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Leselupe.de > Ungereimtes
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Eingestellt am 11. 03. 2017 20:49


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Franke
Routinierter Autor
Registriert: Mar 2009

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Eines Morgens mischte ich
die Farben des Wassers
des Sandes
und der Fische
malte dir
die Brücke übers Meer

Du nahmst sie wortlos
lächelnd
leichten Fußes hin


__________________
Das Leben ist eine Krankheit der Materie (Thomas Mann)

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Mondnein
Routinierter Autor
Registriert: Feb 2014

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Weniger kryptisch, aber immer noch substanziell kryptisch. Und das ist gut so.

na na na!

Ich lese es als ein Gedicht, das heißt: als eine verdichtete Metaphern-Fügung.

Kryptisch durch und durch, denn es ist keine beschreibende Prosa, das will ich jedenfalls nicht unterstellen, sondern eine Gedankenfolge, die auf die sinnliche Ebene projeziert ist.

Es ist nicht weniger kryptisch als all die anderen Gedanken, die in eine sinnliche Bildebene chiffriert werden.

Peinlich ist es eher, wenn die Gedanken abstrakt gereiht werden, ohne Verbildlichung. Dann versteht man die Befindlichkeiten des Vordenkers gut, aber es ist dann wenig poetisch, hat weder ästhetischen noch änigmatischen Reiz. Das geschieht hier im Ungereimten leider ziemlich oft.

In der Schrift der im Sinnlichen ausgebilderten Metaphern zu lesen hat ästhetischen und änigmatischen Reiz zugleich. Es ist nicht so schwer, denn die Bildhaftigkeit erleichtert es so, wie dem Kind die Märchenstrukturen und dem Hörer die Gleichnisse Jesu die geistigen Strukturen dieses Universums verständlich machen. Leichte Rätsel - "im Munde der Unmündigen hast du dir Lob bereitet" - aber gut umkleidete, verhüllte, versinnlichte Weltformeln und Gleichungen. Sie sind ästhetisch, weil sie über die sinnliche Metaphern-Ebene "laufen", sich da hindurchlesen lassen.

Substanziell kryptisch.

__________________
sato bandhum asati nir avindan
hridi pratishya kavayo manisha

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