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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Ein Ruck und einige Schreie (gelöscht)
Eingestellt am 12. 06. 2017 18:48


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JcPosch
Hobbydichter
Registriert: Jan 2016

Werke: 5
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Der Text wurde vom Autor gelöscht.
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FrankK
Fast-Bestseller-Autor
Registriert: Nov 2006

Werke: 22
Kommentare: 2844
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Nun ja - so richtig gefallen, werter JcPosch, haben mir nur die letzten drei Sätze.

quote:
Das war’s. Und ich bin tot. Schöne Scheiße.
Alles andere wirkt etwas zu ausgewalzt, wie ein Pizza-Teig wird der Boden - und damit im Text die Spannung - zu dünn.

Der erste Abschnitt bis
quote:
»Hey«, sage ich dann, »die Tasche!«
könnte um einiges entrümpelt werden. Klar, Du möchtest die verwirrten Gedanken ds Ich-Prot nach dem aufwachen deutlich darstellen. Aber selbst für diese Situation ist das mit den
quote:
Graue, als zwölfter Buchstabe des Alphabets – leider in Schreibschrift – geformte Plastikstühle mit urhässlichen Überzügen finde ich in Reih und Glied vor mir.
deutlich zu kompliziert.

Merkwürdig wird es hier:
quote:
Eine Brille versteckt sein bleiches Gesicht und dessen Augen und die rechte Hand ist in seiner Tasche verschwunden, die zusammen mit einem länglichen Gegenstand, der wohl darin versteckt ist, in meine Richtung zeigt.
Warum sollte er die Waffe noch verstecken, wenn er doch gerade ein Loch in die Decke geschossen hatte? Klar, dient dem sprachlichen Schlagabtausch mit dem Ich-Prot, erscheint dadurch aber doch zu konstruiert. An der Stelle würde ich vorschlagen, den Schuß in die Decke erst nach dem Schlagabtausch vorzunehmen.

Bei den Auslassungszeichen solltest Du dich mit Dir slbst auf einen Stil einigen ... entweder ein Strich oder drei Punkte. Ich würde letzteres bevorzugen.


Aufmunternde Grüße
Frank
__________________
Leben und leben lassen.

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Choricillo
Festzeitungsschreiber
Registriert: Feb 2017

Werke: 1
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quote:
Eine Graue Kulisse, mit etwas gelb hier und da, würde ich sagen

Etwas eklig, find's dennoch lustig.

quote:
Graue, als zwölfter Buchstabe des Alphabets – leider in Schreibschrift – geformte Plastikstühle

Hier muss ich kurz nachdenken... und komme zu dem Ergebnis, dass es nicht der Mühe wert(Wert?) war. Warum willst du es dem Leser bei etwas eher Unbedeutsamen schwer machen? Du hast ja bereits gesagt, dass es Stühle (oder eher Sitze?) sind.

quote:
(...)scheinen sich auch langsam meine anderen Sinne wieder einzuschalten(...)

Da fehlte was!

quote:
(...) nimmt mich der Mann am Kragen meines Leinenhemdes(...)

In der Situation, aus Sicht des Erzählers, zuviel Information. Ich glaube, der hat andere Dinge im Kopf als der Stoff seines Hemdes.

Und ich finds nicht mehr, aber: Stillstand wird groß geschrieben

Dann gibts noch einige Dinge, die Frank bereits erwähnt hat.

Und das Fazit: Was hatte der Erzähler denn in seiner Tasche? Und wohin war er unterwegs?

Die Grundidee der Handlung gefällt mir, auch die etwas vertrottelt-lustige Art, in der die Hauptfigur erzählt. Allerdings stellenweise etwas übertrieben ausgeschmückt. Manchmal liegt eben in der Kürze auch die Würze.

Saludos
Choricillo Balmaceda















__________________
It always seems impossible until it's done (Nelson Mandela)

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Choricillo
Festzeitungsschreiber
Registriert: Feb 2017

Werke: 1
Kommentare: 75
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Nachtrag

Leider kann ich meinen Beitag nicht mehr bearbeiten.

Mich würde aber ausser dem, was der Erzähler in der Tasche hat und wohin er unterwegs ist auch noch interessieren, warum ihm ständig die Hose herunterrutscht ,)


__________________
It always seems impossible until it's done (Nelson Mandela)

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Vagant
???
Registriert: Feb 2014

Werke: 25
Kommentare: 418
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Jungs, dies ist doch hier alles recht vergeblich.
Dieser User ist nun schon seit 18 Monaten ein Teil dieser Gemeinde, und er hat auf einige seiner Veröffentlichungen ein paar Kritiken bekommen - durchaus brauchbar - aber es seit dem nicht für nötig gehalten, auch nur auf eine dieser Kritiken zu antworten (Kommentare: Null). Selbst Lob bringt den nicht aus der Ruhe.

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JcPosch
Hobbydichter
Registriert: Jan 2016

Werke: 5
Kommentare: 7
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Moin zusammen,

ich verstehe zwar nicht ganz, warum es nicht im Sinne des Erfinders sein kann, wie ich mit Kommentaren umgehe, aber anscheinend juckt es hier einigen in den Fingern, also melde ich mich einfach mal zu Wort. Irgendwie scheint euch meine Geschichte ja zu beschäftigen, was ich jetzt egoistischer Weise einfach mal als gute Rezension in meinem Rezensionsordner abhefte. Auch wenn sie keine sonderlich guten Bewertungen bekommen hat und die Kommentare auch nur zum Teil positiv sind. Hilfreich sind sie allemal.
Bei der Sache mit der Knarre und den Löchern und dem Pullover (ihr wisst, was ich meine) muss ich gestehen, dass ich da etwas geschlampt habe.
Was die Sache mit den L-förmigen Stühlen angeht, sehe ich das etwas anders. Klar ist diese Ausdrucksweise viel zu kompliziert, aber das ist ja der Witz daran. Ob’s dann witzig ist oder nicht, darüber lässt sich natürlich streiten, wahrscheinlich ist es nicht mal witzig, aber mir gefällt’s. Also lasse ich es stehen. Was in der Tasche ist und wohin der Protagonist fährt, mag vielleicht relevant erscheinen, aber ist es das wirklich? Der Typ stirbt und kommt sowieso nicht an seinem Ziel an. Und seine Tasche braucht er auch nicht mehr.
Eigentlich ist diese Kurzgeschichte der Prolog zu einem größeren Projekt und ich wollte ein paar unabhängige Eindrücke sammeln. Schätze, ich hab bekommen, was ich wollte.

Cheers,

Josh

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