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Leselupe.de > Horror und Psycho
Das weisse Licht
Eingestellt am 04. 09. 2009 15:41


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djepicx
Festzeitungsschreiber
Registriert: Aug 2009

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Da war es das Licht, genauso wie es immer beschrieben wurde. Hell und warm leuchtend, verlockend und anziehend, man hatte das Gefühl von ihm magisch angezogen zu werden. In diesem Moment wünschte man sich nichts sehnlicher als zu diesem geheimnisvollen Licht zu gelangen. Jetzt hörte er auch die Stimmen die nach ihm riefen, sie wiesen ihm den Weg. Das Licht funkelte weiterhin und er konnte die Augen nicht davon abwenden. Er fühlte keinen Boden unter den Füßen, er fühlte auch seinen Körper nicht mehr. Er sah an sich herunter und erkannte nur ein helles, fluoreszierendes Geflecht.

Sah so die menschliche Seele aus?

Als er sich wieder dem Licht zuwenden wollte erkannte er hinter sich eine Unregelmäßigkeit in der Schwärze dieser entstofflichten Umgebung. Wo war er? Ist es ein Raum oder eine andere Ebene? Diese Frage wird auf ewig ein Geheimnis bleiben und eigentlich war es ihm auch egal denn das wichtigste in diesem Augenblick war das Licht, der Weg zum Paradies, dem Himmel, zu Gott. Er wollte sich umdrehen konnte aber seinen Blick nicht von dieser Unregelmäßigkeit abwenden, sie sah aus wie ein Kreis aus tieferem Schwarz. Dunkler als das Schwarz um ihn herum. Was war das? Wieso ist es hier? Was tut es? Ist das der Weg zur Hölle? Wurde es nur aktiv bei Bösen Menschen? Er drehte sich verwirrt um und schaute zum Licht das unverändert vor ihm lag und seines Erachtens eine Spur heller schien als zuvor. Er lächelte und bewegte sich langsam vorwärts zum Licht hin. Ja, der dunkle Kreis war bestimmt der Weg in die Hölle, dessen war er sich jetzt sicher, aber er hatte von ihr nichts zu befürchten.

"Tu es nicht!"

Die Stimme war ganz leise und völlig überraschend erklungen. Er verharrte unvermittelt und horchte, konnte aber nichts mehr wahrnehmen. Hatte er sich getäuscht? Er wandte sich um, denn irgendwie hatte er das Gefühl das die Stimme aus Richtung des dunklen Kreises erschall. Kam es ihm nur so vor oder pulsierte der Kreis? Das Schwarz flimmerte und der dunkle Kreis war etwas größer geworden. Eine Ahnung ließ ihn herumfahren und er sah das helle Licht stärker leuchten, der Wunsch zu ihm zu gelangen wurde zwingender schon fast greifbar und doch zögerte er seinen Weg dorthin fortzusetzen. Er blickte zum Kreis und erschrak, er war definitiv größer geworden. Was ging hier vor? Versuchte die Hölle ihn zu bekommen? Er hatte nichts schlimmes getan in seinem Leben. Dass er seine Frau betrogen hatte und das mehrmals war sicherlich nicht ausreichend um ihn in die Hölle zu schicken. Waren es die Lügen, die ihn sein ganzes Leben lang begleiteten? Oder das gestohlene Geld aus dem Geldbeutel seiner Mutter? Das waren doch nur Bagatellen! Er hatte doch schließlich keinen umgebracht! Das war es wert in die Hölle zu gelangen, nicht seine kleinen Verfehlungen. Er blickte wieder zum Licht und näherte sich ihm wieder.

"Nein! Es täuscht Dich!"

Da war sie wieder, die Stimme! Was soll das? Er wollte sich wieder umwenden aber er tat es nicht. Er hielt auf das Licht zu.

"Vertraue uns!"

Die Stimme klang so herzergreifend ehrlich das er wiederrum drauf und dran war in seiner Bewegung innezuhalten und umzukehren aber er lieĂź sich nicht mehr beirren, er hatte den Himmel verdient er lieĂź sich nicht von der Dunkelheit beeinflussen. Es ist die letzte PrĂĽfung Gottes und er wird sie bestehen. Nichts konnte ihn davon abhalten ins Paradies zu gelangen.

"NEIN!"

Die Stimme schrie vor Schmerz und Verzweiflung. Er erzitterte aufgrund dieser emotionalen Explosion und seine Zweifel erfuhren neuen Nährboden. Er blickte zurück und sah eine hellleuchtende weiße Gestalt mit Flügeln inmitten des dunklen Kreises. Es war ein Engel und er reichte Ihm eine Hand. Das Gesicht des Engels war erfüllt von einer schweren Traurigkeit. Er wurde gezwungen nach vorne zu sehen, er bemerkte das das helle Licht nicht mehr warm sondern regelrecht heiß wurde. Er blickte in die Helligkeit die nun fast völlig den Horizont erfüllte und wie durch einen Schleier erkannte er Gestalten die hin und her hüpften und ein schauriges Gelächter ausstießen. Das Licht veränderte sich langsam zu einem tiefen Rot und er sah Flammen, hörte Feuer prasseln und dann Schreie von gequälten Seelen. Er blickte ein letztes Mal unter Auferbietung seiner ganzen Stärke zurück und erkannte den Engel der ihn mit gesenkten Schultern anblickte. Seine Augen blickten in seine Seele und er vernahm einen letzten Satz.

"Es tut mir leid!"

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jon
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Interessante Idee, wenn auch ab der Mitte etwas zu vorhersehbar. Das größte Manko sind aber die Massen an Fehlern – angefangen bei der katastrophalen Kommasetzung bis hin zu stilistischen und semantischen Unsauberkeiten.

Absatz 1

Kommas:

quote:
Da war esKomma das Licht, genausoKomma wie es immer beschrieben wurde. Hell und warm leuchtend, verlockend und anziehend, man hatte das GefühlKomma von ihm magisch angezogen zu werden. In diesem Moment wünschte man sich nichts sehnlicherKomma als zu diesem geheimnisvollen Licht zu gelangen. Jetzt hörte er auch die StimmenKomma die nach ihm riefen, sie wiesen ihm den Weg. Das Licht funkelte weiterhin und er konnte die Augen nicht davon abwenden. Er fühlte keinen Boden unter den Füßen, er fühlte auch seinen Körper nicht mehr. Er sah an sich herunter und erkannte nur ein helles, fluoreszierendes Geflecht.

Stil:
quote:
Hell und warm leuchtend, verlockend und anziehend, man hatte das GefĂĽhl, von ihm magisch angezogen zu werden.
doppelt gemoppelt

quote:
In diesem Moment wĂĽnschte man sich nichts sehnlicher, als zu diesem geheimnisvollen Licht zu gelangen.
In welchem "diesem Moment"?

quote:
Das Licht funkelte weiterhin…
Weiso "weiterhin"? Bis jetzt hat es das nicht getan. Und es ist auch nicht klar, was das für eine Zeitspanne ist, nach der/während der es "weiterhin" funkelt.

Absatz 3

Kommas:
quote:
Als er sich wieder dem Licht zuwenden wollteKomma erkannte er hinter sich eine Unregelmäßigkeit in der Schwärze dieser entstofflichten Umgebung. Wo war er? Ist es ein Raum oder eine andere Ebene? Diese Frage wird auf ewig ein Geheimnis bleiben und eigentlich war es ihm auch egalKomma denn das wichtigste in diesem Augenblick war das Licht, der Weg zum Paradies, dem Himmel, zu Gott. Er wollte sich umdrehenKomma konnte aber seinen Blick nicht von dieser Unregelmäßigkeit abwenden, sie sah aus wie ein Kreis aus tieferem Schwarz. Dunkler als das Schwarz um ihn herum. Was war das? Wieso ist es hier? Was tut es? Ist das der Weg zur Hölle? Wurde es nur aktiv bei Bösen Menschen? Er drehte sich verwirrt um und schaute zum LichtKomma das unverändert vor ihm lag und seines Erachtens eine Spur heller schien als zuvor. Er lächelte und bewegte sich langsam vorwärts zum Licht hin. Ja, der dunkle Kreis war bestimmt der Weg in die Hölle, dessen war er sich jetzt sicher, aber er hatte von ihr nichts zu befürchten.

Zeit:
quote:
Als er sich wieder dem Licht zuwenden wollte, erkannte er hinter sich eine Unregelmäßigkeit in der Schwärze dieser entstofflichten Umgebung. Wo war er? Ist es ein Raum oder eine andere Ebene? Diese Frage wird auf ewig ein Geheimnis bleiben und eigentlich war es ihm auch egal, denn das wichtigste in diesem Augenblick war das Licht, der Weg zum Paradies, dem Himmel, zu Gott. Er wollte sich umdrehen, konnte aber seinen Blick nicht von dieser Unregelmäßigkeit abwenden, sie sah aus wie ein Kreis aus tieferem Schwarz. Dunkler als das Schwarz um ihn herum. Was war das? Wieso ist es hier? Was tut es? Ist das der Weg zur Hölle? Wurde es nur aktiv bei Bösen Menschen? Er drehte sich verwirrt um und schaute zum Licht, das unverändert vor ihm lag und seines Erachtens eine Spur heller schien als zuvor. Er lächelte und bewegte sich langsam vorwärts zum Licht hin. Ja, der dunkle Kreis war bestimmt der Weg in die Hölle, dessen war er sich jetzt sicher, aber er hatte von ihr nichts zu befürchten.

Rechtschreibung
quote:
…und eigentlich war es ihm auch egal, denn das wichtigste (richtig: Wichtigste) in diesem Augenblick war das Licht, … Wurde es nur aktiv bei Bösen (richtig: bösen)| Menschen? …

Stil:
quote:
Als er sich wieder dem Licht zuwenden wollte, erkannte er hinter sich eine Unregelmäßigkeit in der Schwärze dieser entstofflichten Umgebung. …
Welche "diese" Umgebung? Bis jetzt war nur die Rede vom Licht, von Stimmen und von Seele. Udn wie kan er hinter sich etwas erkennen? Haben Seelen auch Augen (oder deren Entsprechung) am Hinterkopf?

quote:
… Wo war er? Ist es ein Raum oder eine andere Ebene? …

Der Typ denkt nicht wirklich, dass er in ein spezielles Zimmer gebeamt wurde, wo sich nun das Licht auftut, oder?!
Kurios auch: Er sieht eine "Unregelmäßigkeit" und da erst fragt er sich, wo er eigentlich ist. Das Licht hingegen hatte er sofort zuordnen können.

quote:
Diese Frage wird auf ewig ein Geheimnis bleiben
Die Frage nicht, allerhöchstens die Antwort.

quote:
… Er wollte sich umdrehen, konnte aber seinen Blick nicht von dieser Unregelmäßigkeit abwenden, sie sah aus wie ein Kreis aus tieferem Schwarz. …
Diese Kopplung suggeriert, dass er sich deshalb nicht abwenden kann, weil der Fleck (nur mal als Angebot für ein anderen Wort statt immer "Unregelmäßigkeit") dunkler Schwarz ist.

quote:
… Er drehte sich verwirrt um und schaute zum Licht, das unverändert vor ihm lag und seines Erachtens eine Spur heller schien als zuvor. Er lächelte und bewegte sich langsam vorwärts zum Licht hin. …
Langsam nervt (mich) die ständige Benennung als Licht …
„Seines Erachtens“ klingt nach einer eher nüchtern-analysierenden Betrachtung – unpassen.


… nur mal so als Anfang. Falls du, djepicx, deine bisherigen Leselupen-Passivität aufgebend, damit zu arbeiten gedenkst, mach ich gern auch weiter.
__________________
Es ist nicht wichtig, was man mitbringt, sondern was man dalässt (Klaus Klages)

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