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Leselupe.de > Tagebuch - Diary
MAHAL NA MAHAL KITA, BETTY
Eingestellt am 04. 11. 2017 13:53


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Alfred Bruckner
Möchtegern-Schreiber
Registriert: May 2017

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BETTY, MAHAL NA MAHAL KITA
ICH LIEBE DICH ĂśBER ALLES

Vier Jahre sind wir nun zusammen


RĂĽckblick / Vorschau

Als wir uns zur Zeit der 96. Lions Clubs International Convention in Hamburg im Juli 2013 kennen lernten, ahnte ich bei weitem noch nicht, dass wir eines Tages zu einem Paar werden könnten.

Dank Facebook konnten wir jedoch in Dialog bleiben, solange ich noch in München war ... und so kamen wir uns näher, was dann – im Frühjahr 2014 – dazu führte, dass wir beschlossen, unseren weiteren Lebensweg gemeinsam zu gehen.

Du warst noch verheiratet, aber getrennt lebend. Ich auch, denn meine Ehe mit Catalina seit 23. Juni 1987 bestand – nach philippinischer Rechtslage – weiter, obwohl sie am 21. Dezember 1995 in München geschieden wurde. Doch das zählte nicht in den Philippines, denn hier gibt es keine Scheidung.

So verlobten wir uns am 18. Mai 2014 in der Hoffnung und Absicht, eines Tages heiraten, wenn sich eine Möglichkeit dazu ergeben sollte. Und so feierten wir „Flitterwochen“ im Mai und Juni 2014.

Als Du Witwe wurdest, war – eigentlich – kein Grund mehr, nicht zu heiraten, wäre da nicht das philippinische Recht „im Weg“ gewesen.

Machte auch nichts, so fĂĽhrten wir eben eine in den Philippines sehr oft praktizierte

„ L D R “
„Long Distance Relationship“
("Philippinische Fernbeziehung"
),

denn ich war – obwohl schon in Pension – weiter in München in verschiedenen „Ehrenämtern“ engagiert – in der Hauptsache beim Bayerischen Nationalmuseum.

So kam ich während der nächsten Jahre eben öfters „zu Besuch“.

2015 versuchte ich in einem Verfahren vor dem Gericht in Bacolod, die MĂĽnchner Scheidung auch in den Philippiines anerkannt zu bekommen.

In KĂĽrze:

Ich „investierte“ etwa 5,000 EURO – eine Viertel Million philippinischer Pesos – in Anwaltshonorar und Gebühren in etlichen Gerichtsterminen, Reisespesen, Übersetzungen von Dokumenten und Verifizierung durch philippinische Behörden.

Es hat nichts genützt, denn am 29. Dezember 2016 hatte das Gericht entschieden, dass es nichts „entscheiden“ könne, denn die Scheidung war im Ausland und betraf Ausländer. Nun, meine philippinische Gattin Catalina wurde 1989 Österreicherin und ich bin's seit Geburt.

Also war's mit dem Heiraten in den Philippines nichts.

Ăśbersiedlung nach Bacolod

In der Zwischenzeit entschloss ich mich 2016, meine MĂĽnchner Wohnung und die Engagements aufzugeben und endgĂĽltig von MĂĽnchen-Schwabing in Dein Haus in Bacolod zu ĂĽbersiedeln, was dann am 8. Dezember auch geschah.

Aber leider stellte sich im Lauf der Zeit heraus, dass „Besuche“ anders sind, als auf Dauer zusammen zu leben und ...

In KĂĽrze:

Wir lebten uns eher „auseinander“, weil wir doch einige Bereiche hatten, in denen wir verschiedener Auffassung waren - insbesondere über ein Eheleben.

Mit Heiraten war's – wegen der Rechtslage – auch nichts ... bis sich eine eventuelle Art „Bypass“ abzeichnete und es – wenn auch auf „Umwegen“ – doch noch hätte möglich werden können, eine Ehe zu schließen. Es waren nur noch einige Dokumente zu besorgen und – unter anderem – ein Ehefähigkeitszeugnis über die Österreichische Botschaft in Manila.

Na ja, es zog sich hin ... und wir lebten eher „nebeneinander“ als „miteinander“. Aber das ist eine andere Geschichte.

Jedenfalls führte dies bedauerlicherweise dazu, dass ich mich in einer Art „Druck“ fühlte – wegen der Hochzeit und der Vorbereitungen – und ich dann auf Deine Frage, wann ich denn (endlich) einen Termin bei der Botschaft beantrage, mit dem philippinischen Wort „Later“ antwortete.

So fandest Du am 16. März 2017, dass wir dann wohl auch nicht mehr verlobt seien, was ich zur Kenntnis nahm und so besorgte mir ein Flugticket nach Österreich.

In der Karwoche landete ich dann zunächst bei meinem Bruder Christian in Hofkirchen, bis ich am 25. April 2017 (m)eine Wohnung am „Tabor“ in Steyr fand und seither dort „dahoam“ bin.

Gott-sei-Dank ist der Kontakt zwischen uns nicht abgebrochen und nach einigen Wochen hattest Du das Zauberwort „My Husband“ erwähnt ... und das war's dann:

So sind wir seit 25. Juli 2017 also wieder in unserer „LDR“ – Du in Bacolod, ich in Steyr.

Ein „Gutes“ hatte die Sache aber dennoch, weil ich – hier in Steyr – nun die Behandlung meiner Thrombozytämie fortsetzen kann, die schon vor Jahren im Klinikum Schwabing in München begonnen hatte und ich nun in der Tumor-Ambulanz des Landeskrankenhauses Steyr in sehr guter Betreuung bin.

Positiv zu bemerken ist, dass ich gute Fortschritte mache und auf dem – wenn auch noch langen Weg – der Besserung bin und – hoffentlich bald – wieder bei den Checks „Normalwerte“ bei den Bluttests habe.

Wenn's auch etwas mühsam ist, unsere „LDR“ funktioniert und ich werde so bald wie möglich ein Ticket nach Bacolod buchen, um mit Dir zusammen zu sein.

Ich vermisse Dich sehr!

__________________
Alfred Nigel Bruckner

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