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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Maite Sinclairs drittes Leben (6) Schluss
Eingestellt am 07. 08. 2017 13:05


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pierremontagnard
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Jun 2017

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Maite Sinclairs drittes Leben (Teil 6, Schluss)
© Pierre Montagnard

Zur Überwinterung zog der Zirkus Sandokan nach Bratislava. Zwischenzeitlich wurde, nach viel Papierkrieg, Olga, das Sorgerecht fĂŒr Maite zuerkannt, die jedoch, mit Erlaubnis aller Slobodas, mit dem Zirkus, in die Slowakei zog, wo sie von Milena trainierte wurde, um in einer Nummer mit Ponys, in der kommenden Saison aufzutreten. Maite blĂŒhte auf, war glĂŒcklich wie nie zuvor in ihrem Leben, wurde von allen auf HĂ€nden getragen, war unsterblich verliebt in Jacob, der ihr tĂ€glich beteuerte, dass sie seine Frau werden wĂŒrde, sobald sie 15 wĂ€re.

Als Jacob eines Abends seinen Vater um ein persönliches GesprĂ€ch bat, hatte er etwas weiche Knie. Er wusste nicht recht, wie er die Sache angehen sollte. Vater wĂŒrde ihn wahrscheinlich in dieser delikaten Angelegenheit nicht verstehen und ihn entsprechend tadeln. Als sie sich gegenĂŒber saßen, platzte Jacob gleich direkt mit der Kardinalfrage raus; „Wie lange glaubst Du Pa, mĂŒsste ich noch warten, bis ich Maite zu meiner Frau machen könnte?”

Alojz Sloboda konnte nicht anders. Überfahren von dieser direkten Frage, lachte er schallend auf und guckte belustigt in das verblĂŒffte Gesicht seines Sohnes. „Pa! Ich frage das nicht als Scherz!” „Entschuldige, ich weiß das, ich lache auch nicht ĂŒber Dich, es ging mir nur so kurz durch den Kopf, ob Du diese Frage nicht noch etwas komplizierter hĂ€ttest formulieren können?” „Wie meinst Du das?” „Nun, es ist ja fĂŒr alle hier ein offenes Geheimnis, dass ihr euch liebt, worauf wollt ihr denn noch warten, auf ein Schneegestöber im Sommer? Hast Du denn Maite gefragt, ob sie Deine Frau werden möchte?” „Ja natĂŒrlich!” „Und was sagt sie dazu?” „Sie gab mir ihr Jawort schon vergangenen Sommer, als sie noch bei Tante Olga wohnte.” „Dann wird es ja höchste Zeit, dass wir die Vorbereitungen fĂŒr die Hochzeitsfeier treffen, und dies noch diesen Winter, denn wenn wir hier im FrĂŒhling losziehen, wird uns die Zeit fehlen fĂŒr solche Volksfeste!”
Jacob stand auf, mit vor Begeisterung ĂŒberquellenden Augen und rief: „Pa, heißt das, dass Du wirklich einverstanden bist?” „Ich habe euch zu keinem Zeitpunkt jemals belogen, außerdem bist Du volljĂ€hrig, Du kannst heiraten wo, wen und wann immer Du willst. Maite braucht die schriftliche Einwilligung von Olga, aber so wie ich Olga kenne, hat sie diese möglicherweise schon vorbereitet! NatĂŒrlich bin ich einverstanden. Du bist verantwortlich fĂŒr das, was Du tust und solange Du fĂŒr unser Unternehmen arbeitest, bin ich verantwortlich dafĂŒr, dass es Dir psychisch gut geht. Wir besprechen das heute Abend mit der ganzen Familie, aber meine Zustimmung steht bereits.”
Jacob umarmte seinen Vater und wusste nicht, wohin mit seinem GlĂŒcksgefĂŒhl.

***

Ottilie Grau trennte sich von Volker und reichte die Scheidung ein. Der Streit um die Eigentumswohnung artete aus. Schlussendlich blieb Ottilie in der Wohnung, wĂ€hrend Volker in eine andere Stadt zog. Sie wollte einmal Olga besuchen, doch diese teilte ihr mit, dass Maite mit dem Zirkus unterwegs wĂ€re und sich deswegen ein Besuch nicht lohnen wĂŒrde. Ottilie kĂ€mpfte gegen die Vereinsamung, indem sie die Anzahl der Deutschstunden in der Bibliothek erhöhte. Als sehr unangenehm erwies sich auch ihre Nachbarin, Frau Semmel, die, nimmermĂŒde, Fragen stellte, wo denn nun Maite wĂ€re und wo ihr Mann Volker. Als dann Ottilie die Geduld verlor, sagte sie ihr, Maite wĂ€re in einem Internat und Volker in einer Irrenanstalt und sie wĂŒrde ihr keine weiteren Fragen mehr beantworten.

Als sie eines Tages ein Brief von Maite erhielt, mit beigelegten Fotos von ihr und “ihren” Ponys, weinte Ottilie jĂ€mmerlich mehrere Tage und NĂ€chte. Sie freute sich fĂŒr Maite und war trotzdem traurig Sie las den Brief von Maite mehr als einhundert Mal und schaute sich die Fotos ebenso oft an.

Liebe Ottilie

Ich hoffe so sehr, dass es Dir gut geht. Es tut mir furchtbar leid, dass ich einfach so weggelaufen bin, aber ich hatte solche Angst, Dir zu sagen, warum.
Nach dieser Zeit weißt Du nun bestimmt, warum ich nicht mehr bei euch leben konnte. Ich hatte auch Angst, dass Du mir vielleicht nicht glauben wirst. Ich wollte schon mein Leben aufgeben, aber da waren plötzlich die Leute vom Zirkus da und haben mich gerettet. Mit Dir alleine hĂ€tte ich sehr gerne gelebt, denn Du warst immer gut zu mir. Die Leute vom Zirkus sind es auch. Ich gehe hier in Bratislava in die Schule und lerne auch Slowakisch. Milena, das ist die Schwester von Jacob, schult mich in einer Zirkusnummer mit Ponys ein, die ich dann in der nĂ€chsten Saison alleine in der Arena vorfĂŒhren darf. Was Du mir vielleicht kaum glauben wirst, Jacob wird mich noch diesen Winter heiraten! Ich bin so glĂŒcklich!
Ich werde Dir wieder schreiben bevor wir unsere FrĂŒhlingstourne starten. Auf dem Stationenplan sehe ich, dass der Zirkus auch nĂ€chstes Jahr wieder drei Tage in Gondolach sein wird. Ich schicke Dir dann rechtzeitig zwei Freikarten fĂŒr LogenplĂ€tze, die mir Vater Sloboda bereits fest zugesichert hat.
In der Hoffnung, dass es Dir gut geht, sende ich Dir die allerliebsten GrĂŒĂŸe aus Bratislava und freue mich, Dich wieder zu sehen.

Dein frĂŒheres Pflegekind

Maite

Nach diesem Brief ging es dann Ottilie wieder etwas besser. Sie sagte sich, dass alles viel schlimmer hĂ€tte enden können. Auch wenn sie weiterhin sehr traurig war, wusste sie doch, dass fĂŒr Maite alles gut kam.

***

Volker kam mit einem blauen Auge davon, denn niemand erstattete eine Anzeige gegen ihn. Auf dem Arbeitsmarkt war er nicht mehr gefragt, er wurde zum SĂ€ufer und endete schließlich als Clochard in den Gossen. Mit der Scheidungsurkunde erlosch auch jeglicher Kontakt zu Ottilie, die ihm in einem letzten und einzigen Brief mitteilte, dass sie nie mehr von ihm hören möchte.

***

Der damalige Zirkusbesuch von Inspektor Braun und Gebhardt sorgte dann kurz vor der großen Pause des Abendprogrammes noch fĂŒr eine Lachnummer. Alojz Sloboda liess sich etwas Besonderes einfallen. Als der große Magier, besser gesagt, eine Magierin mit ihrem Gehilfen die Arena betrat, suchte sie im Publikum nach drei Freiwilligen. Einer davon, wie konnte es anders sein, war der Assistent Brauns. Gebhardt. Mutig und entschlossen ĂŒberstieg er das Rondell der Arena und begab sich zur Zauberin, die ihn aufs herzlichste begrĂŒĂŸte und nach seinem Beruf fragte. „Ich bin Polizist!” sagte Gebhardt wahrheitsgemĂ€ĂŸ. „Darf ich sie bitten, sich auf dieses Feldbett zu legen und sich zu entspannen?” fragte die Magierin freundlich. Gebhardt tat, wie ihm geheißen und legte sich rĂŒcklings auf das dastehende Feldbett. Die Magierin setzte sich auf einen hohen, runden Hocker direkt neben ihn, hob langsam ihre Arme, guckte ihn unverwandt an und sagte mit eindringlicher Stimme; „Sie sind sehr mĂŒde, sie haben nur einen Wunsch. Sie möchten schlafen, schlafen, nur noch schlafen!” nach einer kurzen Weile fuhr sie fort; „Denken Sie an ihre Kindheit. Jemand hat Ihnen etwas weggenommen. Sie wollen spielen, was hat man Ihnen weggenommen?” mit kindlicher Stimme antwortete Gebhardt; „Mein Fahrrad, mein Fahrrad ist nicht mehr da, ich möchte mein blaues Fahrrad wieder haben!” das Publikum lachte. Die Zauberin hob beschwörend die rechte Hand und sagte; „Sie werden Ihr Fahrrad wieder bekommen, es steht da hinten am Baum, können Sie es sehen?” „Ja, danke, ich sehe es, das ist mein Fahrrad!”
Die Zauberin klatschte in die HĂ€nde und rief; „Wachen Sie auf, Sie sind wieder bei uns!” Gebhardt war wieder bei sich. Die Magierin forderte ihn auf, sich zu erheben. Das Publikum spendete tosenden Beifall. Sie bedankte sich bei ihm fĂŒr seinen Auftritt und verabschiedete sich von ihm mit einer Umarmung. Als er vom Gehilfen der Zauberin wieder zu seinem Logenplatz gebracht wurde, rief ihn diese nochmals zurĂŒck mit den Worten; „Halt, warten Sie Herr Polizist, Sie haben noch etwas vergessen, hier bitte!” dabei hob sie seine Brieftasche hoch und schwenkte diese, schelmisch lĂ€chelnd in der Luft herum. Das Publikum raste vor Begeisterung, wĂ€hrend Gebhardt verblĂŒfft an seine Westentasche griff und feststellte, dass er nur Leere betastete.
Mit den andern beiden Freiwilligen veranstaltete die Zauberin dasselbe. Sie hypnotisierte sie ebenfalls erfolgreich.

In der Pause tranken Braun und Gebhardt außerhalb des Zeltes einen Kaffee. Braun schĂŒttelte lĂ€chelnd den Kopf und meinte lakonisch; „Sie sind mir ein schöner Polizist, Gebhardt, lassen sich einfach die Brieftasche klauen und merken es nicht einmal.” Gebhardt verteidigte sich; „Ja Chef, das hat die bei der Umarmung getan, die muss ja ungeheuer fingerfertig sein, die sind doch durchtrainiert, aber das mit der Hypnose hat sie bei mir nicht geschafft, wie bei den andern beiden, da bin ich das falsche Medium, ich bin zu resistent und zu stark fĂŒr sowas.”
Braun grinste in sich hinein und bevor sie wieder ihre LogenplĂ€tze aufsuchten, fragte er so belanglos wie möglich; „Ach Gebhardt, sie hatten doch in Ihrer Jugend mal ein blaues Fahrrad, haben Sie das noch?” Gebhardt blieb abrupt stehen und schaute seinen Chef ĂŒberrascht an. „Sind Sie jetzt Hellseher geworden Chef, woher wissen Sie denn das, das sind ja schon dreißig Jahre her?” „Sie erzĂ€hlten es der Magierin, als Sie unter Hypnose lagen!” Gebhardt ließ seinen Pappbecher fallen und starrte unglĂ€ubig in das lĂ€chelnde Gesicht Brauns.

***

Ende Juni machte der Zirkus Sandokan wieder Station in Gondolach. Maite umarmte Jacob am ersten Morgen und fragte ihn, ob er bereit wĂ€re, dass sie beide wieder mit dem Zirkusauto dieselbe Route fahren könnten, um Plakate aufzuhĂ€ngen. NatĂŒrlich war Jacob einverstanden. Er sagte; „Wir machen es wie damals, Laszlo als Clown verkleidet, wird uns chauffieren und wir bringen die Plakate an. Es war wieder Samstag und auch die Uhrzeit stimmte. Fast zehn Uhr am Vormittag. Als das Zirkusauto mit voller Musik in die Gerberstraße einbog, verspĂŒrte Maite ein unbeschreiblich wehmĂŒtiges GefĂŒhl in sich. Böse und glĂŒckliche Erinnerungen durchwĂŒhlten ihr Inneres. Sie trug nun stolz ihre Zirkusuniform mit Ausnahme der Jacke. Sie trug die alte von damals, welche sie nach der Flucht nie wieder getragen hatte, um die neue, Weinrote nicht schmutzig zu machen. Als das Fahrzeug vor dem Haus Ottilies ankam, hielt Laszlo an. Maite stieg aus, ging zu ihrem frĂŒheren Lieblingsplatz und setzte sich auf den kleinen Mauervorsprung. Die Musik lief weiter. Die Straße war wiederum sehr belebt. Jetzt stieg Jacob aus der BeifahrertĂŒr. Er trug wiederum einige Plakate ĂŒber seinem Arm gerollt. Er kam lĂ€chelnd auf Maite zu und sagte; „Hallo mein FrĂ€ulein, darf ich hier am Haus ein Plakat vom Zirkus anbringen? Sie erhalten dafĂŒr auch zwei Freikarten fĂŒr die heutige Nachmittagsvorstellung?” Maite, die gerade die rechte Hand in die Jackentasche geschoben hatte und fĂŒhlte, dass da was war, wusste im selben Moment, was sich in der Jackentasche verbarg. Volkers Rasierklinge. Schaudernd zog sie die Hand wieder aus der Tasche, erhob sich und umarmte Jacob. KĂŒsste ihn stĂŒrmisch und sagte; „Bitte, lass uns von hier fortgehen, ich möchte nie mehr dahin zurĂŒckkehren!”
Jacob, ĂŒberrascht ob ihrer Reaktion, zog sie mit seiner freien Hand zĂ€rtlich an sich und fragte; „NatĂŒrlich liebes, lass uns gehen, was ist denn bloß passiert?” er fĂŒhrte sie zum Auto, öffnete fĂŒr sie die HintertĂŒr, sie stieg ein, er neben sie. Laszlo guckte etwas ĂŒberrascht, fragte aber nichts und fuhr langsam los. Die Musik lief weiter. Maite kuschelte sich an Jacob und begann zu weinen. Jacob hielt sie fest. Nach einer Weile fragte er sie; „Was ist denn passiert mein Kleines?” nach einer geraumen Weile flĂŒsterte Maite in sein Ohr; „Wenn Du letztes Jahr nicht gekommen wĂ€rst Jacob, wĂ€re ich genau seit einem Jahr tot. Du hast mir mein drittes Leben geschenkt.” Sie langte in die Jackentasche und zeigte Jacob die in ein Papier eingehĂŒllte Klinge. Jacob nahm die Klinge aus der HĂŒlle, drehte das Fenster auf und warf sie kurzerhand hinaus. Dann nahm er Maite in die Arme und sagte; „Du darfst niemals mehr daran denken Maite, wir sind nun fĂŒr immer zusammen. Ohne Dich, könnte ich auch nicht mehr sein!”

Auf der restlichen Rundfahrt durch die Stadt, brachte Laszlo die Plakate ĂŒberall an. Als sie am spĂ€ten Nachmittag wieder im Zirkusareal angelangt waren, trat Milena gerade aus Vaters BĂŒrowagen und fragte Laszlo, ob alles gut gegangen wĂ€re. Dieser meinte lakonisch, mit einem Grinsen auf die beiden andern Insassen; „Ich habe wirklich einen vielseitigen Job, ich bin Clown, Plakatverteiler, Privatchauffeur und nebenher noch fliegender Trapezakrobat, ich kann mich wirklich nicht beklagen!” damit stapfte er in Richtung seines Wohnwagens, wĂ€hrend Milena neugierig und unwissend in das Fahrzeug sperberte, sich aber sogleich diskret wieder zurĂŒckzog.

***

Ottilie, die das Zirkusauto schon von weitem kommen hörte, aus dem Fenster blickte und kurz darauf Maite sah, wie sie sich auf den Mauervorsprung setzte, hetzte völlig aufgeregt die Treppe hinunter, um Maite zu begrĂŒĂŸen. Als sie aus der HaustĂŒre ins Freie trat, war das Auto schon zwanzig Meter weg vom Haus und machte gar Anstalten, die Gerberstraße zu verlassen. Da kurvte es auch schon weg. Ottilie blieb völlig verdutzt stehen. Na sowas, dachte sie enttĂ€uscht. Vielleicht drehen sie eine Runde und sind gleich wieder da, ĂŒberlegte sie weiter. Ich werde da mal warten. Sie setzte sich auf den Lieblingsplatz von Maite. Doch sie wartete vergebens. Das Auto kam nicht mehr. Ottilie hatte an diesem Tag Maite zum letzten Mal in ihrem Leben gesehen und nie mehr wieder etwas von ihr gehört.

Zwei Monate spĂ€ter nahm sie eine Todesanzeige mit einem amtlichen Begleitbrief aus dem Briefkasten. Mit zitternden HĂ€nden öffnete sie den Umschlag, MagensĂ€ure stieg ihr hoch. Dann las sie; „
Zwischen MĂŒlltonnen, in einem Aussenbezirk von Frankfurt, wurde vor zwei Tagen eine Leiche mit aufgeschnittenen Pulsadern gefunden. Der Tote wurde als Volker Grau identifiziert 
!”

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Pierre Montagnard
en vino veritas!

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