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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Der Feldherr
Eingestellt am 14. 03. 2016 18:21


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Kinokie
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Feb 2016

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Der Heerf├╝hrer schaute auf die Truppen. Er hatte von seiner erh├Âhten Position einen guten Blick auf das Schlachtfeld unter ihm. Seine Reihen waren gut aufgestellt.
Er strich sich durch den gepflegten Bart, w├Ąhrend er ├╝ber die n├Ąchsten Schritte nachdachte. Der blutige Tanz dauerte nun schon einige Zeit.
Am linken Fl├╝gel seiner Aufstellung war eine Reihe einfacher Soldaten gef├Ąhrlich nahe an seine Kavallerie heranger├╝ckt, aber er hatte dies bereits vorausgeahnt und entsprechende Anweisungen gegeben. Die Reiter machten kurzen Prozess mit den gegnerischen Soldaten.
Eigentlich war es ein sch├Âner Tag, die Sonne schien und der Himmel war blau.
"Zu sch├Ân um Krieg zu f├╝hren, aber ein Mann muss tun, was ein Mann tun muss", dachte er bei sich und gab die n├Ąchsten Instruktionen an die Soldaten.
Er hatte eine Finte vorbereitet, die die gegnerischen Truppen aus ihrer gut befestigten Stellung heraus locken sollte. Im Hintergrund hielten sich schnelle Truppen bereit, die in die entstehende L├╝cke preschen konnten, um den gegnerischen Kommandostand anzugreifen. Durch das Ausschalten der feindlichen W├╝rdentr├Ąger w├Ąre die Schlacht augenblicklich beendet.Er w├╝rde dabei zwar einen Teil seiner Truppen verlieren, aber er war bereit dieses Opfer, f├╝r die gr├Â├čere Sache, einzugehen.
Alles war vorbereitet, die Reihen aufgestellt. Auf sein Zeichen setzte sich eine Kompanie Fu├čsoldaten in Bewegung. Augenblicklich wurden sie in ein Scharm├╝tzel verwickelt, der Feind schickte Soldaten um die Truppen abzuwehren.
Er gab das Kommando an die schnellen Truppen in die entstandene L├╝cke einzufallen. Sofort setzten sich diese in Bewegung und zogen eine blutige Schneise.

Er richtete seinen Blick wieder auf das gesamte Schlachtfeld. Was er dort sah bereitete ihm allerdings unbehagen.
In der Zwischenzeit waren Truppen des Feindes gef├Ąhrlich nahe an seine Heereslinie heranger├╝ckt und hatten die dortigen Truppen in blutige K├Ąmpfe verwickelt.
Er versuchte zu retten, was zu retten war, aber es sah nicht gut aus f├╝r seine Einheiten. Der Gegner vernichtete die Kompanien seiner Einheiten schneller, als er reagieren konnte . Die Einheiten, die sich im feindlichen Lager befanden, warteten vergeblich auf Anweisungen. Ihr Kommandant war vollends mit der Abwehr der eingefallenen Truppen besch├Ąftigt.
Der Gegner metzelte unbarmherzig seine Soldaten nieder. Eine geordnete Schlachtreihe existierte nach kurzer Zeit nicht mehr.
Er hatte den Kampf verloren. Niedergeschlagen sah er auf.
"Du bist Schachmatt!"
"Und diesmal hatte ich wirklich gedacht ich w├╝rde dich besiegen", grinste der Feldherr.
"Tja, da musst du wohl noch ein bisschen mehr ├╝ben". Der gegnerische Kommandant l├Ąchelte s├╝ffisant ├╝ber das Schachbrett hinweg.
"Revanche?"
"Revanche!"
Die Schlachtreihen wurden erneut aufgestellt, die get├Âteten Soldaten wiederbelebt. Der Krieg konnte von neuem beginnen.
Dieses Mal w├╝rde er eine andere Taktik einsetzen.

__________________
Kinokie

Version vom 14. 03. 2016 18:21

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