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Leselupe.de > Kindergeschichten
Katz und Maus
Eingestellt am 27. 04. 2011 17:53


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TrÀumerle
Hobbydichter
Registriert: Apr 2011

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Katz und Maus

Kater Beppo ging jeden Abend wenn es dunkel wurde auf MĂ€usejagd. Auch an diesem Abend war er wieder unterwegs und hoffte auf fette Beute.
Knöpfchen, eine kleine Maus lief fröhlich durch die Straßen und wollte noch schnell eine Freundin besuchen, bevor es Zeit zum Schlafen war.
Sie war eine freche und mutige Maus und hatte schon von Beppo gehört. Dem werd ich’s zeigen wenn mir der mal ĂŒber den Weg lĂ€uft, dachte sie bei sich.
Laut pfeifend bog sie um die nÀchste Ecke. Doch der Pfiff blieb ihr fast im Halse stecken.
Vor ihr stand ein imposanter Kater und versperrte ihr den Weg. Das muss dieser Beppo sein, dachte sich das MĂ€uschen.
Nun bekam sie es doch mit der Angst zu tun, Mensch war der groß!

Beppos Herz machte einen Freudensprung, endlich was Leckeres zum Abendessen.
Knöpfchen hingegen ĂŒberlegte, wie sie sich am besten aus dem Staub machen konnte.
Auge in Auge standen sie sich gegenĂŒber und musterten sich. Keiner von beiden bewegte sich, sie waren wie erstarrt.
Die Spannung stieg ins unermessliche, was sollte sie bloß tun?
Da kam ihr eine Idee.
Sie rief ganz laut: „Da vorne sind meine Freunde, die gehen gerade runter zum See, denn heute ist großes MĂ€usetreffen. Oh je, das hĂ€tte ich ja gar nicht verraten dĂŒrfen“!
Prompt drehte sich Beppo um und das war die Gelegenheit fĂŒr Knöpfchen.
Blitzartig machte sie kehrt und lief so schnell sie konnte davon.
Das Überraschungsmoment verschaffte ihr einen kleinen Vorsprung. Außerdem war Beppo so sauer ĂŒber diesen Trick, dass er etwas brauchte um aus den Startlöchern zu kommen.
Na warte dich krieg ich, dachte er sich, als er sich endlich in Bewegung setzte.

Unser MĂ€uschen war eine gute LĂ€uferin, in der MĂ€useschule war sie die Schnellste von allen.
Aber auch Beppo war schnell und schon hatte er sie fast eingeholt. Ihr kleines SchwÀnzen tanzte vor seinen Augen und jeden Moment konnte er es mit seiner Tatze greifen.
Doch plötzlich schlug Knöpfchen einen Haken und noch einen, bog um die nÀchste Ecke und weg war sie.
Als Beppo um die Ecke bog, sah er nur eine leere Straße. WĂŒtend stand er da und seine Schnurrhaare bebten. Da, ein kleines SchwĂ€nzchen und weg war es auch schon wieder. Blitzartig lief er zu der Stelle und sah ein kleines MĂ€useloch. Er fuhr mit der Pfote in das Loch, aber da war nichts.
Außer Atem ließ er sich vor dem Loch nieder. Es blieb im nichts anders ĂŒbrig, als zu warten. Irgendwann kommt sie schon wieder heraus, dachte er sich.
Außerdem tat ihm nach der Lauferei eine kleine Pause ganz gut.

Die Maus drĂŒckte sich ganz eng gegen die Wand und sah sich in ihrem neuen Versteck um.
Die suchende Pfote von Beppo kam ihr gefÀhrlich nahe, aber sie konnte ihr ausweichen.
Da entdeckte sie einen Gang und lief mutig weiter. Was fĂŒr ein GlĂŒck, dieser Gang fĂŒhrte sie ins Freie und sie fand sich genau auf der anderen Seite des Hauses wieder.
Knöpfchen lachte sich ins Pfötchen. Da hatte sie die Katze ganz schön ausgetrickst hi hi hi
..
Erschöpft und aufgeregt kam sie bei ihrer Freundin an und erzĂ€hlte dieser von ihrem Abenteuer. Sie kamen zu dem Schluss, dass der Kater sicher noch immer vor dem Loch sitzen und auf seine Beute warten wĂŒrde. Die Vorstellung alleine brachte sie schon zum Lachen. Das mussten sie sich anschauen.
Beppo lag tatsĂ€chlich noch vor dem MĂ€useloch und langsam wurde er ungeduldig. Sein Magen knurrte und die ganze Sache Ă€rgerte ihn maßlos. Wie konnte ihm nur so etwas passieren, ausgerechnet ihm, dem besten MĂ€usejĂ€ger der Stadt!

Unterdessen schlichen sich Knöpfchen und ihre Freundin vorsichtig und in sicherer Entfernung an Beppo heran, um ihn zu beobachten.
Er ging ungeduldig vor dem Loch auf und ab und man sah ihm seinen Ärger förmlich an.
Ach war das ein Spaß, sie schĂŒtteten sich aus vor Lachen.
Dann gingen sie nachhause und freuten sich schon darauf, diese Geschichte morgen in der Schule den anderen MÀusen zu erzÀhlen.

Beppo verharrte noch einige Zeit vor dem MĂ€useloch und gab dann widerwillig auf. Er schlich mit knurrendem Magen und hĂ€ngendem Kopf nachhause. FĂŒr diesen Abend war ihm die Lust auf MĂ€usejagd grĂŒndlich vergangen.


__________________
TrÀumerle

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