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Leselupe.de > Kindergeschichten
Auf der Sommerwiese
Eingestellt am 16. 07. 2004 12:01


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MĂ€rchentante
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Es war ein Sommer wie aus dem Bilderbuch. Die Sonne schien schon frĂŒh morgens warm vom blauen Himmel. Wunderschön war es jetzt auf der Wiese, die aussah wie ein einziges BlĂŒtenmeer, und auch so duftete.Ganz oben, fast schon in den Wolken, sangen Lerchen schmetternd ihr helles Lied. Ganz allmĂ€hlich erwachte hier das Leben.

Ein Regenwurm steckte seinen Kopf aus der Erde, gĂ€hnte ausgiebig, und kroch wieder zurĂŒck. Einige Meter weiter bewegte sich ein kleiner Erdhaufen. Ein Maulwurf kam ans Tageslicht. "Oh, hab mich wohl in der Zeit geirrt," murmelte er, als die Sonne sein rosa NĂ€schen kitzelte, und weg war er.

Ein Summen und Brummen lag ĂŒber der Wiese, und geschĂ€ftiges Treiben herrschte ĂŒberall. Libellen putzten sich heraus und riefen den vorrĂŒberfliegenden Bienen zu: "Wie ist es, kommt ihr nachher mit zum Fest? Es ist am Teich, bei den gelben Schwertlilien."
"Nein Danke," antworteten diese, "unsere Eimerchen sind lĂ€ngst nicht voll Nektar, vielleicht ein anderes Mal." Und sie flogen emsig weiter von BlĂŒte zu BlĂŒte.

Ein dicker Frosch hĂŒpfte trĂ€ge durch das Gras. Es war noch ganz feucht vom Morgentau, und glitzerte in der Sonne. "Pass auf, da kommt ein Storch!" riefen die Libellen ihm zu. Mit den lĂ€ngsten SĂ€tzen seines Lebens sprang er davon. Hinter sich hörte er das Lachen der Witzbolde.
"Komm zurĂŒck, das war doch nur ein Scherz!" japsten sie.
"Das finde ich gar nicht witzig, damit scherzt man nicht," gab er beleidigt zur Antwort, und hĂŒpfte weiter, ohne sich noch einmal umzudrehen.

Ein paar kleine KĂ€ferchen hielten sich an den BlumenstĂ€ngeln fest, und ließen sich vom warmen Sommerwind sanft schaukeln.
"Ist dies hier nicht ein wundervoller Spielplatz?" meinte einer von ihnen.
"Ja, wenn Familie Hase nicht gerade einen Ausflug plant." bemerkte ein anderer. Und da schrie es auch schon aus einer anderen Ecke: "Deckung Leute, da kommen sie!"
Die KÀfer umklammerten die StÀngel noch fester, und alles andere an Kleingetier auf der Erde brachte sich in Sicherheit. Als sie vorbeigehoppelt waren, atmeten alle auf. Nochmal gutgegangen!
Familie Hase war ja sehr nett, da waren sich alle einig, doch wenn sie loshopsten musste man ganz schön aufpassen, dass sie einen nicht platt machten.

AllmÀhlich stieg die Sonne höher. Eine Blindschleiche schlÀngelte sich durch das hohe Gras. "Puh," Àchzte sie, "jetzt wird es mir langsam zu warm. Ich suche mir ein schattiges PlÀtzchen unter einem Stein."
"Oh ja," wisperte eine Ameise zaghaft die mit ihrem Trupp vorbeizog, "lasst uns auch ein wenig ausruhen."
"Nix da," antwortete der AnfĂŒhrer energisch, "erst die Arbeit, dann das VergnĂŒgen. Wir mĂŒssen noch ein paar VorrĂ€te in den Bau schaffen, danach habt ihr Freizeit. Also BrĂŒder und Schwestern, auf geht`s!"

Zu den kleinen Krabblern gesellte sich plötzlich ein Neuer.
"Wer bist du denn?" wurde er neugierig empfangen, "siehst ja ganz interessant aus mit deinen gelben Streifen."
"Ich bin ein KartoffelkĂ€fer," gab dieser bereitwillig Auskunft, "aber ich weiß nicht mehr wo mein Feld ist, hab mich wohl verlaufen."
"Na so was," lachten sie, "aber du hast doch FlĂŒgel. Wenn du hoch genug fliegst, kannst du dein Kartoffelfeld sicher sehen."
"Ach so, ja, ja, stimmt auch, ich kann fliegen, hatte ich ganz vergessen," sagte er. "Danke Jungs, dass ihr mir auf die SprĂŒnge geholfen habt. Wird auch Zeit, dass ich Kartoffelkraut in den Bauch bekomme, hatte nĂ€mlich noch kein FrĂŒhstĂŒck." Er erhob sich, und flog brummend davon.

"Wohl ein bisschen zerstreut der Kamerad was?" ulkten die KĂ€fer. Eine Maus tauchte am Wiesenrand auf, und bemerkte nicht die Gefahr in der sie sich befand.
"Hey Maus!" riefen sie ihr zu, "komm schnell rĂŒber, hier kannst du dich verstecken, ĂŒber dir kreist ein Habicht!"

"Oh Gott, oh Gott," kreischte diese, und rannte wie von Sinnen los, um sich in einem Erdloch zu verkriechen.
"Also eines muss man sagen," bemerkte einer der Krabbler grinsend, "langweilig ist es hier nie."

Als der Tag sich dem Ende zuneigte, krochen einige Schnecken auf die Wiese.
"Was meint ihr," fragte eine, "heute soll bei den Libellen am Teich ein Fest stattfinden habe ich gehört, wollen wir da nicht auch hingehen?"
"Das soll wohl ein Witz sein," kam es Ă€rgerlich zurĂŒck, "weißt du eigentlich wie weit es bis dahin ist? Bei unserem Tempo kommen wir erst an, wenn die Party schon vorbei ist."
"Na gut," erwiderte sie schmollend, "war ja auch nur so eine Idee."
"Du mit deinen Ideen," schnauften die anderen, "lasst uns lieber noch etwas von den leckeren Pilzen dort drĂŒben essen."

Die ersten Grillen waren jetzt zu hören, ihr Zirpen erfĂŒllte die gesamte Umgebung.
"Gott, sind die wieder laut heute," bemerkte einer der kleinen KĂ€fer. "Leute, es dĂ€mmert, wir mĂŒssen uns nun in Sicherheit bringen."
Er hatte recht, denn der Abend und die Nacht gehörten jetzt den Tieren, zu deren Lieblingsspeise sie gehörten, wie zum Beispiel die Igel.
Da waren sie auch schon im Anmarsch, Vater, Mutter und drei Junge.
"Pst," machte Vater Igel, "habt ihr nicht auch gerade etwas gehört? Auf zur Jagd Familie, mir knurrt der Magen!"

Als eine Eule ĂŒber die Wiese streifte auf der Suche nach Nahrung, wurde es langsam Nacht. Nur die Grillen zirpten noch vergnĂŒgt, und vom Teich hörte man die Frösche quaken. In der lauen Sommernacht, unter funkelnden Sternen, sang eine Nachtigall ihr wunderschönes Lied.

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Gabriele
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Hallo MĂ€rchentante,
erst mal


fĂŒr die wirklich schönen und meiner Ansicht nach auch kindgerechten Beschreibungen!
Im Übrigen ist es mir beim Lesen so ergangen (und ich denke, einem Kind wĂŒrde es erst recht so ergehen), dass ich die ganze Zeit auf einen Höhepunkt - auf das Auftreten eines Hauptdarstellers bzw. auf eine besondere Begebenheit - gewartet habe. Der Text erscheint mir eher wie das erste Kapitel eines Buches, in dem z.B. der KartoffelkĂ€fer oder einer der kleinen KĂ€fer die Hauptrolle spielt. Vielleicht machst Du ja noch etwas in der Richtung daraus?
Was mir auch nicht gefallen hat:
"ein Sommer wie aus dem Bilderbuch"
Ansonsten Kompilment fĂŒr Deinen Schreibstil!
Liebe GrĂŒĂŸe
Gabriele


__________________
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flammarion
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ach ja,

wenn das der anfang eines tierromans wĂ€re . . ., quatsch pĂŒnktchen, den wĂŒrde ich mit begeisterung lesen.
die geschichte kommt in meine sammlung, obwohl ca 10 kommas fehlen.
ganz lieb grĂŒĂŸt
__________________
Old Icke

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flammarion
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KorrekturvorschlÀge:

Auf der Sommerwiese
Veröffentlicht von MÀrchentante am 16. 07. 2004 12:01
Es war ein Sommer wie aus dem Bilderbuch. Die Sonne schien schon frĂŒh morgens warm vom blauen Himmel. Wunderschön war es jetzt auf der Wiese, die aussah wie ein einziges BlĂŒtenmeer, und auch so duftete. Ganz oben, fast schon in den Wolken, sangen Lerchen schmetternd ihr helles Lied. Ganz allmĂ€hlich erwachte hier (ĂŒberflĂŒssig) das Leben.

Ein Regenwurm steckte seinen Kopf aus der Erde, gĂ€hnte ausgiebig,(Komma oder und weg) und kroch wieder zurĂŒck. Einige Meter weiter bewegte sich ein kleiner Erdhaufen. Ein Maulwurf kam ans Tageslicht. "Oh, hab mich wohl in der Zeit geirrt," murmelte er, als die Sonne sein rosa NĂ€schen kitzelte, und weg war er.

Ein Summen und Brummen lag ĂŒber der Wiese,(Komma oder und weg) und geschĂ€ftiges Treiben herrschte ĂŒberall. Libellen putzten sich heraus und riefen den vorrĂŒberfliegenden (vorĂŒber fliegenden) Bienen zu: "Wie ist es, kommt ihr nachher mit zum Fest? Es ist am Teich, bei den gelben Schwertlilien."
"Nein Danke," antworteten diese (sie), "unsere Eimerchen sind lĂ€ngst nicht voll Nektar, vielleicht ein anderes Mal." Und sie flogen emsig weiter von BlĂŒte zu BlĂŒte.

Ein dicker Frosch hĂŒpfte trĂ€ge durch das Gras. Es war noch ganz feucht vom Morgentau,(Komma oder und weg) und glitzerte in der Sonne. "Pass auf, da kommt ein Storch!" riefen die Libellen ihm zu. Mit den lĂ€ngsten SĂ€tzen seines Lebens sprang er davon. Hinter sich hörte er das Lachen der Witzbolde.
"Komm zurĂŒck, das war doch nur ein Scherz!"(Komma) japsten sie.
"Das finde ich gar nicht witzig, damit scherzt man nicht," gab er beleidigt zur Antwort, und hĂŒpfte weiter, ohne sich noch einmal umzudrehen.

Ein paar kleine KĂ€ferchen hielten sich an den BlumenstĂ€ngeln fest,(Komma oder und weg) und ließen sich vom warmen Sommerwind sanft schaukeln.
"Ist dies hier nicht ein wundervoller Spielplatz?"(Komma) meinte einer von ihnen.
"Ja, wenn Familie Hase nicht gerade einen Ausflug plant."(Komma) bemerkte ein anderer. Und da schrie es auch schon aus einer anderen Ecke: "Deckung Leute, da kommen sie!"(Punkt)
Die KÀfer umklammerten die StÀngel noch fester, und alles andere an Kleingetier auf der Erde brachte sich in Sicherheit. Als sie vorbeigehoppelt waren, atmeten alle auf. Nochmal gutgegangen (gut gegangen)!
Familie Hase war ja sehr nett, da waren sich alle einig, doch wenn sie loshopsten(Komma) musste man ganz schön aufpassen, dass sie einen nicht platt machten.

AllmÀhlich stieg die Sonne höher. Eine Blindschleiche schlÀngelte sich durch das hohe Gras. "Puh," Àchzte sie, "jetzt wird es mir langsam zu warm. Ich suche mir ein schattiges PlÀtzchen unter einem Stein."(Punkt)
"Oh ja," wisperte eine Ameise zaghaft(Komma) die mit ihrem Trupp vorbeizog, "lasst uns auch ein wenig ausruhen."
"Nix da," antwortete der AnfĂŒhrer energisch, "erst die Arbeit, dann das VergnĂŒgen. Wir mĂŒssen noch ein paar VorrĂ€te in den Bau schaffen, danach habt ihr Freizeit. Also BrĂŒder und Schwestern, auf geht`s!"

Zu den kleinen Krabblern gesellte sich plötzlich ein Neuer.
"Wer bist du denn?" wurde er neugierig empfangen, "siehst ja ganz interessant aus mit deinen gelben Streifen."
"Ich bin ein KartoffelkĂ€fer," gab dieser (er) bereitwillig Auskunft, "aber ich weiß nicht mehr(Komma) wo mein Feld ist, hab mich wohl verlaufen."
"Na(Komma) so was," lachten sie, "aber du hast doch FlĂŒgel. Wenn du hoch genug fliegst, kannst du dein Kartoffelfeld sicher sehen."
"Ach so, ja, ja, stimmt auch, ich kann fliegen, hatte ich ganz vergessen," sagte er. "Danke(Komma) Jungs, dass ihr mir auf die SprĂŒnge geholfen habt. Wird auch Zeit, dass ich Kartoffelkraut in den Bauch bekomme, hatte nĂ€mlich noch kein FrĂŒhstĂŒck." Er erhob sich,(Komma oder und weg) und flog brummend davon.

"Wohl ein bisschen zerstreut(Komma) der Kamerad(Komma) was?" ulkten die KĂ€fer. Eine Maus tauchte am Wiesenrand auf,(Komma oder und weg) und bemerkte nicht die Gefahr(Komma) in der sie sich befand.
"Hey(Komma) Maus!"(Komma) riefen sie ihr zu, "komm schnell rĂŒber, hier kannst du dich verstecken, ĂŒber dir kreist ein Habicht!"

"Oh Gott, oh Gott," kreischte diese (die Maus),(Komma oder und weg) und rannte wie von Sinnen los, um sich in einem Erdloch zu verkriechen.
"Also eines muss man sagen," bemerkte einer der Krabbler grinsend, "langweilig ist es hier nie."

Als der Tag sich dem Ende zuneigte, krochen einige Schnecken auf die Wiese.
"Was meint ihr," fragte eine, "heute soll bei den Libellen am Teich ein Fest stattfinden(Komma) habe ich gehört, wollen wir da nicht auch hingehen?"
"Das soll wohl ein Witz sein," kam es Ă€rgerlich zurĂŒck, "weißt du eigentlich(Komma) wie weit es bis dahin ist? Bei unserem Tempo kommen wir erst an, wenn die Party schon vorbei ist."
"Na gut," erwiderte sie schmollend, "war ja auch nur so eine Idee."
"Du mit deinen Ideen," schnauften die anderen, "lasst uns lieber noch etwas von den leckeren Pilzen dort drĂŒben essen."

Die ersten Grillen waren jetzt zu hören, ihr Zirpen erfĂŒllte die gesamte Umgebung.
"Gott, sind die wieder laut heute," bemerkte einer der kleinen KĂ€fer. "Leute, es dĂ€mmert, wir mĂŒssen uns nun in Sicherheit bringen."
Er hatte recht, denn der Abend und die Nacht gehörten jetzt den Tieren, zu deren Lieblingsspeise sie gehörten, wie zum Beispiel die Igel.
Da waren sie auch schon im Anmarsch, Vater, Mutter und drei Junge.
"Pst," machte Vater Igel, "habt ihr nicht auch gerade etwas gehört? Auf zur Jagd(Komma) Familie, mir knurrt der Magen!"

Als eine Eule ĂŒber die Wiese streifte auf der Suche nach Nahrung, wurde es langsam Nacht. Nur die Grillen zirpten noch vergnĂŒgt,(Komma oder und weg) und vom Teich hörte man die Frösche quaken. In der lauen Sommernacht, unter funkelnden Sternen, sang eine Nachtigall ihr wunderschönes Lied.



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Old Icke

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Kasoma
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Liebe MĂ€rchentante,

langsam werde ich zu Deinem begeisterten Fan!
Ich mag Deine Art Geschichten zu schreiben: Du hast eine unglaubliche Phantasie und beschreibst so anmutig und unschuldig, dass man glauben könnte, die ganze Welt ist nur voll von Schönem!
Klar, wie Gabriele schon bemerkte, fehlt hier der Spannungsbogen! Du hast ein Bild beschrieben, eine Sommerwiese, aber keine Handlung hineingelegt! Das ist schade, aber trotzdem liest man es gern, weil Du so wunderbar beschreibst!!!

Liebe GrĂŒĂŸe und ich komme gern wieder, um von Dir zu lesen!
Kasoma

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