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Leselupe.de > Horror und Psycho
Das dunkle Geheimnis von Klein-Niederschmöll
Eingestellt am 23. 02. 2009 22:25


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MuusTri
One-Hit-Wonder-Autor
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Das dunkle Geheimnis von Klein-Niederschmöll

    Hell.
    Noch war es hell und das leicht fahle Licht der winterlichen Abendsonne fiel scheinbar unaufhaltsam vom frostig blauen Himmel. Kein Vogel zwitscherte, keine Katze miaute und kein Grashalm surrte leise im Wind. Nur ein fernes Hundebellen schuf, von den felsigen Hängen des kleinen Tals hin und her geworfen, ein schauderhaftes Echo.
    Wolfgang L., eigentlich viel zu jung für diesen Namen, zog den Reißverschluss der Jacke höher, versuchte die Kälte aus seinen Schultern zu schütteln und setzte seinen Weg fort.
    Fort. Wie gerne wäre er tatsächlich fort gegangen, hätte es einfach hinter sich gelassen, dieses Dorf, in dem Hunde Echos bellten, Computer immer noch als Mysterium aus ferner Zukunft galten und Eltern ihre Kinder Wolfgang und Beate, besser noch Heinrich und Rosemarie nannten. Wolfgangs Zukunft hätte eine Bessere, eine höchstwahrscheinlich Aufregendere sein können, aber irgendwie hatte er den Absprung verpasst und jetzt würde er sein ganzes restliches Leben hier verbringen, allein in diesem Kaff, wo man ihn kleben gelassen hatte, als sich die elterlichen Stricke eigentlich gelöst hatten und alles in Bewegung geraten war. Alles außer ihm eben, na ja, und… Dann gab es da natürlich noch den Breiten Billy. Auch der war wohl auf der Strecke geblieben und hing jetzt hier seine Zeit ab, vorerst. Eigentlich hieß er Wilhelm Müller, aber Bill klang doch zumindest ein bisschen moderner. An den Beinamen „Breit“ war er irgendwann in seiner Jugend gekommen, weil er einen Joint nach dem anderen rauchte und seine überschwänglichen Reden, meist über elektronischen Kram, ganze Fußballfelder füllen konnten. Die Drogen waren sein Grund, aus dem er immer noch hier war. Wolfgangs Grund war ein anderer.
    Er hastete die Stufen hinauf und drückte die breite, weiße Klingel.
    Wilhelm Mutter öffnete die Tür. Bloß einen Spalt breit. Es hatte Zeiten gegeben, da hätte sie ihn, ohne zu zögern, hereingelassen. Aber die Zeiten waren vorbei.
    „Guten Abend, Frau M…“ begann er höflich, aber sie unterbrach ihn mit einem schroffen „Was willst du?“, das ihn fast ein bisschen beleidigte. Was sollte er denn schon wollen? Sie fressen? „Is Billy zuhause?“, fragte er stattdessen.
    Sie überlegte einen Moment. Dann setzte sie ein unsicheres Lächeln auf. Wahrscheinlich war ihr das ganze plötzlich peinlich. „Na klar“, sagte sie, „komm rein!“
    Billys Vater saß in der Küche und nippte an einem Bier. Er erwiderte Wolfgangs Gruß mit einem abwesenden Nicken.
    „Entschuldige, dass ich eben an der Tür so unfreundlich war“, sagte seine Frau zu Wolfgang, der seine Jacke erst an die Garderobe hängen wollte, es sich dann aber anders überlegte. „Du weißt ja, es ist schwierig im Moment, man kann sich ja nicht mehr sicher sein, seit…“ Sie stockte. Aber Wolfgang wusste schon. Deshalb war er ja hier.
    „Ist schon gut!“, sagte er.
    „Gut?“ Jetzt war sie den Tränen nahe. „Sie war doch noch so jung.“ Ihre Stimme kam einem Schluchzen nahe. „Sie alle hatten noch so viel vor sich, ich meine… Wir können nur beten, dass heute Nacht nichts passiert.“ Sie seufzte melancholisch. „Ach, was rede ich denn schon wieder, es wird schon nicht dazu kommen.“ Sie schien ihre Fassung zurück zu gewinnen, nur eine einzelne Träne entwischte noch ihrem rechten Auge. „Geh ruhig hoch“, sagte sie dann, „er müsste in seinem Zimmer sein und mal wieder an diesem… Ding rumschrauben.“ Dabei schaffte sie es, das Wort „Ding“, trotz ihrer noch bebenden Stimme, so auszusprechen, als handele es sich um etwas sehr Haariges mit überdurchschnittlich vielen Beinen…
    Bis auf den Lichtkegel einer Schreibtischlampe war es in Billys Zimmer dunkel. Die Rollläden waren heruntergelassen, Schwache Dunstschwaden durchzogen die stickige Luft. Es roch nach einer Mischung aus verbranntem Metall und Cannabis.
    Billy selbst kniete unter der Lampe auf dem Boden und wirkte hoch konzentriert. Metallstücke und bunte Kunststoffplatten bildeten einen Kreis um seine Beine. Er schien nicht einmal bemerkt zu haben, dass Wolfgang hereingekommen war. Sein „Setz dich, ich bin gleich fertig!“ überzeugte jedoch schnell vom Gegenteil.
    Wolfgang ließ sich in einen Sitzsack fallen. „Hör zu…“, begann er, „es ist wichtig, dass du mir hilfst und wir haben nicht mehr viel Zeit, also…“ Die Antwort bestand aus einem Surren. Dann klapperte es. „Ah!“, ließ Billy schließlich verlauten, „Das könnte es gewesen sein!“ Er stand auf. „Du kommst gerade rechtzeitig.“ Und feierlich fügte er hinzu: „Bewundere mein Werk!“
    Bei diesen Worten drückte er auf einen Knopf an einer Art Fernbedienung in seinen Händen. Zu seinen Füßen regten sich die Metallteile, klackten und surrten, formten mit dem Kunststoff zusammen abstrakte Gliedmaßen, während sie sich langsam aufrichteten und ein meterhohes Etwas bildeten, das tatsächlich viele Beine hatte, aber nicht besonders haarig war. Es sah aus wie eine Kreuzung aus Stahlspinne und Plastikgiraffe. Auf dem langen Hals thronte ein feingliedriger Drahtschädel, der Wolfgang mit mehreren Kameraaugen ausdruckslos anstarrte.
    „Beeindruckend!“, sagte Wolfgang, wirklich ein wenig verblüfft. „Aber ich brauche deine Hilfe, Billy! Jetzt!“
    Doch Billy schien das zu überhören. „Warte mal ab, bis du erst siehst, was Miriam alles kann! Wenn ich zum Beispiel hier draufdrücke…“ „Miriam“ surrte und klackte abermals, drehte und wand sich, veränderte die Form und begann, sich, unter einem immer schneller werdenden Motor, langsam in die Luft zu erheben.
    „Billy!“, rief Wolfgang durch den entstehenden Lärm und etwas in seiner Stimme ließ Billy tatsächlich zusammenzucken. „Es ist wirklich wichtig!“
    Billy schaltete Miriam ab und der Roboter schwebte zu Boden. Plötzlich herrschte Totenstille.
    „Ich weiß, wer es ist, Billy!“
    „Wer was ist?“, fragte dieser, aber eigentlich ahnte er schon, was dann kam.
    „Ich weiß, wer Magdalena und den Bauer Heinrich umgebracht hat.“ Wolfgangs Stimme war nur noch ein Flüstern. „Ich weiß, wer den schwulen Franz auf dem Gewissen hat und wer deine Cousine…“
    Die vorherige Totenstille war jetzt einer Art Nichtexistenz von Geräuschen gewichen, die sich allmählich jedoch mit einem pervers leisen Ticken vermischte, das von Billys Armbanduhr stammten musste. „Wer?“, fragte Billy kalt und voller Hass.
    „Das kann ich dir jetzt nicht sagen!“, erwiderte Wolfgang überzeugend. „Du musst mir vertrauen! Du bist wahrscheinlich der einzige, dem ich vertrauen kann, der einzige, der mir helfen kann, den Mörder zur Strecke zu bringen. Also was ist? Hilfst du mir?“
    Eine Mischung aus keimender Angst und hasserfüllter Entschlossenheit beherrschte Billys Gesichtszüge und in seinen Augen brannte ein Funken Neugier. „Ja.“, sagte er fest. „Ich bin dabei!“
    „Dann müssen wir uns beeilen.“ Wolfgang wollte aufstehen, aber da war noch etwas, etwas sehr wichtiges. „Eine Sache noch…“, begann er und winkte Billy, noch näher zu kommen. „Kann ich dir vertrauen?“
    „Hundert Prozent!“ Das klang überzeugend.
    „Wirst du tun, was ich sage, ganz gleich, was passiert und wie schwierig das für dich sein wird? Das ist das wichtigste, Billy, dass du mir das versprichst!“
    „Ja. Ich werde tun, was du sagst!“
    „Schwöre es!“
    Billy zögerte einen Moment, aber die Neugier in seinen Augen brannte jetzt lichterloh und unauslöschbar jegliche Hemmungen nieder. „Ich schwöre es!“, flüsterte er schließlich. „Ich schwöre es, bei meiner Mutter!“

    Dunkel
    Es wurde langsam dunkel.
    Die untergehende Sonne fraß sich ihren Weg durch Wolkensümpfe hindurch Richtung Nacht, brandete als runde und knallrote Scheibe gegen die schwärzer werdenden Gebirgskämme, schroffe Felsen am Strand der Unendlichkeit.
Als sie versunken war übernahm Dämmerung das Feld, legte sich über das kleine Tal, fuhr mit ihren Fingern in jeden Winkel, jede Spalte, jedes Loch.
    Löchrig. Löchrig und ausgelaugt fühlte sich Wolfgang, als sie schweigend den schmalen Pfad zum Plateau hinaufgingen. Billy folgte ihm dich auf den Fersen, vermutlich war auch ihm ziemlich unheimlich zumute. „Was willst du denn da oben?“, hatte er gefragt und einen Blick als Antwort erhalten, der mehr Fragen aufwarf als er beantwortete. Es war vorerst das letzte gesprochene Wort zwischen ihnen gewesen. Zum Glück, dachte Wolfgang. Er wollte nicht reden, nicht jetzt.
    Sie waren aus dem Fenster geklettert, weil, wie Billy angemerkt hatte, seine Eltern garantiert versucht hätten, sie aufzuhalten, wenn sie gewusst hätten, dass ihr Sohn zu dieser Zeit noch einen Waldspaziergang machen wollte. Und wenn sie erst gewusst hätten, was die beiden tatsächlich vorhatte, dann hätten sie wohl eher die Polizei gerufen, als irgendwen gehen zu lassen. Zum Glück hatte die Hauswand ausreichend Trittstellen geboten, denn auch drei Meter können schon gefährlich sein, wenn man auf Beton hinab springt.
    Wolfgang hatte noch ein paar Sachen von zuhause geholt: Vier feste Stricke und die Pistole von seinem Vater, der seinem damals noch minderjährigen Sohn einmal im Suff die Schlosskombination von seinem Waffenspind verraten hatte. Zum Glück hatte er sich später nicht mehr daran erinnern können, andernfalls hätte er nämlich zweifellos sofort das Schloss ausgetauscht. „Was soll ich denn damit machen?“, hatte Billy ihn gefragt, als er ihm die Waffe in die Hand gedrückt hatte. „Gut verwahren und nicht verlieren!“, hatte er geantwortet und eine Miene aufgesetzt, die hoffentlich das Wort „später“ zum Ausdruck brachte. Zumindest hatte Billy anschließend nicht mehr näher nachgefragt.
    Dann waren sie losgewandert, am Dorf vorbei in Richtung Plateau, Wolfgang voran, und mit jedem Schritt war ihnen etwas mulmiger geworden.
    Als sie oben ankamen, schlotterten ihre Arme und Beine vor Kälte und Anspannung. Hier oben war die Sonne noch nicht allzu lange weg, aber hinter den Berggipfeln auf der anderen Seite des Tals zeigte sich bereits schwach das obere Viertel des bleichen Mondes.
    „Schön eigentlich hier oben“, hörte Wolfgang Billy hinter sich keuchen, aber statt sich umzudrehen, ging er wortlos weiter, zielstrebig auf das Zentrum des bewaldeten Plateaus zu, das sich auf etwa einem Drittel der Gesamthöhe des Berghangs über dem Tal erstreckte. Er hörte Billy hinter sich herstapfen und mit Papier rascheln. Vermutlich dreht er sich wieder eine seiner Wundertüten. Er wird sie gebrauchen können.
    Auf einer Lichtung mit einem alten, knorrigen Baum blieb er stehen. „Ok“, ließ er fast seufzend verlauten, „Wir sind da! Hast du die Pistole noch?“
    Billy holte die Waffe mit zitternden Händen hervor. „Was soll ich denn jetzt damit machen?“, fragte er nervös und blickte entsetzt auf seine Hand, in der das Schießeisen denselben Eindruck erweckte wie eine Bowlingkugel auf einem Billardtisch.
    „Wenn ich es dir befehle, schießt du!“, mahnte Wolfgang statt einer Antwort und es klang wie ein Lebensgrundsatz.
    „Was hast du vor, verdammt!?!“, fragte Billy, aber Wolfgang schüttelte nur den Kopf. „Binde mich an diesem Baum da fest!“, befahl er. Er reichte ihm die Stricke und Billy nahm sie in die andere Hand. Er hat es geschworen, dachte Wolfgang. Mal sehen, wie lange sein Schwur anhält. Und in der Tat zögerte Billy jetzt. „Das ist doch krank!“, rief er Wolfgang zu, aber als dieser schon am Baum stand, folgte er ihm gehorsam, legte die Pistole neben den Baum auf den Boden und machte sich daran, mithilfe des Seils ein Wolfgang-Baum-Bündel zu schnüren.
    „Zieh es fester!“, befahl Wolfgang. „Genau so. Und jetzt binde meine Arme noch an den Ästen fest. Genau!“
    „Ich b-bin der Jäger und d-du mein K-Köder, oder wie?“, fragte Billy, dessen Knie jetzt aussahen, als könnten sie jeden Moment kollabieren und ihn mit sich zu Boden reißen. Aber Wolfgang antwortete nicht, sondern bedeutete ihm nur, schneller zu wickeln. „Hehe. Ein G-Geheimnis. Und wer ist d-der Gejagte? Und wann k-kommt er?“ Wolfgang war gut im Schweigen, und auch wenn es ihm in der Seele schmerzte, Billy im Ungewissen zu lassen… Es war notwendig.
    Als alles fertig verschnürt war, fiel ein Teil der Anspannung von Wolfgang ab. „Heb die Pistole auf!“, hauchte er unter den Stricken hervor. „Es müsste jetzt jeden Augenblick so weit sein.“ Und es war auch so weit: Er hörte es in seinen Ohren, roch es in der Nase, spürte es auf der Haut und sah es mit seinen Augen.
    „Wilhelm!“, presste er hervor und sah, wie dieser sich zu ihm drehte. Billys Augen, in denen nahezu alle Neugier erloschen war, waren jetzt weit aufgerissen und zuckten unter den Brauen. „Erinnerst du dich an deinen Schwur, Wilhelm?!“
    „J-Ja“, schluckte Billy.
    „Wenn du ihn nicht halten kannst, Billy“, sagte Wolfgang erneut mahnend, „dann renn!“ Und wieder klang es wie ein Lebensgrundsatz.
    „Ich werde alles tun, was du von mir verlangst.“
    „Gut, dann…“ Wolfgang holte tief Luft. „Erschieß mich!“
    erschießmicherschießmicherschießmicherschießmich
    Entsetzten schoss in Billys Gesicht und verharrte dort.     „N-n-nein!“, wimmerte er. Die Pistole wackelte rauf und runter, rauf und runter. Sie reflektierte blitzend im nächtlichen Zwielicht des Vollmondes, der nun in seiner bedrohlichen Gänze auf sie herabglühte.
    Wolfgang spürte, wie seine Muskeln unter der Kleidung wuchsen, sich sein Gesicht verformte, wie seine Haare am ganzen Körper länger und länger wurden. Er hatte auf diesen Moment gewartet. Jetzt konnte er sterben ohne jemanden zu belasten. Sein monströser Körper und die Haare wären zwar unglaublich, aber ein klarer Beweis. Wenn er sich jedoch erst vollständig verwandelt hatte, konnte niemand ihn mehr aufhalten.
    „ERSCHIESS MICH! JETZT! DENK AN DEINE MUTTER. ERINNER DICH AN DEINEN SCHWUR!!! ICH KONNTE ES SELBST NICHT, DU MUSST ES TUN, JETZT!!!“ Wolfgang bemerkte mit Entsetzen, dass seine Stimme immer mehr einem tiefen Knurren glich, das sich aus seiner Brust heraus aus dem Maul wälzte. Bald würde es zu spät sein. Aber Billy stand nur da, zur zitternden Salzsäule erstarrt.
    „JETZT SCHIESS DOCH, VERDAAAWHOOOOUUUUUUUUUUUUUUUU!!!!“

    ich ich kann nicht kann nicht ich kann doch nicht was kann ich denn kann ich überhaupt

    Das Vieh bäumte sich heulend gegen die Stricke, die unter der Kraft gewaltiger Muskelstränge in tausend Einzelteile zerbarsten. Billys Herz raste in seinem Brustkorb, blankes Entsetzen lähmte seine Muskeln, trieb Keile aus Eis in jeden Winkel seines Körpers und ließ ihn zugleich schwitzen wie ein Tier.

    Das Tier ist Wolfgang Tier ist Wolfgang ist Wolfgang Wolfgang Wolf ist Wolf Wolf Wolf

    Billys Gedanken verblassten angesichts der wahnsinnig gewordenen Realität, die sich vor seinen Augen zu einer kranken Fratze krümmte.
    Der Überlebenstrieb war es schließlich, der über das Entsetzen siegte, als sich der Wolfgang-Wolf auf ihn stürzen wollte.
    Dieser Überlebenstrieb war es auch, der ihm die Beine in die Hand trieb und ihn laufen, hasten, rennen, rasen ließ, verfolgt von einem schrecklichen Monster, einer Ausgeburt tausender Höllen, die irgendwo ihr irrsinniges Lachen lachen mussten, während sie popcorn-fressend auf ihn hinabstarrten.

    Hell.
    Es war wieder hell, denn der winterliche Vollmond glomm als Quelle fahlen Lichts am sternenklaren Nachthimmel. Eine Katze fauchte, der Wind sang für die Vögel und irgendwo surrte heimlich ein Grashalm. Und während sein Licht auf Berge und Täler fiel, sich in Flüssen und auf Gletschern spiegelte, beobachtete der Mond schweigend, wie zwei Gestalten zwischen den Bäumen verschwanden.

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[Wer weiß, was uns erwartet?]

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