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Leselupe.de > Krimis und Thriller
Der Todesbote
Eingestellt am 16. 03. 2009 12:18


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Billyboy
Hobbydichter
Registriert: Mar 2009

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Eine Geschichte in der Tradition der Edgar Wallace BĂŒcher bzw. Filme. Sie spielt im London der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts.

Ein angesehener Londoner GeschĂ€ftsmann erhĂ€lt kurz vor seiner Ernennung zum Lord Mayor der City of London anonyme Todesdrohungen. Gleichzeitig ermittelt ein australischer Kriminalbeamter gemeinsam mit Inspektor Elk von Scotland Yard in einem ĂŒber 30 Jahre zurĂŒckliegenden Mordfall, in den eben jener GeschĂ€ftsmann verwickelt zu sein scheint.
Ein möglicher Zeuge und Mitwisser stirbt mittels eines vergifteten Pfeiles nachts an den East India Docks, und der zwielichtige Anwalt des Bedrohten verschwindet mit einer grĂ¶ĂŸeren Geldsumme.
Als sich der Tag des angekĂŒndigten Todes - die AmtseinfĂŒhrung des neuen BĂŒrgermeisters der Londoner City - nĂ€hert, ist die Polzei in höchster Alarmbereitschaft. Doch allen BemĂŒhungen zum Trotz schlĂ€gt der TodesrĂ€cher zu.

Die Geschichte ist bereits fertig. Ich bin aber an Hinweisen und Bemerkungen immer interessiert. Wichtiger als die Frage nach dem Wer? war mir, dem Leser alle relevanten Informationen zu geben, damit dieser auch die Chance hat, den TĂ€ter zu identifizieren. Dabei kommt ein Teil der Spannung auch daher, wie die alten VorfĂ€lle wohl mit dem aktuellen Geschehen in Verbindung stehen und wie der TĂ€ter die Tat verĂŒben wird.
Die Stadt London nimmt einen nicht unwesentlichen Raum in der ErzĂ€hlung ein, ich bin bemĂŒht, die Ortsbeschreibungen so bildlich wie nötig einzubinden, damit sich der Leser eine genaue Vorstellung von den Gegebenheiten machen kann.

Der Todesbote - erster Teil (Kap. 1 und 2)
Der Todesbote - zweiter Teil (Kap. 3 und 4)
Der Todesbote - dritter Teil (Kap. 5 und 6)
Der Todesbote - vierter Teil (Auflösung)

Version vom 16. 03. 2009 12:18
Version vom 16. 03. 2009 22:06
Version vom 16. 03. 2009 22:28
Version vom 17. 03. 2009 11:15

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Thorsten Beckmann
Hobbydichter
Registriert: Aug 2009

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Hallo Billyboy!

Ich kenne deine Geschichte ja schon seit Anfang des Jahres und finde nach wie vor, dass sie die Stimmung der Wallace-BĂŒcher und vor allem auch -Filme exzellent trifft und auch vom Plot her sehr typisch und gut entwickelt ist. Beim nochmaligen Lesen fand ich dieses Mal auch die Entlarvung des TĂ€ters nicht mehr ganz so vorhersehbar wie noch zuvor. Das Ende lĂ€sst mich aber weiterhin noch etwas unbefriedigt zurĂŒck. Ich finde es fĂŒr Inspektor Elk immer noch schade, dass der TĂ€ter entkommen kann obwohl das Mordopfer selbst ja auch wahrlich genug Schuld auf sich geladen hatte. Aber das ist nur ein subjektives GefĂŒhl.

Nachfolgend dann alles was mir zum Textlichen aufgefallen ist.

quote:
Der Mann nickte und trat zur Seite. Mit wenigen Blicken erfasste er die Einrichtung, das Portrait der Queen, Abbildungen ehemaliger Polizeichefs, ein paar gerahmte Urkunden und so weiter.

Das Ende der AufzĂ€hlung erscheint mir etwas holprig und steril und wirft zumindest mich immer wieder etwas aus der Szene. Ich wĂŒrde vorschlagen "und dergleichen" oder "und Ähnliches".

quote:
„Ganz meinerseits, Chefinspektor Elk. Beeindruckendes GebĂ€ude hier. Bei uns in Sydney ist alles ein wenig kleiner.“ Er wies um sich. [Absatz] Chefinspektor Elk nickte kurz. „Hm, aber nĂ€chstes Jahr ist Schluß, ein neues GebĂ€ude wird gerade hergerichtet, so ein Betonklotz gar nicht weit von hier.“

Das nur beispielhaft fĂŒr eine ganze Reihe weiterer Absatzfehler. Bei einem Wechsel der sprechenden Figur sollte in der Regel der Übersicht halber immer ein Absatz eingefĂŒgt werden. Das wiederholt sich wie gesagt noch öfter in der Geschichte.

quote:
„Es könnte sein“, hub Beechum an.

Auch dieser Fehler des fehlenden Kommas wiederholt sich. An manchen Stellen steht dort auch stattdessen fÀlschlicherweise ein Punkt.

quote:
Beide Male hatte ein anonymes Schreiben beigelegen, etwa mit den Worten „Denk an damals! Beichte Deine SĂŒnden“

Hier fehlt ein Satzzeichen am Ende.

quote:
Am 17. Januar nun vermeldet die Verwaltung des Kinder- und Waisenhauses Haverfordwest die anonyme Abgabe eines vermutlich zwei Monate alten Kleinkindes unbekannter Herkunft.

Auch der Fehler "Weisenhaus" statt "Waisenhaus" wiederholt sich ein paar Mal.

quote:
Dieser ĂŒbergibt das PĂ€ckchen an den Schiffskoch und Kumpan Henry Black, der es nach der Ankunft des Schiffes in Port Talbot wieder dem KapitĂ€n ĂŒbergeben haben will.

Ich wĂŒrde so formulieren: Dieser ĂŒbergibt das PĂ€ckchen an seinen Kumpan, den Schiffskoch Henry Black, der es nach der Ankunft des Schiffes in Port Talbot wieder dem KapitĂ€n ĂŒbergeben haben will. Schiffskoch ist nĂ€mlich eine allgemeine Bezeichnung wĂ€hrend Kumpan ja eine Beziehung zwischen verschiedenen Personen beschreibt.

quote:
„Verhaften!“ rief Sir John erregt, „gleich verhaften! Gefahr im Verzug, Staatsnotstand oder so. Veranlassen Sie alles, Elk. Und denken Sie daran, bei Erfolg ist Ihre Ernennung zum Kommissar nur noch eine FormalitĂ€t!“

Es gibt keine Kommissare bei Scotland Yard. Der nÀchsthöhere Dienstgrad nach Chief Inspector wÀre Superintendent. Ich nehme an das war in den 60ern schon genauso.

Das wÀre dann alles was mir bei einem Mal durchlesen so aufgefallen ist.

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Billyboy
Hobbydichter
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Hallo Thorsten,

vielen Dank fĂŒr Deine Hinweise. Besser spĂ€t als nie!

Inzwischen habe ich die Geschichte ein wenig umgearbeitet, weil sie ab 01.09. als Hörbuch (z.Z. exklusiv bei Hier klicken zum Download bereit stehen wird. Ca. 75 spannende Minuten Hörstoff, gelesen vom Schauspieler Markus Raab. Impressionen dazu kann man auch hier sehen und hören: Hier klicken

Ich habe einige Passagen verĂ€ndert und insbesondere das Schicksal des Anwalts Amersham noch etwas lĂ€nger offen gelassen, damit dieser als VerdĂ€chtiger bis zur eigentlichen Tat erhalten bleibt. Auch die Suche nach Paul Canvas ist ein wenig stĂ€rker betont wie auch das eigentliche Ende noch um einige ergĂ€nzende, abschließende Passagen erweitert ist. So ist die Geschichte hoffentlich runder geworden.

Deine Hinweise sind fĂŒr mich sehr wichtig. Insbesondere in der Frage der Formulierungen kann ich Dir gut folgen, auch die Rechtschreibung ist an den genannten Stellen völlig zu Recht kritisiert. Da muß ich noch sorgfĂ€ltiger werden.

Was die Dienstgrade angeht, bin ich etwas ĂŒberrascht. ich hatte mich damit kaum beschĂ€ftigt, sondern auf die Bezeichnungen in den Wallace-Romanen o.Ă€. vertraut. Möglicherweise hat man bei den Übersetzungen einfach auf naheliegende deutsche Bezeichnungen zurĂŒck gegriffen...?

Ich bin gerade bei solch einem Retro-Krimi nicht so dafĂŒr, die englischen Begriffe zu verwenden (habe bei der Überarbeitung auch viele Begriffe eingedeutscht, in der Hörbuchfassung hat der Verlag aber die DienstrĂ€nge z.B. wieder ins Englische ĂŒbertragen...).
Nochmals Danke fĂŒr Deine Kritik, es wird hoffentlich nicht die letzte bleiben, ich schreibe an der nĂ€chsten Geschichte mit Elk & Co.

Thorsten
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Mit der Lizenz zum VerhĂŒten

Billyboy

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Thorsten Beckmann
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Keine Sorge, ich bleibe dran und bin auch schon sehr gespannt auf weitere Geschichten. FĂŒr Krimis der klassischen Art bin ich immer zu haben.

Ich bin auch sehr gespannt auf die Hörbuchfassung und werde sie mir auf jeden Fall zulegen. Bin gespannt was geÀndert wurde.

Bei den Dienstgraden ist die ErklĂ€rung mit den Übersetzungen durchaus naheliegend. Allerdings kenne ich die Originalromane leider nicht. Oder es gab zwischen Wallace' Tod und den 60ern eine Umstellung der Dienstgrade, denn in den Filmen taucht durchaus der Superintendent als Rang auf (Superintendent Cooper Smith in "Das Geheimnis der weißen Nonne", Sir John wird in "Zimmer 13" ebenfalls Superintendent oder Super genannt), wĂ€hrend ich mich nur an einen einzigen Kommissar erinnern kann (Wesby in "Der Hexer" und "Neues vom Hexer") und der war Australier.

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Thorsten Beckmann
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Hallo Thorsten!

Beim Anhören der Hörbuchfassung ist mir noch etwas aufgefallen.

quote:
Er sah nach links zu Elk hinĂŒber, der sich nach wie vor auf den dichten Straßenverkehr konzentrieren musste.

Wir sind in England und die sind - zumindest im Straßenverkehr - ja bekanntlich andersrum. Elk mĂŒsste als Fahrer also rechts von Beechum setzen. Zumindest sollte man das in England annehmen. Anderenfalls sollte man wohl besser extra erwĂ€hnen, dass es sich um linksgesteuerten Wagen handelt.

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