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Leselupe.de > Kindergeschichten
Die kleine Feldmaus auf dem Leuchtturm
Eingestellt am 14. 08. 2014 11:09


Autor
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kuehnert
M├Âchtegern-Schreiber
Registriert: Aug 2014

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Es war ein herrlicher, lauer Sommertag. Die kleine Feldmaus und ihre Freunde spielten den ganzen Tag auf dem Feld beim Weiher. Sie spielten Fangen, Verstecken und rannten um die Wette.

Am Vormittag hatten sie einen Ausflug gemacht. Zum gro├čen Leuchtturm am Strand hinter den D├╝nen. Sie haben eine ganze Weile f├╝r den Weg dorthin ben├Âtigt und das kleine rosa Schweinchen hat mehrfach gefragt \"Wie lange dauert es denn noch?\" Aber als sie endlich angekommen waren, staunten sie nicht schlecht, wie gro├č so ein Leuchtturm war.

Aber die gr├Â├čte Anstrengung stand ihnen ja noch bevor: der Aufstieg! Dieser Leuchtturm hatte sage und schreibe 236 Stufen. Und das waren nur die, die im Turm auf sie warteten. Vorher mussten sie noch 82 Stufen vom Drehkreuz, an dem sie standen, bis zur Eingangst├╝r ├╝berwinden.

Der kleine Frosch hatte es am einfachsten. Er h├╝pfte einfach von Stufe zu Stufe mit seinen kr├Ąftigen Beinchen. Und so verschwand er schon kurz darauf in der Eingangst├╝r des Leuchtturms. Die kleine Feldmaus und die restlichen Freunde brauchten da etwas l├Ąnger. Dem einen fiel es leichter, dem anderen etwas schwerer. Und das kleine rosa Schweinchen schimpfte st├Ąndig \"Wann sind wir denn endlich oben?\"

Als sie nach einer gef├╝hlten Ewigkeit die lange Wendeltreppe im Leuchtturm geschafft hatten, wartete nur noch eine letzte Leiter mit 12 Stufen auf sie. \"Na, die werden wir ja nun auch noch schaffen, oder?\" fragte die kleine Feldmaus, bekam aber nur schnaufendes Nicken zur Antwort.

Als sie endlich alle oben angekommen waren, konnten sie weit ├╝ber das Land schauen. Sie sahen das Drehkreuz tief unter ihnen, an dem sie vorhin noch gestanden hatten. Sie sahen Felder und Wiesen und W├Ąlder und sogar den Weiher hinter dem Feld, an dem sie alle wohnten. \"Toll\" sagte der kleine Igel und hielt die flache Hand an die Stirn, damit die Sonne ihn nicht blendete.

\"Boah, ist das hoch!\" staunte der kleine Frosch und suchte den Weg am Waldrand, den sie in der Fr├╝he hergekommen waren. Dem kleinen rosa Schweinchen war etwas mulmig in dieser H├Âhe und ihm wurde ein bischen gr├╝nlich um das Schn├Ąuzchen. Aber es schaute auch tapfer in die Ferne und erkannte mehrere Stellen, an denen es schon einmal gewesen war.

Die kleine Feldmaus wollte am liebsten ihrer Mutti winken, als sie den Feldrand mit ihrem Feldmausbau entdeckt hatte. Aber ihre Mutti w├╝rde sie nicht sehen k├Ânnen, so weit weg waren sie hier oben.

Nachdem sie viel zu kurz in alle Richtungen geschaut hatten, mussten sie mit dem Abstieg vom Leuchtturm beginnen, der ihnen viel leichter fiel als der Aufstieg. Sie hatten den Bauern mit seinem Trecker entdeckt, die Vogelscheuche am Waldrand gefunden und die Schw├Ąne auf dem Weiher schwimmen gesehen.

Sie waren die Wendeltreppe viel zu schnell hinunter gegangen. Dem kleinen rosa Schweinchen war schon wieder mulmig und leicht gr├╝nlich ums M├Ąulchen und dem kleinen Igel drehte sich alles im Kopf. Nach einer kurzen Pause ging es aber wieder allen gut und sie konnten die Heimreise antreten.

Zuhause angekommen hatte die kleine Feldmaus ihrer Mutti viel zu erz├Ąhlen. Und sie freute sich sehr, dass es wieder ihre liebste Leberkn├Âdelsuppe zum Abendbrot gab.

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molly
H├Ąufig gelesener Autor
Registriert: Mar 2013

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Hallo kuehnert,

in Deiner Geschichte steckt ein nettes Abenteuer f├╝r vier Freunde. Da der Titel mit der Feldmaus anf├Ąngt, k├Ânnte Deine Geschichte auch damit beginnen. Wie w├Ąre es, wenn Deine Tieren einen Namen h├Ątten?

Nur ein Vorschlag von mir:

Milli, die kleinen Feldmaus hatte drei Freunde: Fred Frosch, das kleine Schwein Rosi und Igel Hans. Im Sommer spielten sie den ganzen Tag auf dem Feld beim Weiher Fangen, Verstecken und rannten um die Wette. Eines Tages fragte Milli: "Wollen wir mal einen Ausflug machen? Zum Leuchtturm hinter den D├╝nen? ...

Wenn nur Rosi etwas sagt, ist das zu eint├Ânig.
Sie k├Ânnten auf dem Weg zum Turm zu einem Bach kommen, den sie ├╝berqueren m├╝ssen...

und wenn Du die Bemerkungen von eisblume beachtest, wird daraus bestimmt eine nette Geschichte. Nicht den Mut verlieren.
Viele Gr├╝├če molly



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HelenaSofie
???
Registriert: Apr 2010

Werke: 27
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Hallo kuehnert,

eine originelle und interessante Idee mit dem Leuchtturm. Bez├╝glich Inhalt und Form des Textes, passend f├╝r 4-6 J├Ąhrige, h├Ątte ich ein paar Vorschl├Ąge. Vielleicht m├Âchtest du etwas davon umsetzen.
In den ersten zwei Zeilen erz├Ąhlst du davon, was die Tiere gerade machen und gehst dann zu einem R├╝ckblick ├╝ber. das verwirrt und passt auch nicht zum Schluss.
Beginne am besten gleich mit dem Leuchtturmvorhaben und stelle vor allem die vier Freunde am Anfang einmal vor. Erst in der zweiten H├Ąlfte der Geschichte erf├Ąhrt man, dass auch ein Igel dabei ist.
Es gab sicher einen Grund, warum die Freunde vorhatten, den Leuchtturm zu besteigen. Vielleicht wollten sie die Welt einmal von oben sehen.
Lasse folgende eingeklammerte Ausdr├╝cke weg, da sie nicht in dieses Lesealter passen:
staunten sie (nicht schlecht)
Dieser Leuchtturm hatte (sage und schreibe)
nach einer (gef├╝hlten) Ewigkeit
(Dem einen fiel es leichter, dem anderen etwas schwerer)
Sicher kannst du das etwas genauer beschreiben.
In welcher Reihenfolge stiegen die Freunde auf? Ging das Schweinchen etwa am Schluss, um evtl. den Igel vor einem Hinunterkugeln aufzuhalten? Beim Abstieg w├Ąre die Reihenfolge dann umgekehrt.
Es w├Ąre auch einfacher zu verstehen, wenn du die Beschreibung von Drehkreuz und Eingangst├╝r wegl├Ąsst. Vielleicht schreibst du nur von vielen Stufen oder von einer runden Zahl z.B. mehr als 300. Unter den einzelnen Zahlenangaben k├Ânnen sich Kinder in dem Alter noch nichts vorstellen.
Die Tiere sollten doch genug Zeit haben und m├╝ssen nicht "viel zu kurz in alle Richtungen" schauen. Es gab so viel von oben zu sehen und zu beobachten.
Anstatt "Heimreise" f├Ąnde ich "Heimweg" besser.
Den letzten Satz w├╝rde ich weglassen.

In dieser Geschichte steckt eine so sch├Âne Idee, deshalb w├╝rde ich sie an deiner Stelle mir noch einmal vornehmen und
├╝berarbeiten.

Liebe Gr├╝├če
HelenaSofie

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