Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, mĂĽssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5542
Themen:   94998
Momentan online:
198 Gäste und 4 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Humor und Satire
Frank hilf!
Eingestellt am 16. 05. 2018 22:00


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
anbas
Häufig gelesener Autor
Registriert: Mar 2006

Werke: 735
Kommentare: 4817
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um anbas eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Frank hilf!*

In einer Stadt, deren Name nicht zur Sache gehört, sitze ich in dem Restaurant meines Hotels, dessen Namen ich nicht nennen möchte, und bitte den lieben Herrgott darum, dass augenblicklich die Tür aufgehen und Frank Rosin** diesen Ort des leichten Grauens betreten möge. Seit meiner Ankunft vor drei Tagen bitte ich darum, und meine Gebete werden täglich intensiver. Aber wie so oft sind des Herren Wege unergründbar – oder er ist gerade mit wichtigeren Aufgaben beschäftigt.
Wie auch immer, die Tür bleibt zu, und Frank Rosin, der Retter aller untergehenden Restaurants und Hotels, erscheint nicht. Wahrscheinlich hilft er gerade am anderen Ende der Republik einem super sympathischen Philosophiestudium-Abbrecher, der mit seinem neu eröffneten veganen Burger-Restaurant völlig überraschend in eine dramatische finanzielle Schieflage geraten ist. Ich bleibe also mit meinem Leid alleine und muss auch die nächsten Tage weiter durchhalten.

Schon der Start meiner Beziehung zu diesem Hotel verlief unglücklich. Als ich vom Bahnhof her kommend nach gut fünfundzwanzig Minuten Fußweg, den ich mehrfach wegen Regenschauern unterbrechen musste, zusammen mit meinem Rollkoffer, der den Eindruck vermitteln konnte, dass ich mich auf einer mehrmonatige Studienreise befand, beim Hotel ankam, war dessen Tür verschlossen. Dies verwunderte mich, da doch mein Zimmer über die ansässige Touristinformation gebucht worden war. Auch, wenn ich meine genaue Ankunftszeit nicht mitgeteilt hatte, wusste man also, dass ich an diesem Tag anreisen würde. Ich betätigte also die Türklingel, ohne dass daraufhin die erhoffte Reaktion eintrat – es regte sich nichts auf der anderen Seite der gläsernen Eingangstür.
Über dem Klingelschild waren zwei Telefonnummern angegeben, die ich dann auch gleich wählte. Bei der einen erschall auch sofort das Telefon an der Rezeption, die sich in Sichtweite, nur etwa drei Meter von mir entfernt befand. Doch niemand kam, um meinen Anruf entgegenzunehmen. Unter der anderen Nummer erreichte ich die Mailbox der Hotelbetreiberin. Dort hinterließ ich eine Nachricht, in der ich in kurzen Worten von meiner Situation berichtete. Der erbeten Rückruf erfolgte bis heute nicht.
Als nächstes rief ich bei der Touristinformation an, von der ich wusste, dass sie in den nächsten zwanzig Minuten schließen würde. Dabei stellte ich fest, dass der Akku meines Handys "kurz vor alle" war. Zu meiner Freude erreichte ich sofort jemanden und landete nicht in einer Warteschleife. In kurzen Worten und mit Hinweis auf den Zustand meines Akkus schilderte ich der freundlichen Dame die missliche Lage, in der ich mich befand. Sie versprach, dass sie sich darum kümmern und mich zurückrufen würde.
Erst, als wir das Gespräch beendet hatten, entdeckte ich einen handschriftlichen Hinweis auf dem Glas der Eingangstür. "Zimmer frei" stand dort. Darunter folgte ohne weiteren Kommentar eine Handynummer. Ich war mir nicht ganz sicher, ob auch ich damit gemeint war – manchmal verstehe ich bestimmte Zusammenhänge nicht so schnell, wie andere es von mir erwarten.
Während ich noch über die Botschaft auf dem Türglas nachdachte, hörte ich, wie erneut das Telefon an der Rezeption klingelte. Kurz darauf teilte mir dann die Dame von der Touristinformation mit, dass auch sie im Hotel niemanden erreichen konnte. Nach meiner Bestätigung, dass sie aber die richtige Nummer von der Rezeption gewählt hatte, erzählte ich ihr von der neu entdeckten Telefonnummer. Aus Rücksicht auf meinen nur noch minimal geladenen Akku übernahm sie den Anruf. Nur einen kleinen Moment später übermittelte sie mir die Erfolgsmeldung, dass ich jetzt nur noch etwa fünf Minuten warten müsste bis jemand vorbeikommen würde.

Nach fünfzehn Minuten konnte ich dann endlich vor der Rezeption Aufstellung nehmen. Die Frau, die sich meiner annahm, war freundlich, konnte aber ihr Unverständnis darüber nicht zurückhalten, warum ich sie nicht direkt sondern die Touristinformation angerufen hatte. Dann wühlte sie in einem Stapel voller Papiere und zog schließlich eines davon heraus.
"Sie bleiben ĂĽber's Wochenende?"
"Nein, ich bleibe bis einschließlich nächstes Wochenende."
"Hier steht aber, dass Sie nur ĂĽber's Wochenende bleiben."
"Und ich habe bis einschließlich nächstes Wochenende gebucht."
Während ich überlegte, ob ich für den Notfall meinen Jugendherbergsausweis dabei hatte, blätterte sie in einer Kladde, die neben dem Papierstapel lag.
"Stimmt, Sie bleiben länger. Wenn das so ist, werde ich Ihnen ein größeres Zimmer geben."

Diese Aussage erhellte mein Gemüt augenblicklich. Kaum hatte sie mir dann aber das Zimmer gezeigt, überzog wieder ein Grauschleier meine nach Erholung winselnde Seele. Zwar handelte es sich um ein Doppelzimmer, das ich für mich alleine hatte, doch dieses war dermaßen klein, dass ich nicht wissen wollte, welche Größe ein "nicht so großes Zimmer" gehabt hätte. Bei diesem hier jedenfalls führten die Anwesenheit von meinem Rollkoffer und mir bereits zu einem leichten Platzproblem. Außer dem Doppelbett, einem schmalen Sessel, einem Stuhl, einem kleinen Schreibtisch und einem Kleiderschrank, der in einer Nische des Zimmers stand, befanden sich keine weiteren Möbel in dem Raum. Mehr hätten auch beim besten Willen nicht hineingepasst. Um zu dem Schrank zu gelangen, musste ich mich zwischen dem Fußende des Bettes und der Wand des Zimmers durchzwängen. Aber ich möchte dem Hotel keinen Vorwurf machen – sie konnten schließlich nicht ahnen, dass ich etwas übergewichtig bin und somit nicht dem Gardemaß eines magersüchtigen Models entspreche, das beim Konzept der Einrichtung sicherlich zugrunde gelegen hatte.
Doch das war hinsichtlich des Zimmers noch längst nicht alles. In einem kleinen fensterlosen Raum befanden sich das WC und ein Waschbecken. Wenn man das Licht anschaltete, heulte einen kurzen Moment später die Lüftung in einer Lautstärke los, als würde es sich um die Alarmanlage von Fort Knox handeln. Sie lief auch noch einige Minuten weiter nachdem das Licht wieder ausgeschaltet worden war.
Die Duschkabine befand sich nicht in diesem Raum sondern hinter der Tür meines Zimmers. Der Boden davor war nicht gefliest sondern mit dem gleichen Teppich ausgelegt, wie der übrige Raum. Erst später bemerkte ich, dass aus dem Abfluss ein leicht fauliger Geruch aufstieg. Dieser verschwand zwar, nachdem ich das erste Mal geduscht hatte, war aber gleich wieder da, als ich an einem Tag mal auf das Duschen verzichtet hatte. Später am Abend stellte ich dann auch noch fest, dass die Wände sehr dünn waren. Doch zu meinem Glück hatten die Leute nebenan keinen großen Gesprächsbedarf und sahen auch nicht besonders lange Fernsehen, sondern gingen stets früh ins Bett. Sie dagegen konnten dank der Sirene in meinem WC vermutlich an jedem meiner Toilettengänge Anteil nehmen.

Ach Herr Rosin, wenn Sie doch vorbeikommen könnten … Die Leute hier sind echt bemüht – aber das reicht eben nicht immer aus. Da ist zum Beispiel die Dame mit den noch deutlich ausbaufähigen Deutschkenntnissen, die mich eben bedient hat. Sie ist vermutlich Ende vierzig, Anfang fünfzig und wird gerade angelernt – aber die Angestellte, die sie anlernen soll, muss gleichzeitig kochen, kassieren und die Rezeption bedienen. Wie soll das funktionieren?
"Ich will Sie etwas romantisch machen", sagte sie mit osteuropäischem Akzent und begab sich auf die Suche nach einem Feuerzeug, um damit dann die Kerze auf meinem Tisch anzuzünden. Doch dann ließ sie diese in der äußersten Ecke des Tisches hinter dem relativ geschmackvollen Blumenschmuck stehen, so dass ich sie nicht sehen sondern nur erahnen konnte.

Im Moment bin ich der einzige Gast und kann auch verstehen warum. Draußen an der Eingangstür und in den schlecht gepflegten Schaukästen mit den Speisekarten sind keine Öffnungszeiten zu finden. Erst auf meine Nachfrage hin teilte man mir diese mit. So begab ich mich also heute am dritten Tag meines Aufenthaltes in das Restaurant. Nachdem ich dann die erste Bestellung aufgegeben hatte, kam die sehr freundliche aber schlecht zu verstehende Dame aus der Küche zurück, um mir mitzuteilen, dass es kein Steak gäbe. Daraufhin bestellte ich dann die einzige regionale Spezialität, die auf der Karte stand. Diesmal erschien die andere Angestellte und erklärte mir zunächst, dass man Steak von der Karte genommen hätte, weil es nicht so oft bestellt werden würde. Anschließend führte sie weiter aus, dass es die regionale Spezialität wiederum nur für Gruppen oder auf Vorbestellung gäbe. Im Laufe des Gespräches wurde dann deutlich, dass von den sechs Fleischgerichten auf der Karte nur zwei zu haben waren.
Wir einigten uns letztendlich auf die Fleischpfanne mit Schweinsmedaillons. Diese schmeckte auch recht gut – leider waren die Erbsen und Möhren, die es dazu gab, höchstwahrscheinlich bei einer bekannten Konservenfirma in der Dose aufgewachsen. Der Apfelpfannkuchen, den ich mir dann als Nachtisch gönnte, erforderte allerdings noch einen Espresso, um der Fettlache, die sich auf ihm befand, etwas entgegenzusetzen. Da der Espresso, vor dem ich nun sitze und der mir mit einem pappweichen Keks serviert wurde, nicht mehr als ein dünner schwarzer Kaffee ist, weiß ich, dass ich heute Nacht noch das eine oder andere Mal an dieses Essen denke werde.

Ach Frank – ich darf doch Frank sagen, schließlich sehe ich Dich ja regelmäßig im Fernsehen – Du hättest in diesem Hause echt was zu tun. Aber Du kommst ja nur, wenn man Dich um Hilfe bittet. Hier scheint man aber keinen Bedarf an Deiner Unterstützung zu haben. Vielleicht kommt man ja trotz allem gut über die Runden. Unter den Gästen sind viele Radwanderer, die hier Station machen. Auch ein paar Handwerker habe ich gesehen. Die haut sicherlich so schnell nichts um, die sind Kummer gewöhnt. Dabei handelt es sich bei diesem Hotel nicht explizit um ein Quartier für Monteure. Nein, man wirbt sogar mit dem traditionellen Ambiente des Hauses. Doch so, wie es im Moment aussieht, wird der Laden wohl hauptsächlich durch Laufkundschaft am Leben gehalten – wobei viele sicherlich auch laufen, um möglichst schnell wieder weg zu kommen.

Beschwerden scheint es allerdings selten zu geben. Das ältere Ehepaar, mit dem ich an meinem ersten Morgen beim Frühstück zusammen an einem Tisch gesessen hatte, muss wohl etwas beanstandet haben. Heute Morgen nämlich, am Abreisetag der beiden, hat sich die junge Frau, die für das Frühstück zuständig ist, mehrfach entschuldigt. Es wirkte fast schon unbeholfen, so als hätte sie wenig Erfahrung beim Umgang mit Beschwerden.
Den Grund für den Missmut des Ehepaares kann ich mir denken und nachvollziehen. Wenn ich mit meiner Vermutung richtig liege, war auch ich betroffen – und zwar im doppelten Sinne des Wortes. Im Grunde handelte es sich um die Fortsetzung meines nicht ganz so guten Einstands in diesem Hotel.
Als ich nach der ersten Nacht – ich habe übrigens ausgezeichnet geschlafen – zum Frühstück kam, herrschte eine ziemliche Unruhe. Ich wurde von der jungen Frau, die das Frühstück betreute, und auch den anderen drei oder vier Mitarbeiterinnen, die dort herumwuselten, kaum wahrgenommen. Unentschlossen pendelte ich zwischen den drei Räumen hin und her, in denen das Frühstück eingenommen werden konnte. Im ersten Raum, dem eigentlichen Gastraum, in dem ich gerade sitze, waren zwei Tische bereits besetzt, die übrigen wurden für das Buffet gebraucht, das hier täglich aufgebaut wird. Der zweite und gleichzeitig größte Raum von den dreien war, so wie es aussah und sich später auch bestätigte, für eine kleine Gesellschaft eingedeckt. Im dritten Zimmer, das man mit einer Schiebetür, die aber während meiner Zeit in dem Hotel stets geöffnet war, von dem großen Raum abtrennen konnte, befanden sich zwei große Tische, an denen jeweils etwa zehn bis zwölf Personen Platz finden konnten. An dem einen saß eine Gruppe, die sich untereinander kannte. Am zweiten hatte auf der einen Seite das besagte ältere Ehepaar Platz genommen und auf der anderen ein Paar mit ihrem Kind. Ansonsten bot der Tisch einen wüsten Anblick – Krümel, Flecken auf dem Tischtuch, zerknüllte Papierservietten, und überall stand benutztes Geschirr herum. Lediglich zwei Plätze waren noch sauber eingedeckt.
Gerade als ich mich unschlüssig umsah, kam die junge Frau vorbei, die an den meisten Tagen das Frühstück betreute. Ich fragte sie, wo ich mich hinsetzen könne.
"Das dürfen Sie sich aussuchen", antwortete sie und wies auf die beiden eingedeckten Plätze hin.
Gerade als ich mich zu der Familie setzen wollte, nahm die junge Frau genau das Gedeck, vor dem ich stand, und brachte es zu der Gruppe hinĂĽber, wo anscheinend noch eines gefehlt hatte.
"Gar nicht so einfach", grinste der Familienvater, und ich begab mich zu dem Rentnerpaar, bei dem das andere saubere Geschirr stand. Nachdem ich mich gesetzt hatte, fragte ich, ob die Warmhaltekanne mit dem Kaffee nur für das Ehepaar wäre oder ob ich mich bedienen könne.
"Nehmen Sie ruhig", sagte der Mann. "Das hier ist sowieso alles irgendwie … irgendwie anders."
Während ich dann mein Frühstück, das ansonsten wirklich gut und ausreichend war, zu mir nahm, kümmerte sich kaum jemand um uns übrige Gäste. Alle Mitarbeiterinnen waren voll und ganz damit beschäftigt, das Frühstücksbüfett für die Gesellschaft aufzubauen, die inzwischen nach und nach eintrudelte. Erst kurz bevor ich fertig war – ich war inzwischen der einzige Frühstücksgast an dem Tisch – begann die Dame, die sich in der Einarbeitung befand, damit, einen Teil des benutzten Geschirrs abzuräumen, wobei sie allerdings nicht mit den Tellern und Tassen begann, die sich in meiner Nähe befanden, sondern mit den Sachen, die für sie am einfachsten zu erreichen waren – allerdings saß dort inzwischen niemand mehr, den das Chaos hätte stören können.

Lieber Frank, jetzt bin ich auch mit meinem Espresso fertig, und Du bist nicht vorbeigekommen. Über das allgemeine Ambiente in diesem Restaurant würden wir sicherlich unterschiedlicher Meinung sein. Ich mag es durchaus, wenn die Wände und Borde mit Nippes und anderen Dingen überfrachtet sind. Es hat etwas Uriges an sich, finde ich. Und es gibt viel zu entdecken – wie zum Beispiel ein paar Autogrammkarten von Politikern und Schauspielern, die hier wohl mal Gast gewesen sind.
In einer anderen Sache wären wir dann aber sehr wahrscheinlich wieder einer Meinung: Im größten Teil des Raumes stehen weiterhin die Tische mit den Utensilien, die morgen wieder für das Frühstücksbüfett benötigt werden. Ich schaue auf leere Brotkörbe, den Wärmer für das Rührei, eine verschlossene Dose mit Knäckebrot und eine Schale mit kleinen Gebäckteilchen, in die man sich die Marmelade füllen kann. Das alles wirkt nicht besonders einladend.

Wirklich, Frank, hier solltest Du echt mal vorbeischauen, auch, wenn man Dich nicht direkt um Hilfe gebeten hat und das Haus wohl auch nicht unmittelbar vor dem Untergang steht. Wenn Du Dich bei mir meldest, wĂĽrde ich Dir sogar verraten, wo sich dieses Hotel befindet und wie sein Name lautet.


Nachtrag

Die Chefin des Hauses bekam ich erstmals während des erwähnten Frühstücks zu sehen, zwei Tage später hat sie mich dann zum ersten Mal wahrgenommen und begrüßt.
Die in der Einarbeitung befindende Mitarbeiterin war ein paar Tage später verschwunden. Es muss sich um eine Maßnahme – evtl. vom Arbeitsamt – gehandelt haben. Auf jeden Fall unterhielt sich die Hotelchefin mit einer anderen Dame über diese Mitarbeiterin während ich im selben Raum mein Frühstück einnahm und somit Wortfetzen dieses Gespräches, das eigentlich nicht für Außenstehende gedacht war, aufschnappen konnte.
Das Frühstück blieb der kulinarische Höhepunkt. Hierzu kamen auch öfters mal Gäste von Außerhalb. Abends dagegen blieb das Restaurant – soweit ich es mitbekommen konnte – weitgehend leer. Einmal noch habe ich dort gegessen – es gab die regionale Spezialität, die nun extra als Tagesangebot angepriesen wurde. Doch außer mir war an diesem Abend auch nur ein weiterer Hotelgast im Restaurant.




*     Nach einer wahren Begebenheit.
**    Frank Rosin ist ein 2 Sterne Koch, der in einer Doku-Soap Restaurant- und gelegentlich auch Hotelbetreiber coacht, um deren vor dem Ruin stehendes Restaurant/Hotel zu retten.




__________________
Wenn der Weg das Ziel ist, kann man nicht falsch abbiegen.
(anbas)

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


ThomasQu
???
Registriert: Mar 2015

Werke: 30
Kommentare: 384
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um ThomasQu eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo anbas,

dass ich deinen Text bis zum Schluss gelesen habe, darfst du schon mal als Kompliment werten. Das gelingt mir nämlich selten, bei neunzehn von zwanzig breche ich schon nach den ersten Zeilen ab.
Die Geschichte ist gut geschrieben und lebt von der Spannung. Wer ist Frank Rosin? (Wer das ist, habe ich erst am Schluss gelesen). Daher wĂĽrde ich diese Sternchen-Hinweise entfernen.

Bissel Kleinkram:

Der zweite Absatz beginnt mit einem Marathon Satz. Hilfe!

… sahen auch nicht besonders lange Fernsehen … (fern)!

Unentschlossen pendelte ich … ab da wird es etwas langatmig. Bei der Aufzählung und Beschreibung der drei Frühstücksräume könntest du kürzen.

Das Wort Nachtrag solltest du erst später über die Info, wer Frank Rosin ist, setzen.

Der Text ist jetzt nicht gerade ein Schenkelklopfer, aber der feine, trockene Humor gefällt mir und dein Schreibstil sowieso. Dennoch hätte ich die Geschichte nicht unter Humor und Satire eingestellt.

Viele GrĂĽĂźe,

Thomas

Bearbeiten/Löschen    


anbas
Häufig gelesener Autor
Registriert: Mar 2006

Werke: 735
Kommentare: 4817
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um anbas eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Lieber Thomas,

habe vielen Dank fĂĽr Deine RĂĽckmeldung. Wegen solcher Textarbeit bin ich in der Leselupe .

Wie meistens werde ich mir aber mit der Überarbeitung ein wenig Zeit lassen. Gerade bei Prosa-Texte brauche ich diese, damit sich die Anregungen setzen können und ich sie dann umsetzen kann.

Eins aber schon vorweg: Die Sternchen werde ich lassen. Ich glaube nämlich, dass es verschiedene "Typen" von Lesern gibt. Die einen brauchen die Sternchen nicht und können sich ohne diese Hinweise auf den Text einlassen. Die anderen macht es regelrecht kirre und hindert sie, sich auf den Text einzulassen, wenn sie nicht wissen, wer da gemeint ist .
So können nun beide mit diesem Text glücklich werden. Wer kein Sternchen benötigen, kann sie ja ignorieren - so, wie Du es getan hast.

Liebe GrĂĽĂźe

Andreas
__________________
Wenn der Weg das Ziel ist, kann man nicht falsch abbiegen.
(anbas)

Bearbeiten/Löschen    


4 ausgeblendete Kommentare sind nur fĂĽr Mitglieder und nur mit eingeschaltetem Javascript erreichbar.
ZurĂĽck zu:  Humor und Satire Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
Werbung