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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Die Wichtigkeit des Kleingedruckten
Eingestellt am 27. 07. 2017 22:18


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SnowMan
Festzeitungsschreiber
Registriert: Sep 2014

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Hallo zusammen!

Anbei mal wieder eine Geschichte. Hatte mich etwas zur├╝ck gezogen. Massive Gesundheitliche Probleme. Leider

Mit dieser Geschichte bin ich nicht ganz zufrieden. Es passt etwas nicht richtig Richtig.

Aber lest selber.

Lieben Gru├č

###

Die Wichtigkeit des Kleingedruckten


┬╗Alles in Ordnung mit dir, Robert?┬ź, fragte Lucy und legte ihre Hand auf seine Schulter. Ihre Finger tapsten dabei sanft auf und ab.
┬╗Nichts ist in Ordnung. Rein gar nichts┬ź, antwortete er mit belegter Stimme. Er stie├č ihre Hand beiseite und starrte in ihre Augen. Sein Gesicht war kreidebleich.
┬╗Hier. Lies selber.┬ź
Er rieb ihr einen Brief unter die Nase, als wolle er, dass sie jedes Wort einatmete.
Aufmerksam las sie Zeile f├╝r Zeile. Ihr kam es vor, als w├╝rde der Brief niemals enden. Was sie las, konnte nicht stimmen. Musste ein Versehen sein - oder ein schlechter Scherz.
Sie blickte besorgt auf und schaute Robert an. In sein Gesicht kam langsam die Farbe des Lebens zur├╝ck.
┬╗Bist du sicher, dass dieser Brief f├╝r uns bestimmt ist?┬ź
┬╗Was denkst du? Er lag schlie├člich in unserem Briefkasten.┬ź
Wut kochte in ihm empor ├╝ber diese Naivit├Ąt.
┬╗Oh Robert.┬ź
Sie versuchte erneut ihre Hand auf seine Schulter zu legen. Er wich abweisend zur├╝ck.
┬╗Wir sind am Arsch. W├Ârtlich am Arsch. Am Ende.┬ź
Lucy blickte betroffen zu Boden. Bis jetzt war die Welt um beide herum in Ordnung. Sie hatten den Vertrag erf├╝llt. ┬╗Aber ÔÇŽ wir haben doch den Vertrag bis jetzt erf├╝llt?┬ź, stammelte sie.
┬╗ABER, Aber ÔÇŽ nat├╝rlich haben wir ihn erf├╝llt.┬ź
Seine Stimme bebte. Lucy schluchzte. Sie presste ihre Lippen zusammen, bis diese nur noch ein Strich waren. ┬╗Wir m├╝ssen jetzt einfach ruhig bleiben┬ź, beruhigte sie Robert. ┬╗Sicherlich werden wir auch daf├╝r eine L├Âsung finden.┬ź
┬╗L├Âsung? ┬ź, die Stimme von Robert bekam einen leicht hysterischen Unterton. ÔÇ×Kannst du mir vielleicht auch sagen, welche L├Âsung dir da vorschwebt? Ich sehe hier im Moment ├╝berhaupt keine.ÔÇť
┬╗Wo ist diese Karte von diesem Halsabschneider? Wo hast du sie hingelegt? Dem werd ich was erz├Ąhlen.┬ź
┬╗Ich glaub sie liegt ÔÇŽ┬ź
Robert winkte ab und st├╝rzte ins Wohnzimmer Richtung Telefon. ┬╗Dem dreh ich den Hals um┬ź, br├╝llte er aus dem Wohnzimmer.
Wie eine Maschine unter Volldampf stob er aus dem Zimmer und auf Lucy zu.
┬╗Du hast doch nicht wieder ÔÇŽ┬ź
┬╗Nein! Habe ich nicht. Wie kommst Du darauf┬ź, entgegnete sie betroffen.
┬╗Ich kenne dich. Du fr├Ânst zu gerne deiner Kaufsucht.┬ź
┬╗Wie kannst Du nur ÔÇŽ immer wieder auf diesem alten Thema herumreiten.┬ź
┬╗Wie kann ich nur - wie kann ich nur┬ź, ├Ąffte er sie nach.
Sie wimmerte und Tr├Ąnen rannen ihre Wangen hinunter.
┬╗Ich habe Angst, Robert!┬ź
┬╗Vor was? Vor was hast Du jetzt Angst! Das ich Recht habe?┬ź
┬╗Nein! Vor dem was du vor hast. Ich sehe doch, deine innere Aufregung und dass du deine Waffe eingesteckt hast. Mach bitte keinen Bl├Âdsinn. Du verschlimmerst alles noch mehr┬ź, flehte sie.
┬╗Die ist eh nicht geladen. Aber daf├╝r ich. Und wehe Dir mein Fr├Ąulein, wenn ich Recht habe.┬ź
Er schubste sie zur Seite und lies sie links liegen.

*

Kurze Zeit sp├Ąter bog er in die Stra├če, welche auf der Visitenkarte des Vertreters stand. Sie erinnerte an einen Hinterhof eines Mehrfamilienhauses, wo M├╝lleimer und sonstiger Unrat ungeordnet umher standen. Er parkte seinen Wagen am Stra├čenrand. Als er ausstieg, schlug ihm ein Schwall fauliger Luft entgegen. Fliegen summten aufgeregt umher, aufgescheucht aus ihrer Fresslust, als Robert zielstrebig auf die T├╝re zuging.
Als er den Flur betrat, roch er einen ihm bekannten Duft. Der gleiche, welchen der Vertreter ausgestr├Âmt hatte, bei seinem ersten Besuch. Unrat stand Kreuz und quer umher.
Am Ende des Flures bemerkte er das gro├čkotzig angebrachte Emaille Schild.
Er enterte das B├╝ro. Eine angenehme K├╝hle kam ihm entgegen. Es roch nach Zedernholz. Ein ├╝berdimensionaler Schreibtisch aus Mahagoniholz dominierte den Raum. Die W├Ąnde waren kahl. An einer der W├Ąnde prangte ein meterhohes Regal. Gespickt mit unz├Ąhlig kleinen Flaschen, welche mit einem Korken versiegelt waren. Alles erinnerte ihn eher an eine Leichenhalle als an ein B├╝ro eines seri├Âsen Vertreters. Fenster konnte er keine ausmachen und das k├╝nstliche Licht, welche Nierenleuchten aus strahlten, gruben den Raum in eine unheimliche Atmosph├Ąre.
Eine Gestalt sa├č vorn├╝bergebeugt hinter dem Schreibtisch. Aufmerksam bl├Ątterte diese in Papieren herum, die sie vor sich ausgebreitet hatte. Das Kratzen eines Fingernagels war das einzige Ger├Ąusch, vermischt mit dem Ticken einer Uhr, was hier Lebendigkeit ausstrahlte.
In diesem Moment ├╝berkam ihn ein Gef├╝hl der Hilflosigkeit. Als w├╝rde ihm das eigene Leben wie ein Fisch aus den Fingern gleiten. Wie jemand, welcher als Bittsteller in einer dieser b├╝rokratischen B├╝ros stand. Die Gestalt hinter dem Schreibtisch bemerkte ihn. Schwerf├Ąllig hob diese ihren Kopf. Knacken von vertrocknetem Holz erwiderte jede Bewegung. Augen, hohl und emotionslos starrten Robert entgegen und die dicken Brillengl├Ąser lie├čen die Augen zu froschartigen Pupillen anwachsen. ┬╗Herr Magnos. Wie sch├Ân. Ich habe Sie schon erwartet.┬ź
┬╗Ja? Das ist gut. Denn meine Stimmung ist mehr als geladen┬ź, und zeigte auf die Ausbeulung seiner Hosentasche.
┬╗Und vor allem, was soll das denn? Das soll wohl ein schlechter Witz sein┬ź, br├╝llte er und fuchtelte mit dem Brief vor sich herum.
┬╗Ich mache keine Witze┬ź, entgegnete sein Gegen├╝ber und hob einen kn├Âchernen Finger gegen seine farblosen Lippen. Robert ├╝berkam der Zwang, sich setzen zu m├╝ssen. Wie aus dem Nichts tauchte hinter ihm ein lederner Sessel auf und er plumpste hinein.
Sein Gegen├╝ber, welches Robert immer noch an den leibhaftigen Tod erinnerte, schloss die ihm vorliegende Akte.
Aus einer Schublade des Schreibtisches fischte dieser einen Ordner hervor. Behutsam breitete er diesen vor sich aus.
Beim Durchsehen der Papiere nickte sein Kopf immer wieder zustimmend. ┬╗Hier haben wir es. Sie sind mit drei Raten im Verzug.┬ź
┬╗Das kann ich sein. Wir haben die Raten jeden Monat p├╝nktlich beglichen┬ź, prustete Robert auf.
┬╗Laut unseren Unterlagen nicht.┬ź
Der kn├Âcherne Finger tippte im Takt der Uhr auf und ab.
Robert verlor seine Farbe im Gesicht. Kreidebleich und zugleich verstohlen blickte er sich um.
┬╗Das muss eine Verwechslung sein┬ź, versuchte er sich herauszureden. Denn pl├Âtzlich wusste er, was geschehen war. Er hatte die Raten nicht beglichen. In seiner begierigen Selbstsucht hatte er seiner eigenen Sucht gefr├Ânt.
┬╗Bedenken Sie - ich wei├č alles ├╝ber Sie, Herr Magnos. Was Sie essen, was Sie auf dem Klo ausschei├čen, sogar was Sie tr├Ąumen.┬ź
Er versuchte den Klo├č in seinem Hals herunter zu schlucken. Versuchte etwas zu sagen. Aber kein Ton konnte er in diesem Moment ├╝ber seine Lippen bewegen.
┬╗Sie kennen die Konsequenzen. Sollten Sie mit zwei Raten im Verzug sein k├Ânnen wir mit sofortiger Wirkung den Vertrag zwischen Ihnen aufl├Âsen und Paragraph 3580 von Ihnen einfordern.┬ź
┬╗Bitte was? Was f├╝r ein Schei├č ist das denn? Paragraph was ÔÇŽ?┬ź
Robert versuchte sich aufzub├Ąumen, schien aber regelrecht in dem Sessel festzukleben.
┬╗Es scheint mir so, als h├Ątten sie das Kleingedruckte nicht gelesen? Sie haben es doch gelesen, Herr Magnos?┬ź
Robert riss die Augenlider nach oben. Tiefe Furchen, wie auf einem Acker, zeichneten sich auf seiner Stirn ab.
┬╗Nein! Wie denn auch. ├ťber 2000 Seiten? Dann so klein geschrieben, dass man ein Mikroskop gebraucht h├Ątte?┬ź
Sein Gegen├╝ber sch├╝ttelte ungl├Ąubig den Kopf.
┬╗Aber ÔÇŽ aber wir k├Ânnen uns doch vern├╝nftig einigen┬ź, stotterte er.
┬╗Leider Nein. In Paragraph 4323 Absatz 45 ist dies ausgeschlossen.┬ź
Robert wollte etwas erwidern, aber eine verneinende Kopfbewegung seines Gegen├╝bers unterdr├╝ckte jegliche weitere Beschwerde. Vor seinen Augen verzerrte sich pl├Âtzlich der Raum. Die W├Ąnde schienen zu Gummi zu werden und alles um ihn herum drehte sich im Kreis. Er sp├╝rte, wie etwas an ihm zerrte. Er vergrub die Finger im Sitzpolster, sog Luft zwischen den Z├Ąhnen durch und kniff die Augen zusammen. Dann gab es einen explosionsartigen Donnerschlag um ihn herum, und er sp├╝rte einen letzten Sto├č.
Als er wieder zu sich fand, blickte er hinter Glas in das B├╝ro. Er war gefangen in einer dieser unz├Ąhligen Flaschen. Eingereiht wie viele vor ihm ebenfalls.

Der Vertreter hinter dem Schreibtisch grinste zufrieden und nahm einen Brief aus einer seiner Schubladen. Er packte das St├╝ck Papier in einen Umschlag und legte es in das Postausgangsfach. Adressiert an Lucy. Bald konnten sie sicher sein, eine weitere Seele in ihrer Sammlung begr├╝├čen zu k├Ânnen.


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Das Leben ist zu kurz f├╝r langweilig Geschichten

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Sina
???
Registriert: Jul 2017

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Eine Geschichte, die mich nachdenklich zur├╝ckgelassen hat.
Der Vertreter als seelenlosen "Seelenf├Ąnger" ist eine gute Idee, aus der vielleicht mehr herauszuholen w├Ąre, so man die anderen Seelen in Flaschen mit ein oder zwei S├Ątzen noch mehr herausstellte, aber das ist nat├╝rlich reine Geschmackssache.

Ungereimtheiten im Text sind mir beim ersten Lesen aufgefallen:

quote:
Augen, hohl und emotionslos starrten Robert entgegen und die dicken Brillengl├Ąser lie├čen die Augen zu froschartigen Pupillen anwachseen

Hier st├Â├čt mir das Wort "Pupille" auf. Das Hervorstechendste Merkmal beim Frosch sind die Augen, die nicht in Augenh├Âhlen , sondern in einer Art "Augenmuscheln" auf dem Kopf liegen. Sicherlich wolltest Du ausdr├╝cken, dass die Augen durch die dicken Brillengl├Ąser von au├čen betrachtet, ungew├Âhnlich gro├č sind und wie bei einem Frosch hervorstechen.

Sollte ausgedr├╝ckt werden, dass die Pupillen gro├č und geweitet sind, ist es im Raum entweder recht dunkel (ob man die Pupillen dann so genau sehen kann?) oder aber sie sind angstvoll geweitet. Hat der Vertreter Angst, weiten sie sich auch. Allerdings kann man dann nicht mehr von hohl und emotionslos sprechen. Das ist also wohl nicht gemeint.
Ich w├╝rde einfach die "Pupillen" durch Aug├Ąpfel oder schlicht Augen ersetzen - und schon passt der Satz meines Erachtens wieder.

quote:
ein Gegen├╝ber, welches Robert immer noch an den leibhaftigen Tod erinne
In diesem Satz st├Ârt mich das "immer noch". Das erg├Ąbe f├╝r mich erst Sinn, wenn Robert diesen Eindruck schon einmal gewonnen h├Ątte, und obwohl der Vertreter nun auch anders auf ihn wirken k├Ânnte.

Man k├Ânnte versuchen, den Eindruck in einer R├╝ckblende auf den ersten Kontakt der Beiden bei Vetragsunterzeichnung zu erw├Ąhnen und damit die Geschichte noch zuvertiefen - oder die Worte "immer noch" durch eine Einf├╝gung ├í la ", so wie bereits auf den ersten Blick" o.├Ą. ersetzen. Lie├če sich auch dem Satz voranstellen - nat├╝rlich. Oder man streicht diese Worte ersatzlos.

quote:
In seiner begierigen Selbstsucht hatte er seiner eigenen Sucht gefr├Ânt.

Der Satz st├Â├čt mir durch die Wiederholung des Wortes Sucht auf. Robert wirft Lucy im Gespr├Ąch Kaufsucht oder Verschwendungssucht vor - und nun soll wahrscheinlich deutlich gemacht werden, dass er ebenfalls Suchtverhalten an den Tag legt. Welche Sucht das hier ist - k├Ânnte von Kaufsucht, ├╝ber Sucht nach Anerkennung durch viel Besitz, Verschwendungssucht bis zur Spielsucht alles sein - wird nicht klar. Selbsts├╝chtig, s├╝chtig danach, sich selbst gut zu f├╝hlen, handelt Robert selbstredend, wenn er einer Sucht fr├Ânt. Begierig nach derlei Hochgef├╝hlen ist auch nicht die Sucht, sondern Robert.

Es lohnte sich wahrscheinlich, ├╝ber diesen Satz noch einmal nachzudenken.

quote:
Als er wieder zu sich fand, blickte er hinter Glas in das B├╝ro.

Der Satz beschreibt Roberts Perspektive aus dem Glas heraus. Das finde ich gut. Dennoch ist der Satz nicht ganz richtig. Ich meine es m├╝sste hei├čen "... blickte er durch Glas auf das B├╝ro." Ein kurzer Satz, der Standpunkt und Perspektive Roberts deutlich macht. Mehr Atmosph├Ąre erzielte man mit anderem Ausdruck. "Als er wieder zu sich fand, nahm er den Raum wie hinter Glas liegend wahr: Er schien nicht mehr Teil dieser Welt zu sein, sondern nur noch unbeteiligter Zuschauer.". So oder so ├Ąhnlich, lie├če sich ausdr├╝cken, dass er sich nicht mehr als in der Welt lebend empfindet, sondern als diese nur noch beobachtend - als Gefangener in eigener Parallelwelt, Farbiger wird es, wenn man statt "B├╝ro" erw├Ąhnt, dass durch sich gew├Âlbtes Glas betrachtet,Buch- oder Ordnerr├╝cken ebenfalls gew├Âlbt erscheinen, oder dass Licht sich verzerrt bricht. Robert k├Ânnte auch auffallen, dass seine ├Ąu├čere Gestalt sich nicht im Glas spiegelt, oder dass er keine Luftbewegung wahrnimmt...

Siehst schon: Da ist meiner Meinung nach mehr drin.

So - genug 'gemeckert', gelt? Der Weisheit letzter Schluss sind meine Vorschl├Ąge auch nicht - nur Anregungen, wie ich es vielleicht ├Ąndern w├╝rde.

Hoffend, nicht g├Ąnzlich entmutigt zu haben

Sina



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