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Leselupe.de > Horror und Psycho
Die Gier nach Blut 1
Eingestellt am 04. 04. 2004 11:02


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Michael Pliet
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Jan 2004

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Basiert auf Tochter der Dunkelheit und Sohn des Lichts.

Justina?ÔÇť
ÔÇ×Ja, Mum. Was ist?ÔÇť
ÔÇ×Ich und Dad sind in der Stadt einkaufen. Stell mir hier nichts an.ÔÇť
ÔÇ×Nein, Mum du kennst mich doch.ÔÇť
ÔÇ×Eben. Bis sp├ĄterÔÇť
├ťber Justinas Gesicht huschte ein L├Ącheln. Sie war nun alleine. Endlich konnte sie einem tiefen inneren Drang nachgeben. Schon seit Tagen, gab es nur einen Gedanken im Kopf des kleinen M├Ądchens. Immer wieder musste sie an Blut denken und was das wohl f├╝r ein Gef├╝hl sein mochte, welches zu trinken. Der Drang wurde immer st├Ąrker und heute war er schon fast nicht mehr zum aushalten gewesen. Ein Gl├╝ck das die Eltern l├Ąnger weg waren, denn heute wollte sie dem Drang nachgeben. Dieser tiefen inneren Gier. Doch woher sollte sie das Blut nehmen, und wie konnte sie es am unauff├Ąlligsten machen? Das Opfer hatte sich Justina schon ausgesucht. Es sollte die Katze der Familie sein. Alle w├╝rden denken sie sei weggelaufen und niemand w├╝rde den toten K├Ârper des kleinen Tierchens finden. Ein gieriges Grinsen huschte ├╝ber ihr Gesicht. Wo steckte das Katzenvieh? Justina musste sie aus dem Haus locken. Nur nicht drinnen t├Âten, sonst w├╝rde noch jemand das Blut finden. Der Garten war perfekt. Hier w├╝rde sie zuschlagen. Ein kleines Messerchen hatte sie sich eingesteckt und auch ein gro├čer Stein lag schon bereit. Gerne h├Ątte sie auch einfach ihre Z├Ąhne in den Hals des Tiers geschlagen, aber dazu fehlten ihr die Vampirz├Ąhne. Ja die Vampire, sie hatten sie schon immer fasziniert. Jeden Film, jedes Buch hatte sie verschlungen und sie wusste, dass es einmal ihr Schicksal war ein Vampir zu sein. Der Keim war schon seit ihrer Geburt in ihr. Ihre Eltern wussten von alldem nichts. Sie dachten, sie h├Ątten ein normales Kind geboren. Doch der Vampirkeim brach immer mehr in Justinas Blut aus und irgendwann w├╝rde sie auch auf einen Menschen Jagd machen. Doch dazu fehlte ihr noch der Mut, jetzt z├Ąhlte erst einmal ein anderes Opfer.

Da entdeckte sie die Katze. Es hie├č handeln, ehe sie wieder weglief. Das h├Ątte Justina nicht verkraftet. Heute musste es sein. Nicht einen Tag l├Ąnger wollte sie auf ihr Blut warten. Sie wollte es schmecken auf ihrer Zunge. Er w├╝rde ihr die Kraft geben zu weiteren Taten. Diese Katze war nur der Anfang.
ÔÇ×Komm Mietz, Mietz.ÔÇť
Justina hielt ein Sch├Ąlchen mit Milch in der Hand. Dies sorgte f├╝r die n├Âtige Aufmerksamkeit der Katze. Ihr Plan ging auf. Immer n├Ąher kamen die beiden an den Garten heran. Noch 5 Schritte, dann waren sie an der Stelle, welche Justina f├╝r ihren Plan vorbereitet hatte. Sie stellte das Sch├Ąlchen ab. Sofort kam die Katze heran und begann zu trinken. Der Stein war greifbar nah. Die Katze drehte Justina den R├╝cken zu und ahnte nichts von ihrem drohenden Schicksal. Der Stein sauste nach unten und er traf sein Ziel. Ein lautes Mauzen und dann war es still. Justina griff sich die Katze und streichelte durch ihr Fell. Es war so herrlich weich, doch das z├Ąhlte im Moment f├╝r das kleine blonde M├Ądchen nicht mehr. Ob das Tier noch lebte, wusste sie nicht. Nun hie├č es handeln. Sie legte den Hals des Tieres frei. Mit dem mitgenommenen Messerchen ritzte sie 2 L├Âcher in ihn hinein. Sofort sprudelte ihr das Blut entgegen. Justina dr├╝ckte den Hals der Katze an ihren Mund und begann zu saugen. Das Blut war lauwarm und schmeckte ihr. Es war genauso, wie sie es sich erhofft hatte. H├Ątte sie jetzt jemand beobachtet, er w├Ąre schreiend davongelaufen. Ein Schl├╝rfen und Schmatzen war zu vernehmen. Justina sp├╝rte wie das Blut ihr eine neue Kraft gab. Es rann ihrer Kehle herab. Irgendwann einmal w├╝rde sie dies auch mit einem Menschen tun, und es w├╝rde ihr noch besser schmecken. Fast zehn Minuten saugte sie am Hals der Katze. Dann lie├č sie von ihrem Opfer ab. Es war fast blutleer. Nun hie├č es die tote Katze loswerden. Justina hatte schon vorher, unbemerkt von den Eltern, ein Loch im Garten ausgehoben. In dieses warf sie den leblosen K├Ârper der Katze. Nun machte sie es wieder mit Erde zu. Hier w├╝rden ihre Eltern die Katze nie finden. Sie leckte sich das letzte Blut von den Lippen. Man w├╝rde keine Spuren der Tat mehr an ihr entdecken. Justina wusste dies war nur der Anfang. Sie konnte nicht mehr zur├╝ck. Sie wusste, dass sie ihre Tat irgendwann wiederholen w├╝rde. Es gab genug Tiere in dieser Nachbarschaft. Und eines Tages w├╝rde sie den Vampirkeim hinaus in die Welt tragen und daf├╝r sorgen, dass die Herrschaft der Menschen f├╝r immer ein Ende hatte.

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Alexander Rahm
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: May 2004

Werke: 5
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Bevor meine "vernichtende" Kritik kommt, m├Âchte ich eins klarstellen: Du schreibst sehr fl├╝ssig und sehr klar. Du hast schriftstellerisches Talent. Das kann dir niemand nehmen.

Nun, meine "vernichtende" Kritik:
Mit dem zweiten Teil wird deine Geschichte zur 08/15-Vampir-Story. Das nimmt der Geschichte die ganze Energie, die sie eigentlich h├Ątte. H├Ąttest du den zweiten Teil nicht ver├Âffentlicht und den Schlusssatz(siehe *) weggelassen, dann w├Ąre die Geschichte perfekt. Es beschriebe dann ein M├Ądchen mit einer absonderlichen Neigung, ein M├Ądchen, das tats├Ąchlich irgendwo in Deutschland leben k├Ânnte. Eine wahrhaft gruslige Vorstellung.
(Es gibt ├╝brigens tats├Ąchlich Menschen, die von einer solchen Leidenschaft besessen sind. Vampirismus nennt man das.)

Zum ersten Teil:
- Justina ist ein deutscher Name (engl.: Justine). => Warum also "Mum."? Warum nicht einfach "Mama"?

- Keinem Lebewesen, dem gro├če Arterien ge├Âffnet wurden, sprudelt das Blut zehn Minuten lang heraus. Das ist eine "Kill-Bill-├ťbertreibung". NB: Nur tote Lebewesen haben lauwarmes oder kaltes Blut, lebende Lebewesen haben warmes Blut.

Zum zweiten Teil:
- Ich halte es f├╝r unwahrscheinlich, dass ein achtzehnj├Ąhriges M├Ądchen mit seinen Eltern in Urlaub fahren will. In dem Alter verreist man lieber mit irgendwelchen Freunden.

- Bei soviel Gas im Schlafzimmer h├Ątte es Justina nicht lange aushalten k├Ânnen. Da n├╝tzt es auch nichts, dass sie das Gas abgedreht hat. So schnell verfl├╝chtigt sich das Gas auch wieder nicht.

*

quote:
Und eines Tages w├╝rde sie den Vampirkeim hinaus in die Welt tragen und daf├╝r sorgen, dass die Herrschaft der Menschen f├╝r immer ein Ende hatte.

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