Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, m├╝ssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5437
Themen:   92201
Momentan online:
93 Gäste und 0 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Kindergeschichten
Das Monster und die Prinzessin
Eingestellt am 30. 05. 2002 15:58


Autor
Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.
zedertochter
Autorenanw├Ąrter
Registriert: May 2002

Werke: 4
Kommentare: 3
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um zedertochter eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Das Monster und die Prinzessin


Es war einmal ein h├Ąssliches Monster. Das lebte in einer kleinen H├Âhle in einem finsteren Wald. Am Waldrand stand ein einladendes Schloss. Dort lebte eine liebliche Prinzessin. Das Monster kam oft zum Schloss, um mit der Prinzessin zu spielen. Die Prinzessin fand das Monster ganz freundlich. Als es wieder einmal am Waldrand sa├č, kam der Vater der Prinzessin dahergeritten und sah es. Das Monster war so verzaubert von der Fr├╝hlingspracht, dass es ihn gar nicht bemerkte. Er legte Pfeil und Bogen an und da schoss das Monster hoch, genau im gleichen Augenblick, wie der K├Ânig geschossen hatte. Des K├Ânigs Schimmel lief auf und davon.
„Nun“, dachte der K├Ânig, „nun muss ich es allein mit dem (angeblich) schrecklichen Monster aufnehmen und habe kein Pferd mehr, um abzuhauen.“
Er hatte sich aber gewaltig get├Ąuscht. Das Monster war schlie├člich eine seltene Art von Monster. Au├čerdem war es die einzige Art von Monstern, die ein liebes Monster war und die nichts von ihrer Kindheit wusste.
Das Monster war zwar sehr erschrocken, weil der K├Ânig mit der Pfeilspitze auf es zielte, aber trotzdem schaute es ihm mit liebevollen Augen an. Da wurde dem K├Ânig warm ums herz und er senkte Pfeil und Bogen. Er stand auf und sagte zum Monster:
„Du spielst so lieblich mit den Waldtieren, dass ich es nicht ├╝bers Herz bringen k├Ânnte dich zu t├Âten. Ich werde dich mit zum Schloss nehmen.“
Das Monster war ein sehr h├Âfliches Monster, es l├Ąchelte den K├Ânig an und antwortete dem K├Ânig:
„Ja, ich w├╝rde sehr gerne mitkommen, aber ich darf nur in das Schloss, wo Prinzessin Bl├╝mchen die H├╝bsche wohnt.“
Da sagte der K├Ânig:
“Ich bin der Vater von der Prinzessin, die du meinst.“
Da freute sich das Monster und meinte, dass es nicht mehr Gl├╝ck haben k├Ânnte. Es wusste ja nicht, was mit ihm passieren w├╝rde. Die Prinzessin wurde sehr gl├╝cklich, als sie h├Ârte, dass ihr Vater bald heimkommen w├╝rde. Sie hatte sehr lange in ihrer Kammer gesessen und hatte sich die Augen ausgeheult, als berichtet wurde, dass der Schimmel ihres Vaters alleine nach hause galoppiert war. Sie hatte fragen lassen, ob auch das Bl├╝mchen im Fell steckte, das die Prinzessin einmal, als sie noch ganz klein war, in das Fell von dem Pferd gesteckt hatte.
Ja, das Bl├╝mchen steckte drinnen. Da war gro├če Trauer ├╝ber das Schloss gekommen. Als da aber diese Nachricht kam, dass der K├Ânig heimkommen w├╝rde, war es, als w├╝rde eine Rose aufbl├╝hen. Ach wie waren aber die Gesichter in der Halle (ausgenommen das von der Prinzessin), als sie sahen, dass er ein geradezu h├Ąssliches Monster bei sich hatte. Aber die Prinzessin (nein – f├╝r euch ab jetzt das Bl├╝mchen) rannte auf ihren Vater zu und umarmte ihn. Sie fragte:
„K├Ânnen wir meinem lieben Freund denn keinen Namen geben?“
„Ja, doch, das k├Ânnen wir. Vielleicht Heinz, Kunz, Emil, Marc oder Frank?“
Aber die Prinzessin (┬┤tschuldigung, ich meine nat├╝rlich Bl├╝mchen) sch├╝ttelte bei jedem Namen den Kopf und sagte:
„Nein! Ich meine, wir sollten es Blume nennen.“
Da verwandelte sich das Monster in einen sch├Ânen Prinzen. Da hielten sie Hochzeit und lebten noch lange gl├╝cklich.
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

Sina, 5.3.2002

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


hera
Foren-Redakteur
H├Ąufig gelesener Autor

Registriert: May 2001

Werke: 20
Kommentare: 666
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um hera eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo sina!

Da hast du aber eine sch├Âne, phantasievolle Geschichte geschrieben. Allen Kindern, die sich vor Monstern f├╝rchten, nimmst du damit prima die Angst.

Tsch├╝ssie, hera

Bearbeiten/Löschen    


annabelle g.
Guest
Registriert: Not Yet

ist es bei dir auch so hei├č, sina ...

liebe sina, du hast eine geschichte geschrieben, die mir gut gef├Ąllt. sie ist ganz leicht erz├Ąhlt. und ein sch├╝chternes, freundliches, ein bisschen h├Ąssliches monster - ist eine gute idee.
sch├Ân fand ich, dass du uns, den lesern pl├Âtzlich mitten in der geschichte die erluabnis erteilst, "bl├╝mchen" zu der prinzessin zu sagen: aber wenn nicht, du wer sonst?
und dass das monster am schluss ein prinz ist: darauf bin ich nicht gekommen.
sch├Ân gemacht!
herzliche gr├╝├če von annabelle (winkt ├╝ber den rhein)

Bearbeiten/Löschen    


hoover
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Sina,

wieso werd ich den Gedanken nicht los, dass du Zeders Tochter sein k├Ânntest *g*
Irgendwie mag ich Kindergeschichten, die versteh ich wenigstens ;-) Und deine Geschichte ist echt niedlich geschrieben, ganz s├╝├č, hast du toll gemacht. Schade, dass es die einzige Geschichte von dir ist.
Nur nicht den Mut verlieren.

Liebe Gr├╝├če
Patrick

Bearbeiten/Löschen    


Zur├╝ck zu:  Kindergeschichten Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!