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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Das Leben als solches (gelöscht)
Eingestellt am 06. 03. 2017 14:34


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annagreta
???
Registriert: Jun 2014

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aligaga
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Sep 2014

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Was soll man anderes dazu sagen, o @annagrata, als sich zu wiederholen?

Geschichten ohne Geschichte sind keine. Hier wird nichts erzählt, sondern umständlich beschrieben, wie langweilig es scheinbar ist, Rentner zu sein. Dabei werden die Zeiten munter durcheinander geschmissen; vom Konjunktiv der indirekten Rede haben wir offenbar immer noch keinen blassen Schimmer.

Was möchtest du einem Leser mit diesem Text denn mitteilen? Dass die auf dem Tableau angegebenen Wetterdaten mit den geschilderten Umständen in etwa übereinstimmen? Dass Rentnern die Knochen wehtun, ihnen mitunter die Frau davonläuft und dass sie gern Wohnmobil fahren, am liebsten mit Betthäschen auf dem Beifahrersitz ...*ächts*...?

TTip: Schreib doch mal was Spannenderes! Wo der Rentner keinen Hund hat, nicht Wohnmobil fährt und nicht billig wohnt. Wo er kein Schnarchzapfen ist wie der von dir geschilderte, sondern der goldene Flügel gefaltet unter der Jacke trägt, bereit, damit abzuheben. Oder der dem genauso langweiligen Lührich auf die Zehen tritt und dieses bei näherem Hinsehen festellen muss, dass der Kerl einen Bockshuf hat ...

Mut, o @annagreta. Mut! Zum Schriftstellern bräuchz Mut! Und den Konjuntiv eins oder zwo der indirekten Rede, natürlich. Trau dich und lass deine Hunderln endlich von der Kette!

Heiter immer weiter

aligaga

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aligaga
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Sep 2014

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quote:
Ich habe aus dem normalen Leben geschrieben, aligaga, und das spielt sich mitunter gar nicht extrem oder spektakulär ab. Wahrhaftiges habe ich festgehalten, leise über die Farblosigkeit eines einsamen Rentners geschrieben.

Niemand hat etwas dagegen, o @annagreta, dass du tags und nachts davon schreibst, wie beige Dispersionsfarbe an einer Garagenwand trocknet.

Nur publizieren solltest du's nicht, wenn dir an Zuspruch gelegen ist. Das Publikum möchte die Spieler spielen sehen - nicht zugucken müssen, wie jemand ihre Trikots plättet. Glaub dem böhsen @ali: Dafür zahlt keiner Eintritt!

Natürlich könnte man auch über das Bügeln interessant schreiben - wenn man ein paar gute Ideen, Fantasie und, vor allem, den Sprachwitz hätte, den's bräuchte, um eine Muse wachzuküssen.

Zusammen mit so einer könnten aus einem Bügelbrett glatt die wüste Gabi, aus der Bluse das goldene Vlies und aus dem Plätteisen der weiße Hai werden. Könnte ...

Ttip: Komm raus aus der Wäschekammer! Fang endlich an mit Schreiben.

Quietschend vor Vergnügen

aligaga

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eisblume
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo annagreta,

habe erst jetzt gesehen, dass du eine Überarbeitung eingestellt hast. Schade und auch sehr ungut, dass so etwas hier nicht angezeigt wird und man das nur so zufällig mitbekommt. Aber gut.

Insgesamt stimmt es mit dem Konjunktiv und auch mit der Zeit stellenweise zwar immer noch nicht, auch könnte man einiges ein wenig kürzen, aber insgesamt finde ich, dass sich deine Geschichte jetzt schon viel besser liest. Die Dialoge machen das Ganze gleich deutlich lebendiger.
Was du weiter überdenken solltest, sind so einige sprachliche Wendungen. Ich habe dabei das Gefühl, dass du da nach einem besonderen Ausdruck suchst, der dann aber nicht wirklich passt, wodurch es dann gekünstelt, aber auch schief wirkt. Da müsstest du sprachlich noch sorgfältiger arbeiten.
Ein paar Beispiele:

quote:
Meine Sinne öffnen sich.
Diesen Satz könntest du getrost streichen. Du schreibst ja im Folgenden, wie die Sinne reagieren. Und das erzeugt dann auch ein entsprechendes Bild. Der erste Satz ist nur eine hohle Phrase.

quote:
Bei diesem ruppigen Wetter ist wenig los am Strand, hinzu kommt, dass die Saison noch nicht begonnen hat.
Dieses „hinzu kommt“ ist sehr unschön und auch völlig unnötig. Das kannst du bestimmt geschickter formulieren.

quote:
Der Blick scheint unendlich zu sein.
Hier hast du einen Perspektivfehler. Du schreibst aus der Ich-Perspektive und entweder empfindet das Ich in dem Moment die Unendlichkeit als solche oder eben nicht.

quote:
Als Nächstes erkenne ich von Weitem die Unermüdlichen, ...
Das „Als Nächstes“ ist überflüssig, einfach : Von Weitem erkenne ich …

quote:
Wir begegnen uns mit sogenannter Regelmäßigkeit, ...
Was bedeutet eine „sogenannte“ Regelmäßigkeit?

quote:
«Moin haben Sie das Schietwetter bestellt»? Die Anrede zog er herausfordernd in die Länge.
Die Anrede wäre doch das „Sie“, oder? Dann würde ich das auch so schreiben, wobei sich mir das Herausfordernde dabei nicht erschließt.

Ab hier
quote:
Sein letztes Geld investierte ...
stimmt es dann ein Stück weit wieder nicht so ganz mit dem Konjunktiv. Da könntest du aber auch noch mit ein paar eigenen Gedanken des Ich etwas auflockern.

Das hier
quote:
Ein Bauer erlaubte, seitlich am Bauernhof mit dem Reisemobil zu parken. Am darauf folgenden Morgen zeigte der Landwirt seine Stallungen. Ein schwarzes Wollknäuel krabbelte aus dem Stroh, kam angelaufen, schnüffelte, suchte körperliche Nähe. Schwarzes Fell vom Labradorrüden aus der Nachbarschaft, ebenso erkennbare Proportionen der Deutsch-Drahthaar Hofhündin sind grundlegende Erkennungsmerkmale. Die bernsteinfarbenen Augen und der weiße Bruststreifen berührten auf ungewöhnliche Weise Lothars Herz. Er nahm den kernigen Mischlingswelpen hoch, wobei er ihn etwas zu lange im Arm hielt, etwas zu lange streichelte.
könntest du dabei etwas kürzen.

quote:
Jedweder Denkansatz in diesem Zusammenhang ähnelt einem Glücksspiel, endet wie eine Fahrt ins Blaue.
Dieser Schlusssatz wirkt dann wieder recht konstruiert und gekünstelt und ist mMn zumindest in der Form auch überflüssig.

Wie gesagt, alles in allem liest es sich schon besser als der erste Entwurf, aber „fertig“ ist die Geschichte immer noch nicht.

herzlichst
eisblume

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