geht es darum, letzte Fehler bei Rechtschreibung und Zeichensetzung auszumerzen, wie einzelne Passagen stilistisch zu überarbeiten. Als nächstes gehen Sie dann dazu über, Ihr Werk für eine mögliche Veröffentlichung vorzubereiten und haben die eigentliche Phase geschafft, wo Sie am Buch schreiben. Nun geht es ans Veröffentlichen, Drucken, und Vermarkten. Entweder in Eigenregie (ggf. sogar komplett ohne Verlag im Selfpublishing) oder mit Hilfe einer Literaturagentur.

1. Teil: Ein Buch schreiben – Von der Idee bis zum Manuskript
2. Teil: Ein Buch veröffentlichen – Der Weg ins Verlagsprogramm

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Bisherige Kommentare und Meinungen

Name: Paula
Datum: 01.08.2012 - 11:51
Wenn das mal immer so einfach wäre mit dem Buch schreiben... Ich sitze inzwischen seit Jahren an meinem ersten Werk und werde einfach nicht fertig. Neben Job, Familie, Freizeitstress & Co. immer wieder Zeit zu finden sich in das Buch und dessen Handlung zu versetzen, erfordert deutlich mehr Disziplin, als ich Anfangs gedacht hatte. Geht es euch auch so? Aber ich werde es schaffen, das verspreche ich euch ähhh mir! :-)

Name: Heinz Tölle
Datum: 28.02.2013 - 12:27
Hallo Paula, du sprichst mir aus dem Herzen. Wenn man mal ein paar Wochen keine oder wenig Zeit hatte sich hinzusetzen, fängt man quasi wieder von vorne an. Die Zeit ist bei mir auch ein sehr großes Problem. 128 Seiten habe ich bisher geschrieben. Nach einer mehrtägigen - ungewollten - Pause - muss ich alle Seiten lesen, um wieder Anschluss zu finden. Ich werde es aber auch schaffen, hoffentlich noch in diesem Jahr. Mal sehen, wer von uns beiden eher fertig wird mit dem Buch schreiben. :o)

Name: Lisa
Datum: 07.04.2013 - 09:52
Hallo, ich würde gerne etwas niederschreiben, was ich selber erlebt habe. Ich bin aber keine Autorin und weiss nicht richtig, wie man den Aufbau von so einem Buch gestaltet. Das Thema und die Figuren sind einfach für mich, aber schwer ist es, aus der Fülle der Informationen, nur die Wichtigen herauszusuchen und sich nicht zu verzetteln. Kann man dabei irgendwo Hilfe bekommen? Oder sollte ich es schreiben lassen? (dann bräuchte ich aber seriöse Adressen) Machen ja auch viele. Es soll auch etwas einmaliges werden, nicht das ich dauerhaft eine Autorin werden will, sondern ich möchte meine Erfahrung, nur der Öffentlichkeit zugänglich machen und evtl. für Gesprächsstoff sorgen.

Name: Dora
Datum: 07.04.2013 - 11:11
Bin nun auch mit meinem Buch beschäftigt, habe zwar erst die 2.Seite geschrieben und werde nun jeden Tag 2-3 Std. dran sein. Da ich bereits pensioniert bin, fehlt es mir nicht an Zeit. Die Idee trug ich schon lange mit mir rum, den Inhalt auch grob geordnet, eine Liste mit Stichwörtern der bedeutenden Ereignisse angelegt und so bin ich guten Mutes und werde es angehen, mein Buch zu schreiben.

Name: Micha
Datum: 25.04.2013 - 20:31
Habe mir mal die Standardseite geladen. Soll man sein Werk wirklich so formatieren? Schon die Schriftart eignet sich meiner Meinung überhaupt nicht für ein Buch, im Gegenteil, die stößt mich sogar ab... Kann ich auch eine andere Schriftart wählen? Schreibe lieber in Times New Roman.

Name: Tim (Leselupe.de)
Datum: 29.04.2013 - 11:48
Hallo Micha. Beim Thema "Buch schreiben" stehen zunächst sicher andere Themen als die Schriftart im Vordergrund. Jedoch sollte man den Blickwinkel eines Lektors nicht unterschätzen, wenn man einen Verlag sucht. Um so angenehmer (und standardisierter) gestaltet ein Manuskript ist, um so lieber beschäftigt sich ein Lektor auch damit. Das ist entscheidend. Times New Roman und Courier New sind auf Grund der Serifen gut lesbar, das ist ein Pluspunkt. Was letztendlich für das Buch verwendet wird, entscheidet final meist der Verlag.

Name: Jonas
Datum: 09.05.2013 - 14:30
Ich will gerne einen Fantasyroman schreiben, habe aber Angst mich an die Bücher, die ich selbst gelesen habe, zu halten... Kann ich das irgendwie vermeiden oder wird mein Buch ein billiger Abklatsch von dem, was ich selber mal gelesen habe? Vllt. sogar ohne es zu merken...?

Name: Michelle
Datum: 12.05.2013 - 19:23
Hey Jonas, den gleichen Wunsch habe ich auch ob du es glaubst oder nicht :) Aber das Problem habe ich auch. Ich habe nun alle House of Night, Harry Potter, Tintenherz Bücher gelesen und mittlerweile auf ganz vielen Internetseiten auch schon, das irritiert schon ein wenig und jetzt bin ich auch dabei MEIN Buch zu schreiben. Ich versuche mich jeden Tag also neu inspirieren zu lassen von Menschen, Tieren oder einfach der Natur in meiner Umgebung. Meine Bücher habe ich derweil sowie die anderen Sachen zu Seite gelegt damit sie mich nicht ablenken ;) Aber sogenau weiß ich das auch nicht, schreibe nähmlich viel in den letzten 3 Jahren und mit meinen 16 Jahren bin ich noch total unerfahren. Würde also auch gerne ein Tipp haben zum Thema Buch selber schreiben, wenn das möglich wäre von anderen :)

Name: Bine
Datum: 02.07.2013 - 14:37
Hey! Ja, das mit dem Zeitproblem kenn ich. Hab selber auch nicht viel Zeit, leider. Schreib grad an einem Buch, hab bereits mehr als 20 Seiten, und erst letzten Monat angefangen, für mich ist das recht gut. Hab eigentlich auch die Handlung schon im Kopf, mal sehen was daraus wird... hoffe das Buch wird dieses Jahr noch fertig, keine Ahnung ob ich es irgendwann mal veröffentlichen werde. Und das mit dem billigen Abklatsch: Naja, du könntest ja ein Thema, das es zwar schon oft gibt, dir aber als Thema für dein Buch sehr gut gefällt, völlig neu aufrollen. Zum Beispiel, Thema Gestaltwandler, Werwölfe und co, könntest du ja über Leute schrieben die keine Ahnung, zu Luchsen oder so, werden. Also, so ähnlich ist es bei mir auch gelaufen, hab auch ewig Angst gehabt, weil es die Themen die mir gefallen so oft gibt, wär das doof und langweilig in meinem Buch. Aber auf ähnliche Art wie in dem Beispiel bin ich es losgeworden. Hoffe ich konnte helfen! Und, das mit den sechzehn Jahren: Es gbt Leute die schreiben und veröffentlichen ein Buch mit vierzehn Jahrne und sind trotzdem echt gut, das Alter spielt keine Rolle, für Verlage wärs wahrscheinlich eher Werbung, denn wenn ein junger Autor was bei ihnen veröffentlicht, ich mein, das wär ja nichts alltägliches. Bin auch noch sehr jung, kann das daher nicht wirklich gut beurteilen....

Name: Ben
Datum: 14.08.2013 - 15:28
Hey! Wollte auch ein Buch (am besten Fantasybuch) schreiben, mir kommen aber keine guten Ideen. Zumindest wenn ich eine Idee hab die mir gut gefällt, weiß ich nicht, wie ich sie zu Papier bringen soll! Kann mir jemand einen Tipp geben wie man sich das Schreiben vereinfachen kann?? Schonmal Danke im voraus... Ben

Name: Christiane
Datum: 14.08.2013 - 17:47
Hallo, ist jetzt irgendwie toll gewesen, die Kommentare der potentiellen Schriftsteller zu lesen. Auch wenn es vielleicht nur für ein Buch ist, so wie ich es auch vorhabe. Ich möchte meine Erfahrungen und zumeist unvorstellbaren Erlebnisse nach einer Trennung niederschreiben und evt. veröffentlichen. Doch auch ich habe keinerlei Vorstellung und taste mich nur langsam heran. Bücher zu lesen, zu schauen wie sie aufgebaut sind, aus welcher Sichtweise heraus sie beschrieben sind, ob in der Vergangenheit oder Gegenwart etc. sind da auch schon wichtige Details und ersparen bestimmt so manche generelle Korrektur von Anfang an. Aber wie gesagt, da habe ich beim Bücher schreiben bestimmt auch noch so manches zu lernen. Schreibe dennoch mit Freude, es tut auch irgendwie gut und na ja vielleicht wird es ja doch was... Ben

Name: Naomi
Datum: 14.08.2013 - 22:43
Hallo ich würde gern ein Fantasy Buch schreiben habe eine einmalige Idee (aus einen Traum ) ich weiß aber nicht so recht wie ich Dialoge zwischen Personen schreiben kann ... und ich habe große Angst davor Rechtschreibfehler oder Zeichenfehler zu machen kann mir jemand ein paar Tipps geben, wäre sehr dankbar ;)

Name: Naomi
Datum: 13.09.2013 - 16:47
Ich habe vor einer Weile mein erstes Fantasy-Buch beschrieben und habe mich nach langer Bedenkzeit dafür entschieden das Manuskript an einen entsprechenden Verlag zu schicken und hoffe jetzt, in vielleicht nicht allzu ferner Zukunft, einen Verlag zu finden, der mein Manuskript veröffentlicht. Zwischenzeitlich arbeite ich an dem zweiten Teil aber ich stehe wie viele, noch ziemlich am Anfang. Trotzdem möchte ich mein Erfahrungen ich gesammelt habe, teilen. Erst mal sollte ich noch sagen, das wohl jeder seinen eigenen Weg finden muss, wie er ein Buch schreibt. Nur so wird es auch zu seinem eigenen ganz persönlichen Werk. Das erste von dem ich mich verabschieden konnte, war die Vorstellung, dass ich das Buch in einem Jahr fertig bekommen.
?????L®®?L  Ich hatte also diese Idee im Kopf und wollte schon immer ein Buch schreiben, doch mehr auch nicht. Ich hatte quasi null Erfahrung. Ich habe also meinen Laptop angeschaltet mir einen Arbeitstitel ausgedacht und mir dann einen Ordner angelegt den ich Ideensammlungen nannte. Da ich den Anfang und den Schluss im Kopf hatte, habe ich dies als erstes mal aufgeschrieben, gefolgt von andern Ideen von denen ich aber noch nicht wusste ob und wie ich sie umsetzten kann. %u2013 Egal, alles was mir eingefallen ist habe ich in diesen Ordner geschrieben und wenn es nur ein Satz oder ein Ausdruck war der mir gefallen hatte.
Als nächstes habe ich mir Gedanken über meine Protagonisten gemacht. Wie soll ihr Charakter sein. Sollen sie ängstlich, klug, mitfühlend, verwegen oder wie auch immer sein. Soll der Charakter einer Entwicklung durch machen und wie könnte die aussehen. Da ich vier Protagonisten hatte, habe ich mir für jeden etwas anderes einfallen lassen. Um die Charakter zu entwickeln, habe ich mir Situationen erdacht und mir überlegt, wie würden die vier unabhängig voneinander darauf reagieren oder damit umgehen. Das habe ich alles in meinem Kopf entwickelt, aber man kann das natürlich alles auch aufschreiben. Als nächstes habe ich mir Namen ausgesucht die zu meinen Charakter passen könnten. Ich hätte zum Beispiel einen zurückhaltenden netten Jungen oder Mann eher Benjamin genannt wie vielleicht Tyler. Über Namen habe ich mir immer viele Gedanken gemacht. Nehme ich deutsch Namen oder lieber englische, nehme ich lieber moderne Namen oder altmodischen oder sogar einen erfundenen. Da ja in einer Geschichte jedes Ding einen Namen braucht, ob nun Person oder Tier oder Fluss, habe ich mir eine Liste mit Namen angelegt, er oder es ist und was der Name evtl. bedeutet. Das Internet kann hier sehr hilfreich sein. Auch bei den Recherchen die ich für meine Geschichte durchgeführt habe.
Wie gesagt es war meine erstes Buch und hatte nicht viel Ahnung und eigentlich hab ich die immer noch nicht.... Es sollte ein Fantasy Buch werden über Hexen und jede Menge phantastischer Wesen. Also machte ich mich erst mal schlau über Mythen und ähnliches, so dass ich dann für meine Geschichte meine eigenen Mythen erschaffen konnte. Da ich das Rad ja nicht völlig neu erfinden kann, finde ich es gar nicht so schlecht sich alten Mythen zu bedienen. Ich musste mir auch Gedanken machen über Wetter Tageszeiten und Klima. Zum Beispiel: Ist es bei uns Sommer und taghell, ist in Australien Winter und Nacht. Ich hatte mir dabei keine Illusionen darüber gemacht, dass vielen davon wieder im Müllkorb landen wird. Zwischenzeitlich hatte ich mit dem Buch begonnen. Beim Schreiben bin in total in meine Fanasy-Welt abgetaucht und bald kannte ich meine Protagonisten besser mal mich selbst. Ich war immer irgendwie mit meinen Gedanken in dieser Welt. Als ein sehr gutes Werkzeug hat sich ein kleines digitales Aufnahmegerät herausgestellt, das ich sozusagen immer mit mir herumgetragen habe. Selbst wenn ich in der Badewanne lag, war das Ding dabei und wenn ich eine Idee für meine Geschichte hatte, habe ich sie darauf gesprochen, um sie später in den erwähnten Ordner Ideensammlung niederzuschreiben.
Ich habe mir auch eine Karte von meiner Fantasy-Welt gezeichnet und auch ein paar Skizzen zu meinen mythischen Wesen. Die ich mir anschließend auf den Laptop eingescannt habe. Dazu habe ich mir ein paar Notizen gemacht über Besonderheiten dieser Welt und dieser Wesen.
Da fällt mir noch etwas ein, immer eine Sicherungskopie des Manuskriptes erstellen, denn es wird der Tag kommen, an dem aus irgendeinem Zufall Daten verloren gehen und das ist verdammt übel!!
Und irgendwann wird auch der Tag kommen, an dem man vor einem weißen Blatt sitzt und nicht mehr weiter kommt. Manchmal hat es mir geholfen einfach mal eine Pause zu machen, oder auch in den Ideenorden zu schauen, was sich da alles inzwischen angesammelt hat. Ab und zu hat es aber auch geholfen, einfach in der Geschichte zurückzugehen und wenn es noch so schwer fällt, einen Teil der Geschichte zu verwerfen und einen neunen Weg einzuschlagen.
Da man ja vom Leben öfter mal eine Zwangspause verhängt bekommt, war es für mich immer gut, die Geschichte von vorne zu lesen. Man kommt besser hinein und dabei sind mir oft Fehler in der Rechtschreibung aber auch in der Logik aufgefallen. Auch schlechte Formulierungen, die mir beim ersten Mal nicht aufgefallen war, konnte ich dabei gleich abändern.
Und irgendwann nach über zwei Jahren kam dann der große Moment an dem ich Ende unter die Geschichte schreiben konnte. Ein wahres Hochgefühl. Ich hatte es geschafft. Ich hatte durchgehalten. Ich hatte etwas erschaffen. Ich war stolz auf mich. Ich war so euphorisch, dass ich gleich an die Ideensammlung für den zweiten Teil ging.
Ein Tipp von mir. Lest euer Manuskript noch mal durch und legt es dann für einige Wochen in eine dunkle Schublade eures PCs, denn wenn ihr es wieder rausholt, fängt die Arbeit erst richtig an. Durchlesen und überarbeiten kann echt hart sein. Oft habe ich dabei gemerkt, dass es so nicht geht. Im Lauf der Zeit hat man ja auch an Erfahrung dazu gewonnen und so habe ich den kompletten Anfang neu geschrieben. Nicht viel ist davon übrig geblieben. Als nächstes habe ich das ganze Buch ausgedruckt und mich mit einem Rotstift in eine ruhige Ecke zurückgezogen um das ganze Manuskript mir selbst laut vorzulesen. Auch hier fiel einiges dem Rotstift zum Opfer. Also verbessern und erneut ausdrucken. Jetzt hatte ich das Buch jemanden gegeben, von dem ich wusste, er würde mir sagen wenn ich Mist geschrieben habe. Und so kam auch mein Manuskript zurück, bei dem jede Menge Tippfehler, Rechtschreibfehler aber auch Fehler bei Formulierungen und Logik angestrichen waren. Wenn man so unerfahren ist wie ich, passieren solche Sachen, denn ich weiß ja was ich eigentlich sagen wollte, jemand anders sind viele Dinge unklar. Also noch einmal das ganze Ding überarbeiten und ausdrucken. Und das Gleich nochmals von vorne. Jetzt war der Rotstift schon viel gnädiger und nach einem weiteren Jahr, mehrmaliger Überarbeitungen, größeren Anfällen von Selbstzweifeln, kann ich sagen, das Buch ist fertig. Jetzt bin ich mal bespannt, ob das die Lektoren auch so sehen.
So und nun vergesst das Ganze und macht euer Ding! Viel Spaß beim Buch schreiben!

Name: Sven
Datum: 15.10.2013 - 09:21
Hallo zusammen! Habe nun auch angefangen zu schreiben und habe die ersten 50 Seiten auch schon voll. Meine Frage: ist eine Seite in 12 und courier auch eine Seite im Buch?? Nicht, dass ich mich total verschätze (peile einen Roman mit ca 350 Seiten an), brauch ich dafür eher 200 open office Seiten oder 500?? oder ist es quasi "1:1" ??

Name: Janet
Datum: 16.10.2013 - 18:41
Ich bin auch grade dabei, hab erst mal eine Kurzgeschichte von 3 Seiten geschrieben. Hab diese an einen Verlag geschickt, und eigentlich ein gutes Fazit bekommen. Nur möchten die jetzt ein ganzes Buch/Manuskript von mir haben, was echt schwer werden kann. Aber mit Geduld und Ausdauer werde ich das mit meine 18 Jahren auch noch schaffen, habe ja jetzt genug Zeit zum Bücher schreiben. Keine Ausbildung, keine Arbeit und psychisch krank = viel Zeit.

Name: Delia
Datum: 03.11.2013 - 18:07
Hallo zusammen! Ich habe mich nun auch nach Jahren entschlossen, mein Buch zu schreiben. Schon als Jugendliche schrieb ich Romane und Gedichte, die großen Anklang fanden, dann kam eine jahrelange Pause (Kinder, Job, Leben eben), aber das Schreiben ließ mich nie los und jetzt drängt es mich förmlich. Die Geschichte kursiert schon sehr lange in mir und die Gestalten leben inzwischen ihr Eigenleben in meinem Kopf, aber der Platz wird eng und daher sollen sie nun virtuelles Leben eingehaucht bekommen.
@ Naomi - danke für Deine ganz tolle Beschreibung!!! Hast Du denn inzwischen eine Antwort erhalten?
Was mich nun auch interessieren würde, wäre, wie ihr Lektoren gefunden habt. Ich kenne leider niemanden, der Interesse hätte, mein Geschreibsel zu lesen :-/ Würde mich auch über PN Austausch freuen!

Name: Tim
Datum: 04.11.2013 - 16:37
@Delia: Schau doch mal im kostenlosen Leselupe-Lektorat vorbei. Evtl. kann man dir da helfen?! http://www.leselupe.de/lektorat.php

Name: Vicky
Datum: 16.11.2013 - 14:05
@Sven: Ich hatte dasselbe Problem, war ebenfalls bei ca. 50 Seiten, Schriftgröße 12, Times New Roman und war nicht sicher, wie viele Buchseiten das ungefähr ergibt. Bin dann ziemlich praktisch vorgegangen und hab mir drei Bücher von verschiedenen Verlagen genommen, Wörter pro Seite gezählt und einen Durchschnitt ausgerechnet. Das Ergebnis war, dass eine Buchseite ungefähr 250-300 Wörter hat. Bei meinen 50 Seiten waren das dann fast 170 Buchseiten. Ich hoffe, das klingt nicht zu verschachtelt und konnte zumindest ein bisschen weiterhelfen. Ich schreibe jetzt schon seit ich zwölf bin, habe eine Buchreihe und ein seperates Manuskript geschrieben und bin gerade am Anfang einer Trilogie. Wenn ich mir diesen Durchschnitt so anschaue, habe ich mit meinen zarten vierzehn Jahren wohl noch einiges vor mir. Habe übrigens großen Respekt vor Menschen, die mehrere Jahre an einem Buch arbeiten, egal aus welchen Gründen. Mir würde nach spätestens einem halben Jahr wohl die Motivation fehlen, weiterzuschreiben. Es war interessant, sich mal die Kommentare von anderen "Schriftstellern in spe" durchzulesen.

Name: Mala
Datum: 18.11.2013 - 17:02
Hallo. Leider habe ich mich nie großartig mit dem Lesen von Büchern beschäftigt und schon garnicht damit eines zu schreiben, deshalb bin ich momentan sehr verzweifelt und hoffe hier Hilfe zu finden. Ich habe trotz Unerfahrenheit bereits ein Buch fertig geschrieben. Jetzt würde ich es gerne von jemandem lesen lassen der sich damit auskennt und an den ich mich seriös wenden kann. Enige Freunde und Bekannte haben es gelesen und sind davon begeistert, allerdings ist mir eine professionelle Meinung sehr wichtig. Es soll kontrolliert und überarbeitet werden so das es dann wirklich gut ist. An wen kann ich mich wenden? Und wie soll so ein Manuskript aussehen? Die meisten Verlage erwarten nur Ausschnitte. Diese wären in meinem Fall dann nicht mehr nachvollziehbar. Über eine Antwort wäre ich sehr sehr dankbar...

Name: Erstschreiber
Datum: 23.11.2013 - 22:29
Hallo, bin überwältigt was hier alles geschrieben wird. Heute ist mein erster Tag von vielen um ein buch zu schreiben. Denke, wenn man viele Jahre schlechte Erfahrungen und ich meine schlechte Erfahrungen mit etwas gemacht hat fällt es leichter es aufzuschreiben. So eine Art Befreiung. Und ich hoffe es beflügelt mich lange genug bis das Buch fertig geschrieben ist. Ich werde mich zwischendurch melden.

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