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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Die Wahrnehmung
Eingestellt am 09. 12. 2002 18:37


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FlyingDutchman
Hobbydichter
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Die Wahrnehmung

Heute hatte ich es wieder auf meinen Lippen, jenes grausame, ewige L├Ącheln. Ich mochte es nicht, da es mir selbst Angst einjagte und ich zudem einen nachhaltigen Eindruck unbegr├╝ndeter Arroganz signalisierte. Wie so oft war es mir v├Âllig unklar warum gerade ich jene Wahrnehmung hatte.

Sollte ich dieser Wahrnemung wirklich freien Lauf lassen oder mich einfach treiben lassen. Treiben von dem Diesseits und dem Jenseits, dem Verlangen, dem Streben, dem weinenden Kinde nachgeben, die Tr├Ąnen abwischen, sich lenken lassen und den Ausgleich in einer fremden Welt suchen. Woher sich diesen Mut nehmen, um sich doch besser sehen zu k├Ânnen, der Wert fremder Augen zu verachten, um sich in diese, jene paradiesich anmutende Umgebung einzulas-sen, um diese in sich kehrende Vertrautheit einem Weg des Lichts zu unterstellen.

Gerade dies war es, was dem steinigen Weg diese ungeheuere Kr├Ąftermessung abverlangte. Jeder Schritt vermochte die Tiefe der mentalen Wahrnehmung weiter fortzuf├╝hren, mich immer tiefer in meine innere Welt zu rei├čen.

Sich gehen lassen und im n├Ąchsten Augenblick streben. Waren es nicht immer die Tugenden, die meinem bisherigen Leben ihren individuellen, unausweichlich nahen Charakter gaben? Ich habe gelebt und mit mir war es einfach nur die Selbstachtung vor dem Sein mit der sich immer weiter schlie├čenden Maschinerie einer vertrauten Umgebung. Ich wollte es nicht wahrhaben in dem schleichenden Prozess den k├Ârperlichen Reife- und gleichzeitig Verfallprozesses mit dem geistigen eintauschen zu m├╝ssen.

Lange schon waren meine Tr├Ąume gezeichnet von einer inneren Verwandlung, die mich in einer schlafenden Oase umgeben von dem nat├╝rlichen Nichts, dem irrealen Wahn aufwachen lie├čen. Es war das seltsames Gef├╝hl des Gl├╝ckes und der Vernunft den Austausch auf einer anderen Ebene in mein Gedankengut einflie├čen zu lassen.

__________________
Sami Abu-Bakr

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Michael Schmidt
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