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Leselupe.de > Science Fiction
Anders als die anderen
Eingestellt am 17. 11. 2002 18:15


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flammarion
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Anders als die anderen

Ich saß wie jeden Samstag in meiner Lieblingsbar. Ich blickte gelangweilt in die Runde und stieß auf ebenso gelangweilte Gestalten. Die meisten kannte ich vom Sehen, sie sind genau wie ich fast jeden Samstag hier, vielleicht sogar noch öfter. Mit diesem oder jenem hatte ich auch schon geschlafen.
Jeder hier – so denke ich – ist auf der Suche nach einem festen Partner, aber fĂŒr mich hatte es bisher nur zu mehr oder weniger flĂŒchtigen Bekanntschaften gereicht. FrĂŒher dachte ich ja, wenn man mit jemandem schlĂ€ft, dann schafft das eine gewisse Bindung, heute weiß ich, dass das nicht der Fall ist.
Ich ließ also meine Blicke weiter schweifen; man weiß ja nie, was noch kommt. Und richtig – heut schien mein GlĂŒckstag zu sein – es trat eine zauberhafte Erscheinung in mein Blickfeld. Ein schmales Gesicht mit sanftem Ausdruck, zarte, feingliedrige HĂ€nde, langes Blondhaar und strahlend blaue Augen.
Ich hatte das GefĂŒhl, dass er sich verdammt einsam und unsicher fĂŒhlte und lĂ€chelte ihn freundlich an. Und er kam tatsĂ€chlich auf mich zu und setzte sich zu mir. Von vielen Tischen blickten Neider zu uns herĂŒber. Ich lud den Schönen sofort zu einem Drink ein und begann ein GesprĂ€ch. Das verlief zunĂ€chst ziemlich einseitig. Er war so herrlich schĂŒchtern, dass er nur mit den Augen antwortete; ließ er sie leuchten, so bedeutete es „ja“ und verdunkelten sie sich, so bedeutete es „nein“.
Eine ganze Weile plauderten wir so, oder besser: plauderte ich, dann raunte er mir beinahe majestĂ€tisch zu: „Ich bin anders als die anderen.“ Das Timbre seiner Stimme ging mir durch und durch. Ich spĂŒrte, wie sich meine Nackenhaare aufstellten und ein wohliger Schauer meinen RĂŒcken hinablief. Mein Gott, was war ich verknallt in den Burschen! War ich je zuvor derart verknallt? Nein! Er war wirklich anders als die anderen!
Nach dem fĂŒnften Cocktail begann er mit sehr angenehmer Stimme leise zu singen: „Willst du mit mir gehn, Licht und Schatten verstehn, dich mit Windrosen drehn, willst du mit mir gehn, willst du mit mir gehn?“ Ich seufzte inbrĂŒnstig „Ja!“, zahlte unsere Zeche und wir verließen die Bar.
WÀhrend wir durch die Stadt liefen, konnte ich noch immer nicht den Blick von ihm wenden. Wie graziös er sich bewegte! Um meine steigende Erregung zu verbergen, redete ich die ganze Zeit mehr oder weniger belangloses Zeug. Ich wollte gar nicht wissen, ob er intelligent oder gar gebildet war, das war völlig egal im Moment.
Irgendwann sagte ich ihm auch, dass ich Siegfried heiße, blöder Name, aber was soll man machen, wenn es nun mal in den Papieren steht. Ich hoffte, nun endlich seinen Namen zu erfahren, aber er war weiterhin schweigsam, summte nur ab und zu einen alten Schlager vor sich hin.
Manchmal verstand ich einige Satzfetzen; gerade als ich meinen Namen und meinen Ärger ĂŒber denselben erwĂ€hnte, sang er: „Wer du bist, wer du bist, danach frage ich nicht, Rang und Name sind Schall und Rauch. Ich schau nur, ich schau nur in dein liebes Gesicht, und ich spĂŒre, wie sehr ich dich brauch. Wenn wir beide uns kĂŒssen, will ich nur wissen, ob du mich liebst, ob du treu mir bist, wenn wir beide uns kĂŒssen, will ich nur wissen, ob du mich liebst und mich nie vergisst.“ Das war genau meine Intention. Es gab noch niemals eine derartige Harmonie zwischen mir und irgend einem anderen Jungen.
Plötzlich befanden wir uns vor der Stadt. Dabei war es doch gar nicht möglich, sie in so kurzer Zeit zu durchqueren! Aber die Nacht war so lau und die Luft mit sĂŒĂŸem Sommerduft geschwĂ€ngert, dass ich mir keine Gedanken weiter machte; das sĂŒĂŸeste Geschöpf der Welt schwebte mit mir auf Wolke sieben und die Sterne funkelten.
Er bemerkte, dass mein Blick an den Sternen hing. In die eingetretene Stille hinein sang er leise: „Moonlight, die Nacht ist schön, moonlight, unsagbar schön, alle sind verliebt, nur ich muss einsam sein. Du, sag mir, warum, moonlight, moonlight.“
Wie ein Rindvieh glotzte ich nach oben und machte auf romantisch: „Oh, sieh nur, die Sterne!“ Er begann wieder zu singen: „Die Sterne der Heimat sind immer dabei . . .“, brach unvermittelt ab und stocherte mit dem Zeigefinger gen Himmel und zĂ€hlte sie auf: „EunĂŒtea, Vedse, Nyswudm, Höhynd, Naqertn, Desilci, Paruebu, DaĂŒjoso . . .“ Ich unterbrach ihn voller Bewunderung: „Ach, so heißen die? Was du alles weißt!“ Er nickte, deutete erst auf mich und begann dann von vorn: „Siegfried, EunĂŒtea, Vedse, Nyswudm . . .“ Ich unterbrach erneut: „Und du, wie heißt du?“ Er lĂ€chelte lieblich: „Idiruki. Ich bin ein Onysner vom Planeten Kilmurc. Sieh, da spruhlt mein Äuto tövd, ach, das verstehst du ja nicht, da kommt mein Raumschiff geflogen. Ich nehme dich mit nach Kilmurc, unsere Doftjum, unsere Wissenschaftler, wollen dich gern azĂŒen, untersuchen, ob du zynned bist.“
Er streckte seine Hand nach mir aus und plötzlich wuchs aus seinen Schultern ein zweites Paar Arme, seine Gestalt dehnte sich in die Höhe, bald befand sich sein Kopf einen Meter ĂŒber mir. Sein SchĂ€del war breiter geworden, die Augen so groß wie Esslöffel mit acht Zentimeter langen Wimpern drum herum, sie waren immer noch strahlend blau und seine blonden Locken reichten jetzt fast bis zur Erde. Zwischen seinen schön geschwungenen Lippen blitzten vier scharfe ReißzĂ€hne hervor und an seinem Hinterteil war ein langer, biegsamer Echsenschwanz gewachsen.
Der mörderische Name seines Heimatplaneten – da wird man scheinbar erst gekillt und dann abgemurkst - und das ganze unglaubliche Geschehen war fĂŒr meinen Verstand kaum zu fassen. Ich drehte mich um und rannte, was ich konnte, in Richtung Stadt. Ich hörte ihn hinter mir aufjaulen: “Oh baby, come back, baby, baby, come back!“, aber das kĂŒmmerte mich nicht. Ich floh in panischem Entsetzen.
Ich hatte irgendwann mal gelesen, dass es vielleicht Außerirdische gibt, die erst unsere Sprache aus Radio und Fernsehen erlernen und dann landen und zu einem Menschen Kontakt aufnehmen, aber ich war nicht bereit, nach Kilmurc zu reisen, damit irgendwelche Doftjum mich azĂŒen, um zu sehen, ob ich zynned bin, was auch immer das sein mag. Ich wollte doch nur einen ganz normalen Schwulen kennen lernen zwecks spĂ€terer Lebensgemeinschaft. Aber dieser Idiruki-Onysner – und wenn seine Augen noch so herrlich blau waren – war mir viel zu anders als die anderen!

__________________
Old Icke

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Ralph Ronneberger
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Hallo Christa,

dass mir deine Geschichte gefallen hat, wirst Du ja bereits am vergangenem Samstag mitbekommen haben. Deine mitunter etwas schrĂ€gen Ideen,die Du obendrein noch so schön umsetzt, find ich ohnehin klasse. Anbei noch ein paar kleine VorschlĂ€ge, die Du vielleicht hier und da aufgreifen magst. Die Farbe blau steht dabei fĂŒr eventuell mögliche ErgĂ€nzungen oder Änderungen, rot fĂŒr Korrektur. (Aber was gibt es bei dir schon zu korrigieren.)

Liebe GrĂŒĂŸe von
Ralph,
der sich bereits auf der nÀchtlichen Heimfahrt am Geigenkasten versucht und sich dabei zunÀchst die gedanklichen ZÀhne ausgebissen hat.


Ich saß wie jeden Samstag in meiner Lieblingsbar, blickte gelangweilt in die Runde und begegnete ebenso gelangweilten Gesichtern. Die meisten dieser trĂŒben Tassen in diesem Schuppenkannte ich vom Sehen, sielĂŒmmelten genau wie ich fast jeden Samstag hier herum, vielleicht sogar noch öfter. Mit einen oder anderen hatte ich auch schon geschlafen. Jeder hier - so dachte ich - war auf der Suche nach einem festen Partner, aber fĂŒr mich hatte es bisher nur zu mehr oder weniger flĂŒchtigen Bekanntschaften gereicht. FrĂŒher hatte ich ja geglaubt, wenn man mit jemandem schlĂ€ft, dann schafft das eine gewisse Bindung. Inzwischen hatte mich die Erfahrung lĂ€ngst eines Besseren belehrt.
Ich ließ also meine Blicke weiter schweifen; man weiß ja nie, was noch kommt. Und richtig heut schien mein GlĂŒckstag zu sein - eine zauberhafte Erscheinung trat da plötzlich in mein Blickfeld. Ein schmales Gesicht mit sanftem Ausdruck, zarte, feingliedrige HĂ€nde, langes Blondhaar und strahlend blaue Augen. Ich hatte das GefĂŒhl, dass er sich verdammt einsam und unsicher fĂŒhlte und lĂ€chelte ihn freundlich an. Und er kam tatsĂ€chlich auf mich zu und setzte sich zu mir. Ich sonnte mich in den vielen neidischen Blicken, die von den Nachbartischen herĂŒber geschossen kamen, fasste mir ein Herz, lud den Schönen sofort zu einem Drink ein und begann hastig ein GesprĂ€ch. Das verlief zunĂ€chst ziemlich einseitig. Er war so herrlich schĂŒchtern, dass er nur mit den Augen antwortete; ließ er sie leuchten, so bedeutete es "ja"(Zustimmung?) und verdunkelten sie sich, so bedeutete es "nein"(Ablehnung?). Eine ganze Weile plauderten wir so, oder besser: plauderte ich, dann raunte er mir beinahe majestĂ€tisch(hoheitsvoll?) zu: "Ich bin anders als die anderen."
Das Timbre seiner Stimme ging mir durch und durch. Ich spĂŒrte, wie sich meine Nackenhaare aufstellten und ein wohliger Schauer meinen RĂŒcken hinab lief. Mein Gott, was war ich plötzlich verknallt in den Burschen! War ich schon je zuvor derart verknallt? Nein! Er war wirklich anders als die anderen!
Nach dem fĂŒnften Cocktail begann er mit sehr angenehmer Stimme leise zu singen:
"Willst du mit mir gehn, Licht und Schatten versteh'n, dich mit Windrosen dreh'n, willst du mit mir gehn, willst du mit mir gehn?"
Ich seufzte inbrĂŒnstig "Ja!", zahlte unsere Zeche und wir verließen die Bar. WĂ€hrend wir durch die Stadt liefen, vermochte ich nicht einen Moment lang den Blick von ihm zu wenden. Wie graziös er sich bewegte! Um meine steigende Erregung zu verbergen, redete ich die ganze Zeit mehr oder weniger belangloses Zeug. Ich wollte gar nicht wissen, ob er intelligent oder gar gebildet war, das war im Moment völlig egal. Irgendwann erzĂ€hlte ich ihm auch, dass ich Siegfried hieße. Blöder Name - ich weiß, aber was soll man machen, wenn es nun mal in den Papieren steht. Ich hoffte, nun endlich seinen Namen zu erfahren, aber er war weiterhin schweigsam und summte nur ab und zu einen alten Schlager vor sich hin. Manchmal verstand ich einige Satzfetzen; gerade als ich meinen Namen und meinen Ärger ĂŒber denselben erwĂ€hnte, sang er:
"Wer du bist, wer du bist, danach frage ich nicht,
Rang und Name sind Schall und Rauch.
Ich schau nur, ich schau nur in dein liebes Gesicht,
und ich spĂŒre, wie sehr ich dich brauch.
Wenn wir beide uns kĂŒssen,
will ich nur wissen,
ob du mich liebst....."

Das war genau meine Intention. Es gab noch niemals eine derartige Harmonie zwischen mir und irgend einem anderen Jungen.

Plötzlich befanden wir uns vor der Stadt. Dabei war es doch gar nicht möglich, sie in so kurzer Zeit zu durchqueren! Aber die Nacht war so lau und die Luft mit sĂŒĂŸem Sommerduft geschwĂ€ngert, so dass ich mir keine Gedanken weiter machte; das sĂŒĂŸeste Geschöpf der Welt schwebte mit mir auf Wolke sieben und die Sterne funkelten.
Er bemerkte, dass mein Blick an den Sternen hing. In die eingetretene Stille hinein sang er leise:
"Moonlight, die Nacht ist schön, moonlight, unsagbar schön,
alle sind verliebt, nur ich muss einsam sein. Du, sag mir, warum, moonlight, moonlight."

Wie ein Rindvieh glotzte ich nach oben und machte auf romantisch: "Oh, sieh nur, die Sterne!"
Er begann wieder zu singen: "Die Sterne der Heimat sind immer dabei...", brach aber unvermittelt ab und stocherte mit dem Zeigefinger gen Himmel und begann sie aufzuzĂ€hlen: "EunĂŒtea, Vedse, Nyswudm, Höhynd, Naqertn, Desilci, Paruebu, DaĂŒjoso ..."
Ich unterbrach ihn voller Bewunderung: "Ach, so heißen die? Was du alles weißt!"
Er nickte, deutete erst auf mich und fing noch einmal von vorn an: "Siegfried, EunĂŒtea, Vedse, Nyswudm".
"Ich unterbrach erneut: "Und du, wie heißt du?"
Er lĂ€chelte lieblich: "Idiruki. Ich bin ein Onysner vom Planeten Kilmurc. Sieh, da spruhlt mein Äuto tövd, ach, das verstehst du ja nicht, da kommt mein Raumschiff geflogen. Ich nehme dich mit nach Kilmurc, unsere Doftjum, unsere Wissenschaftler, wollen dich gern azĂŒen, untersuchen, ob du zynned bist."
Er streckte seine Hand nach mir aus,da sah ich zu meinem Entsetzen, wie aus seinen Schultern ein zweites paar Arme wuchs. Doch damit nicht genug. Seine Gestalt dehnte sich in die Höhe, bald befand sich sein Kopf einen Meter ĂŒber mir. Sein SchĂ€del war breiter geworden, die Augen so groß wie Esslöffel mit acht Zentimeter langen Wimpern drum herum, sie waren immer noch strahlend blau und seine blonden Locken reichten jetzt fast bis zur Erde. Zwischen seinen schön geschwungenen Lippen blitzten mit einem Mal vier scharfe ReißzĂ€hne hervor, und an seinem Hinterteil war ein langer, biegsamer Echsenschwanz gewachsen.
Der mörderische Name seines Heimatplaneten - da wird man scheinbar erst gekillt und dann abgemurkst - und das ganze unglaubliche Geschehen war fĂŒr meinen Verstand kaum zu fassen.
Ich drehte mich um und rannte, was ich konnte, in Richtung Stadt. Ich hörte ihn hinter mir aufjaulen: "Oh baby, come back, baby, baby, come back!", aber das kĂŒmmerte mich nicht. Ich floh in panischem Entsetzen.
Ich hatte irgendwann einmal gelesen, dass es vielleicht Außerirdische gibt, die erst unsere Sprache aus Radio und Fernsehen erlernen, um erst dann zu landen und mit den Menschen Kontakt aufzunehmen. Aber ich war nicht bereit, nach Kilmurc zu reisen, damit irgendwelche Doftjum mich azĂŒen, um zu sehen, ob ich zynned bin, was auch immer das sein mag. Ich wollte doch nur einen ganz normalen Schwulen kennen lernen zwecks spĂ€terer Lebensgemeinschaft. Aber dieser Idiruki-Onysner - und wenn seine Augen noch so herrlich blau waren - war mir viel zu anders als die anderen!

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flammarion
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hm,

werde mir deine vorschlĂ€ge ganz in ruhe vornehmen. vielen dank fĂŒrs interesse und die lobenden worte. ganz lieb grĂŒĂŸt aus dem geigenkasten
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Old Icke

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Andrea
???
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Liebe Christa,

die Geschichte hakt bei mir an einer Tatsache: ich nehme deinem Ich seine MĂ€nnlichkeit nicht ab. Möglich, daß es dummes Klischee ist, aber einige Formulierungen sind fĂŒr mich so typisch weiblich, etwa:

"– so denke ich –", "eine zauberhafte Erscheinung" oder "Mein Gott, was war ich verknallt in den Burschen!"

Da das meiste, v.a. viele GefĂŒhlsĂ€ußerungen und EinschrĂ€nkungen der eigenen Meinung (denke ich, dachte ich), die alle typisch fĂŒr weibliche Sprache sind, am Anfang stehen, fĂ€llt mir der Umschwung zum Schwulen extrem schwer.

Wenn ich das jetzt mal ignorieren, gefÀllt mir die Geschichte sehr gut, aber an vielen Stellen (Ralph hat das meiste davon schon angesprochen) wirkt sie sprachlich noch etwas rauh.

Gruß
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Andrea Rohmert

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flammarion
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hm,

vielen dank, liebe andrea. ja, ich habe mir noch nicht die zeit genommen, ralphs gute vorschlĂ€ge einzuarbeiten. ich kichere immer noch ĂŒber die geschichte.
zu meinem bekanntenkreis gehören einige schwule. da habe ich noch viel weiblichere Ă€ußerungen vernommen.
ganz lieb grĂŒĂŸt
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Old Icke

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