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Leselupe.de > Ungereimtes
Mutter-Tochter
Eingestellt am 21. 05. 2004 15:30


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Shari
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Apr 2004

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Das Ringen mit Dir erschöpft,
lÀhmt Herz und Kopf.
Du bist vergraben in mir,
viel zu tief.
Dein Argusblick durchdringt
alle Versuche,
dich zu vergessen.
Lass los!
So höre ich mich sagen,
wÀhrend meine Hand,
noch heimlich auf deine NĂ€he hoffend,
lÀngst ins Leere greift.


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Urbinia
Guest
Registriert: Not Yet

hallo Shari, die "Leere" wird halt von einem anderen "gefĂŒllt", aber so lang mir meine 16-j. Tochter - wie heute, noch ine Rose schenkt, kann ich noch superglĂŒcklich sein.
Liebe GrĂŒĂŸe von Urbinia

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Shari
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Apr 2004

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Hallo Urbinia!

Ich glaube, die Leere die ich nannte, ist mit nichts und niemandem anderen zu fĂŒllen. Jeder Mensch dem wir begegnen, nimmt Raum ein. Wieviel, hĂ€ngt von uns ab. Aber er lĂ€sst sich nicht austauschen. Die Dimension des Raumes ist variabel und ist abhĂ€ngig von der Bedeutung, die der Mensch fĂŒr uns hat. Im Idealfall wird der Wechsel in Balance mit In- und Output vollzogen, aber wenn sich einer von dannen macht, wenn man selbst noch nicht soweit ist, der Raum also nicht besetzt ist, bleibt Verlust.
Ich freue mich immer wieder, wenn ich höre und lese, wie so ein Prozess "richtig" verlaufen kann.
In diesem Sinne - auf die gestrigen, heutigen und morgigen Rosen!

Liebe GrĂŒĂŸe
Shari

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Urbinia
Guest
Registriert: Not Yet

natĂŒrlich hast du recht, liebe Shari, ich meinte auch nciht , dass die Leere bei mir ausgefĂŒllt wird, sondern dass jemand MEINEN Platz einnimmt, was schwer ist.
Jeder mensch ist natĂŒrlich, wenn man ihn liebt, fĂŒr einen durch nichts zu ersetzen, aber man "verliert" ja seine Kids nicht, man muss sie immer mehr teilen.
Liebe GrĂŒĂŸeUrbinia

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Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

Werke: 671
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Zwiespalt

Liebe Shari,

Du beschreibst einen Zwiespalt: Einerseits möchte sich die Protagonistin von der Mutter lösen, die das nicht zulĂ€ĂŸt, andererseits hofft sie, doch noch das von der Mutter erhalten zu können, was sie nie erhalten hat.
Dieser Griff ins Leere bezeichnet das fĂŒr mich, dass da immer nach etwas gesucht wurde, was nicht zu bekommen war.

Ich glaube, es ist viel schwieriger, eine in gewisser Weise misslungene Beziehung aufzulösen als eine intakte Beziehung.

Eine intakte Beziehung löst sich quasi von selbst, denn beide empfinden: Wir hatten unsere Zeit, wir haben unsere Zeit genutzt, wir haben einander alles, was uns möglich war, gegeben.

Dein Text ĂŒbermittelt sehr schön konzentriert Deine Aussage.

Ein schönes Wochenende wĂŒnsche ich Dir.
Liebe GrĂŒĂŸe von Vera-Lena
__________________
Der Mensch ist sich selbst das grĂ¶ĂŸte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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Shari
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Apr 2004

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Liebe Vera - Lena!

Besser hĂ€tte ich es mir nicht wĂŒnschen können. Dein Kommentar trifft jeden einzelnen Punkt, der mir wichtig war.
Was diese Bindungen betrifft - oder das Loslassen - so sehe ich es wie folgt:
Man kann nur eine Hand loslassen, die man hÀlt.
Man kann sich nur abgrenzen gegen ein GegenĂŒber.
Man kann nur Entwicklung sehen, wenn es einen Spiegel gibt.

Irgendwie muss all das aber auch möglich sein, wenn das oben geforderte fehlt - "und wenn es braucht ein Leben lang oder sogar eins lÀnger".

In diesem Sinne eine gute Nacht
und ein wunderschönes Restwochenende

Liebe GrĂŒĂŸe
Shari

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