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Leselupe.de > Ungereimtes
Krimigedicht
Eingestellt am 04. 09. 2003 14:34


Autor
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Jona K.
???
Registriert: Dec 2002

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Krimigedicht

Gestern war es erst passiert,
Hat der Arzt g'rad attestiert.
Nun sucht die Polizei den Bösen
Um sehr schnell den Mord zu lösen.

Ärger scheint's am Gatten nagt,
als der Kommissar ihn fragt,
Wo er zu der Zeit verweilte,
Da seine Frau der Tod ereilte.

Ratlos sah der Diener drein,
Angeblich war da kein Schrei'n,
Als Madam wurd' schnöd' erstochen
Mit 'nem spitzen HĂŒhnerknochen.

TĂ€ter sei sie nicht gewesen,
Denn sie stand da doch am Tresen
Von dem Pub im NachbarstÀdtchen,
meint das befragte KĂŒchenmĂ€dchen.

Nie wĂŒrd' er der Madam schaden,
Meint GĂ€rtner Paul beim Mistausladen
Und zum Beweis: er kann's nicht sein,
Schaut er sehr betreten drein.

Ehrlich trauernd wirkt hier keiner,
G'wesen sein kann 's irgendeiner.
Ob Gatte oder Dienerschaft
RĂ€tselt die Polizeimannschaft.

Recht einfach ist der Mord zu lösen,
Denn dies Gedicht enttarnt den Bösen.
Wer hier genau hat mitgelesen,
Weiß wer der Mörder ist gewesen.

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kaffeehausintellektuelle
Guest
Registriert: Not Yet

ja, hat mir sehr gut gefallen.
bei schreiŽn darfst du das Žnicht vergessen, sonst wird nÀmlich wie bei dir ein Schrein draus.

außerdem wĂŒrd ich die leser ein bissl nachdenken und raten lassen und das geheimnis nicht mit fetten buchstaben verraten.

gut gemacht!

die k.

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Jona K.
???
Registriert: Dec 2002

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Hallo Kaffeehausintellektuelle,

es freut mich sehr, dass Dir mein Gedicht gefallen hat.
Ich wollte es zuerst ohne fette StrophenanfĂ€nge lassen. Dann war ich mir aber nicht sicher, ob man den TĂ€ter ĂŒberhaupt findet. FĂŒr mich als Schreiber war es natĂŒrlich offensichtlich. Ich denke aber, dass ich als Leser Probleme damit gehabt hĂ€tte.
Den "Schrein" habe ich ĂŒbersehen, werde ihn aber gleich ausbessern.
Vielen Dank fĂŒr Lob, Kommentar und Hilfestellung,
Jona

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t.a.j.
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Aug 2003

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Kommentare: 8
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Hallo Jona,

Eine tolle Idee und ansprechend "leicht" umgesetzt, sogar die Kontraktionen, die ich Anfangs noch störten passen sich nach mehrmaligem Lesen sehr schön ein und geben dem Ganzen tatsÀchlich einen Hauch von Pulpkrimi.

Du siehst mich begeistert,
tom.
__________________
Die Dichtung ist der Wahrheit nicht im geringsten verpflichtet,
nur eines darf sie nicht
lĂŒgen.

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Jona K.
???
Registriert: Dec 2002

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Hallo Tom,

Deine Begeisterung verdiene ich nicht zu 100%, denn das gelegentliche "holpern" an manchen Stellen ist unbeabsichtigt und kein bewußt eingesetztes Stilmittel. Aber wenn es das Gedicht Deiner Meinung nach ausnahmsweise einmal positiv beeinflußt, dann freue ich mich darĂŒber.

Liebe GrĂŒĂŸe,
Jona

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Inu
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Registriert: Aug 2002

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Hallo Jona

Bin gerade ein bisschen am Stöbern und suche mir Texte mit vielversprechenden Titeln raus. So bin ich jetzt auch (verspĂ€tet) auf Deinen hier gestoßen.

GefÀllt mir gut, das Krimigedicht, es ist locker und echt witzig geschrieben.

Nur eines wĂŒrde ich Ă€ndern: Der GĂ€rtner kommt zuviel vor.
Es gibt 3 Möglichkeiten:

1 Entweder Du lÀsst die fettgedruckten Buchstaben am Anfang des Verses(GÀrtner) stehen und Ànderst das "GÀrtner" im Text (Paul, der Knecht oder Hausknecht Paul...egal was auch immer Dir einfÀllt!)

2 Oder Du lÀsst den GÀrtner im Text schön stehen und nimmst vorne die fetten Buchstaben weg, wie Kaffeehausintellektuelle schon geschrieben hat
oder

3 Du nimmst die fetten Buchstaben vorne u n d den GĂ€rtner im Text ganz heraus (so wĂŒrde ich es machen ), denn wir wissen ja alle, der Mörder ist eh IMMER der GĂ€rtner und zum Beweis findet man ja die Lösung dann in den Buchstaben am Versanfang, wenn man nur lang genug sucht ( auch wenn sie nicht fett gedruckt sind!)

Das ist nur ein Vorschlag, Dein Gedicht gefÀllt mir auch so sehr gut

Gruß
Inu

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Jona K.
???
Registriert: Dec 2002

Werke: 11
Kommentare: 48
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Hallo Inu!

Entschuldige bitte die verspÀtete Reaktion.
Herzlichen Dank fĂŒr Deinen Kommentar. Ich habe mich jetzt doch ĂŒberzeugen lassen und Ă€ndere die Anfangsbuchstaben im Gedicht. Man soll es den Lesern ja nicht zu einfach machen.
Du hast recht: Der Mörder ist immer der GÀrtner, und ich liebe es solche Klischees zu bedienen.

Liebe GrĂŒĂŸe,
Jona

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