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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Haus der Liebe
Eingestellt am 13. 01. 2019 13:49


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georg
Hobbydichter
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1880 Wörter - Bitte um Feedback, ob konstruktiv oder vernichtend.




Zeitungsartikel
In der Nacht zum Mittwoch brannte das Haus der Familie Ravi nieder. Die Brandursache ist unklar. Bevor Talmagde Ravi und Ihsan Ravi im August 2014 das Anwesen an der Faisnoor Road in Missourri bezogen, beobachtete ein Nachbar wie sie ihre Kinder regelmäßig zwischen Mitternacht und drei Uhr morgens durch das Haus marschieren ließen. Angeblich hatte die Familie Ravi Kinder adoptiert und schwer misshandelt. Nach Angaben der Polizei sind Leichen aus dem Feuer geborgen worden. Näheres zu Identität ist nicht bekannt.
F.A.Z.

Norita’s Zeit als Waisenkind, zwang sie niemals angekettet, in ihren eigenen Fäkalien zu schlafen. Die Strasse war ihr Zuhause. Das Waisenhaus ein Kloster im Paradies. Die Adoptiveltern die Liebe in einer brennenden Kirche.

Der süßliche Geruch von eingetrocknetem Urin drang an ihre Nase. Norita hob langsam ihren Kopf und rieb sich ihre Augen. Sonnenstrahlen bannten sich den Weg durch das vernagelte Dachbodenfenster. Sie richtete ihren Oberkörper auf, umarmte ihre nackten Knie, wie ein imaginäres liebstes Kuscheltier und sank den Kopf darauf. Das Sonnenlicht streichelte ihre Wangen. Atemdämpfe tanzten im Sonnenstrahl. Aus der Dunkelheit vernahm sie das Klirren von Stahl. Ein leises Wimmern und Rascheln gesellten sich hinzu. Sie öffnete schwerfällig ihre Augen, um sicherzustellen, dass sie nicht träumte. Der Spalt zwischen den Brettern am Fenster quetschte das Licht stärker zusammen. Die Strahlen wanderten von Norita’s Wange und tätscheln ihre Knie. In den Ecken des Raumes erkannte Sie weitere Kinder.
Sie schob sich rasch vor, um besser sehen zu können, verspürte im selben Augenblick etwas hartes an ihrem Fußgelenk, das sich in ihr zwölfjähriges Fleisch schnitt. Eine robuste Kette mit einem schwarzen Anhängerschloss.
Ein sich neben Norita ausweitender Schatten verdunkelte den weißen Teppich. Dämpfe stiegen hinauf. Ein Jungen wiegte sich in Sicherheit. Sie legte ihren Arm auf seine Schulter.
„Alles ist gut, nicht schlimm. Wie ist dein Name?“ Sie streckte ihre Hand vor.
„Norita“ fügte sie hinzu.
Der Blick des Jungen tastete sich langsam zu Norita’s Gesicht.
„Mel – vin“ seine Stimme krächzte wie ein altes Scheunentor.
„Weisst du wo wir hier sind?“ Sagte Sie. Melvin zuckte verneinend mit den Schultern.

Schritte durchbrachen die morgendliche Unterhaltung. Das Klirren der Ketten verstummte schlagartig.
Die Tür öffnete sich. Ein weiblicher Kontrabass in einem schweißgebadeten Nachthemd füllte die Türschwelle aus. Das einzige Neonlicht präsentierte gewaltsam das Elend im Zimmer. In jeder Ecke des Raumes verkrochen sich Kinder im Schulalter von der dritten bis vierten Klasse. Angekettet und sich überlassen auf einem ausgebauten Dachgeschoss der Familie Ravi. In der einen Hand hielt die Hausherrin einen Schlüsselbund fest umklammert. Vielfältige Formen und Längen für unzählige Seelen und Türen. Ein Sack trockener Essensreste landete dumpf im Raum.
„Frühstück! Und seid mir ja leise, sonst prügle ich euch weich!“ Sagte sie und versperrte wieder die Tür hinter sich.
Die Kinder krochen aus ihren Verstecken und griffen hastig in den Sack. Dutzend schmutziger Hände tasteten sich durch die Essensreste, die aus trockenen Fleisch- und Brotstücken bestanden.
Norita griff ebenfalls nach einem Stück und biss hinein.
„Bäh, das ist ja widerlich“ spuckte es auf den Teppich.
„Und so was esst ihr hier?!“ wandte sie sich Melvin zu.
Melvin wippte zusammengekauert hin und her und saugte an einem Stück trockenes Baguette.

Dieses Mal war das Aufsteigen der Schritte langsamer, weniger aggressiver, eher behutsames und geduldiges Erklimmen, Stufe um Stufe. Kinder verkrochen sich wieder in ihre Ecken. Das Verstecken glich einem Schwarm harmloser Insekten, die ums Überleben flüchteten.
Das Schloss sprang aus der Verriegelung, die Tür legte zum Schwung an und quietschte mit der Stimme höchsten Geige. Im schwarzen Gewand, die Bibel an seine Brust gepresst grinste der Priester in das niedergekauerte Elend. Sein Kollar reflektierte das Sonnenlicht und strahlte reinstes Weiss wider.
»Raus aus den Federn ihr kleinen Sünder« sagte der Herr des Hauses. Er schaute sich kurz um und verließ den Raum.
Norita lehnte sich zu Melvin und flüsterte ihm ins Ohr.
»Ist er genauso böse wie die dicke Frau?«
Der Junge schwieg, zog stattdessen den übergroßen Pullover über den Kopf. Sie griff mit einer Hand nach seinem Mund.
„Sprich!“ Forderte sie harsch.
»Nein« antwortete er.
»Ließt er uns etwas aus seiner Bibel?« Sagte Norita
»Er macht Liebe« erwiderte er.
»Was!?« Norita’s Mund klaffte auf. Ihr war klar, was er damit meinte. Obwohl sie wusste, dass Malvin nicht begriff, was das bedeutete. Sie war vier Jahre älter als er und erlebte einiges auf den Straßen, bevor sie offiziell zu einem Waisenkind erklärt worden ist. Die intime Nähe zu ihrem leiblichen Vater war der Grund, weswegen sie den Himmel als Obdach wählte.
„Melvin, das ist keine Liebe, er ist noch böser als die dicke Frau – verstehts du was ich sage?“ Sie rüttelte ihn.
Er nickte, verstünd aber nicht was sie damit meinte.
„Hat er mit dir auch Liebe gemacht?“
„Nein, er macht Liebe nur mit Mädchen“ antwortete er.
„Wir müssen hier raus, Melv‘!“ Flüsterte sie panisch.

Der Priester tauchte wieder auf, breitete einen kleinen Teppich aus und setzte sich im Schneidersitz darauf. Sein hyänenartiger Blick schweifte umher, während er in der Bibel blätterte.
„Wir haben gestern ein neues Familenmitglied bekommen“. Er schob seine wulstige Hand hinter das Gewand und brachte einen schwarzen Stift hervor. Der Strahl der Taschenlampe fiel auf Noritas Gesicht. Sie verkniff die Augen und hob schützend ihren Elbogen.
„Da ist ja das hübsche Ding“
„No-ri-ta? Wenn ich mich recht entsinne?“
„Kinder wusstet ihr, dass in der heilige Bibel das Wort Liebe sehr selten vorkommt? Dagegen sehr viel von Sünde gesprochen wird? Das liegt daran, dass ihr alle Sünder seid. Und ich kann euch helfen. Also werden wir heute wieder beten.“ Verkündete der Priester grinsend.
Er streckte eine Handfläche in Norita’s Richtung. Sein Gesicht umspielte ein hämisches Lächeln. Die Bibel aufgeschlagen im Schoss. Die linke Hand liebkostet die Seiten. Während er um Noritas Hand anhielt, begann er zu lesen.
„Ich bin rein, ohne Missetat, unschuldig und habe keine Sünde“.
„Komm zu mir Kind, das Kettchen ist lang genug, bis hierher reicht es für uns beide. So werde ich dich frei sprechen von deinen Sünden. “
„Ich will nicht“ antwortet sie.
„Seht ihr!? Die Bosheit ist in Euch allen drin und ich werde euch helfen. Norita werde ich heute auch helfen, ich werde Sie mit meiner Liebe überschütten“.
Der Priester erhob sich und schritt auf sie zu. Ein braunes Fläschchen und ein Taschentuch bereit in seinen Händen. Die Taschenlampe befummelte ihren Körper. Kroch von ihrer Jeans auf ihre Bluse, wo sich ihre Knabbenbrüste abzeichneten.

„Sei ein braves Mädchen und lass uns zusammen beten. Lass uns beten, um dich von der Unrat des Teufels reinzusprechen“.

„Verpiss dich“ fauchte sie und schob sich mit einem Ruck von ihm weg.
Im nächsten Moment durchströmte ein süßlicher Geruch ihren Mund und Nase. Norita glitt in den Schlaf der Narkose und die geistliche Arme des Priesters.
Er legte sie auf seinen bunten Teppich. In einer Ecke schaukelte sich still ein Mädchen, kaum älter als Norita. Melvin wusste was jetzt passieren wird, jeder im Raum wusste es, bis auf Norita.

Sonnenstrahlen bahnten sich erneut den Weg auf Noritas Füße. Die Kinder gähnten in der Früh des winterlichen Morgens. Das unvermeidliche Pochen im Unterleib zwang sie zu verstehen was gestern geschehen ist. Tränen kullerten über ihre Wangen. Sie war sich sicher, dass am Ende des Tages sie wieder den Schweiß des dicken Priesters an ihrem Shirt riechen wird. Sie kroch zu Melvin, packte ihn am Arm und rüttelte seinen knochigen Körper.
Ein menschliches Wesen in übergroßen Hosen und einem ölbefleckten Pullover bäumte sich auf.
Halbtrunkener Blick starrte ihr ins Gesicht. Sie griff mit beiden Händen seine Schultern und kämpfte gegen die eigenen Tränen.
„Melv‘ mein Lieber, der Priester wird wieder kommen, wir müssen hier weg“.
Melvins Blick weicht auf die einzige Neonlichtröhre an der Decke ab, aus der zuckend das Leben entweicht.

Ein Schlüssel rammt sich in die Tür. Die alte Holztür gibt nach.
Der geistliche Vater ist hungrig. Hungrig nach Gebeten, nach unendlicher Liebe. Das Fläschchen mit dem Tuch in der Hand. Zielsicher bewegt er sich auf Norita zu.
„Ich werde freiwillig beten“ sagt sie flehend.
Die Züge des Priesters erhellen. Erfreut über diese Nachricht sperrt er ihre Ketten auf.
„Sehr gerne, sehr gerne mein Kind. Seht ihr Kinder, unser Mädchen ist beinahe geleugnet.“
Er küsst theatralisch seine Bibel und hält sie in das Sonnenlicht, den Strahl, der täglich durch das vernagelte Fenster späht.
Während der Priester mit dem Absperren der Tür beschäftigt ist, flüstert Norita Melvin etwas ins Ohr.
„Okay“ er nickt.
„Leg dich hin, mein Kind.“ Deutet er auf seinen Teppich hin.
Die Geschicklichkeit einer Strassendiebin lässt sich nicht unterdrücken. Sie ertastet den Schlüsselbund, während der Vater mit seiner pelzigen Zunge über ihre nackte Brust streift. Mit bestialischer Liebe eines zu Unrecht behandelten Waisenkindes rammt sie dem Priester den längsten Schlüssel in den Hals. Der rostige Holm versinkt bis zum Anschlag im Fleisch des Geistlichen.
Sie zieht ihn wieder heraus und schleudert den nassen Schlüsselbund zum Melvin.
„Melv‘ tu es!„ Schreit sie dem Priester ins Gesicht.
Ein Schlag auf ihre Wange zwingt sie in die Knie. Die Wolllust des Vaters schlägt augenblicklich in Bosheit um.
„Du kleine Schlampe“. Taumelnd versetzt er Norita einen weitere Schlag, drückt die rechte Hand an das sprudelnde Loch und greift mit der anderen zum Türknauf.
„Talmagde“ ruft er nach seiner Hausherrin. Mit letzer Kraft und vom Husten geplagt, landet der gepeinigte Sohn des Vaters zum letzten Gebet auf den Knien. Der Puls des Triebes ist kräftig und sprudelt die Göttlichkeit aus dem Hals und verdunkelt den Boden unter seinem Gewand.
„Talmagdeeee“ gurgelt es aus ihm heraus.
Er dreht sich um und stellt fest, dass die Kinder ohne Ketten um ihn aufrechtstehen. Melvin kriecht hastig mit dem Schlüsselbund umher.
„Talmaaaaaa“ ertönt ein letzter Ruf das flehende Heulen aus dem Mund des Geistlichen, bis er zusammensackt und den Herren um ewige Vergebung bittet.
Mit einem Schlag öffnet sich die Tür. Die Überraschung ist Talmagde ins Gesicht gezeichnet. Ein Hieb aus der hinteren Deckung lässt die Hausherrin zu Boden gehen. Ein Kind nach dem anderen stürzen sich auf sie, wie hungrige Kinderlöwen auf ein erlegtes Reh. Ein älterer Junge befestigt eine Kette an den fetten Fuß. Talmagde hängt an der Nabelschnur des Hauses. Fixiert und mit dem Schlag von Norita sediert.
„Lasst uns verschwinden“ schreit Jemand in die Menge. Das Scharr flüchtete in die Freiheit.

Melvin verharrt im Wohnzimmer mit einer Schachtel Streichhölzer in der Hand. Die Wände sind mit Kreuzen in verschiedensten Formen übersät. Dutzend leerer Katzenfutterdosen quellen aus dem Waschbecken hervor. Der Fußboden mit Tierfutterverpackung bedeckt. Im Haus sind keine Katzen und keine Näpfe zu sehen.
Er zündet einen Streichholz und lässt ihn auf den Sessel fallen. Das Feuer speisst gierig umsich. Er verharrt auf den eingeschalteten Fernseher, wo sich übergewichtige Frauen in einer Talkshow streiten.
„Melv‘ wir sollten gehen“. Norita packt ihn behutsam bei der Hand und führt ihn hinaus.
Die Kinder stehen vor dem ungeheuerem Lagerfeuer und schauen den peitschenden Flammen hypnotisierend zu. Durch die Augen des Hauses sprühen flüssige Dämpfe, erheben sich im Tanz hinauf und drehen Pirouetten in die Nacht. Das Feuer verzerrt, was zu verzerren längst fällig sei. Es frisst und tanzt den Tanz der Liebe. Kleine Tornados verdrehen sich fröhlich in der Hitze der nach Nacht zum Himmel empor.
„Ich weiss wo wir alle leckere Kekse kriegen“ sagt Melvin.
„Okay“ antwortet Norita schmunzelnd.

Hand in Hand entfernten sie sich gemeinsam von den Flammen der Liebe.

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MicM
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Hallo georg,
du hast um "Feedback, ob konstruktiv oder vernichtend", gebeten. "Vernichten" möchte ich nicht, da auch negative Kritik konstruktiv sein sollte. Dennoch - mir hat der Text überhaupt nicht gefallen. Im konstruktiven Sinne gemeint folgende Begründung:

Ich fand den Text bereits deswegen quälend zu lesen, weil er durchzogen ist mit - ich nenne es mal - Flüchtigkeitsfehlern, bspw.
- nach direkter Rede sollte das Verb klein geschrieben sein (im Text ca. 15 Mal falsch)
- im Deutschen wird das Genitiv-S nicht apostrophiert ("Norita's")
- viele hier mit ss geschriebene Worte werden weiterhin mit ß geschrieben
Ich verstehe, dass einzelne Fehler in einem langen eigenen Text mal überlesen werden. Die Vielzahl der Fehler hier macht eher den Eindruck, dass nicht sorgfältig gearbeitet wurde, was auch für den geneigten Leser ärgerlich ist.

Die Zeitform wechselt in der Mitte des Textes vom Imperfekt zum Präsens, was aus meiner Sicht nicht passt, da es ja eine durchgehende Erzählung ist. Zumal sich hinten so merkwürdige Sätze wie der folgende (wieder im Imperfekt) finden:

quote:
Das Scharr flüchtete in die Freiheit.

Diese handwerklichen Fehler sind aus meiner Sicht so dominant, dass man sich kaum dem Thema des Textes widmen kann, das ja durchaus ein ernstes ist. Und da setzt meine nächste Kritik an: Für so ein ernstes Thema finde ich den Text viel zu reißerisch. Mit "Liebe" hat das ja alles nichts zu tun.
quote:
Der geistliche Vater ist hungrig. Hungrig nach Gebeten, nach unendlicher Liebe.
Mit derartigen Sätzen möchtest du vielleicht darauf anspielen, dass er die Vergewaltigung von Kindern für sich selbst als "Liebe" bezeichnet. Dass es sich um die abartigen Gedanken eines geistig Verwirrten handelt, wird in der fortlaufenden Erzählung nicht deutlich.

Es gibt noch weitere Punkte. Bspw. Formulierungen, die nicht passen:
quote:
Der Spalt zwischen den Brettern am Fenster quetschte das Licht stärker zusammen.
Licht kann man nicht quetschen, nur Finger, Zitronen und dergleichen.

Insgesamt aus meiner Sicht noch sehr überarbeitungsbedürftig. Sorry für kein positiveres Feedback, aber ein ehrliches Feedback hilft vielleicht dennoch.

Auf bald,
MicM

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