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Leselupe.de > Horror und Psycho
Mystik des Waldes
Eingestellt am 31. 01. 2006 17:00


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DJMusicLine
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Mystik des Waldes

Intro

Klappentext:


Der Hohe Busch. Ein Gebiet zum entspannen – bei Wanderern und Waldläufern beliebt. Ein Ort der Ruhe und des Friedens. Niemand ahnte etwas Böses, doch die Natur hatte ihr Geheimnis. Düster und unheimlich. Zeit spielte hier keine Rolle, doch irgendwann würde es geschehen. Der Plan war vorbereitet, und als die ersten Vorzeichen geschahen, gingen sie ahnungslos in die Falle. Menschen wurden zu Opfern eines alten Geheimbundes, der ausgerechnet hier seinen Stützpunkt errichtet hatte. Die Gefahr war vorhanden, doch sie verschlossen die Augen vor der Bedrohung. Erkannt wurde sie erst, als es bereits viel zu spät war und das Unheil seinen tödlichen Verlauf bereits genommen hatte …

Mystik des Waldes - 1. Der Plan
Mystik des Waldes - 2. Die Nachtwanderung
Mystik des Waldes - 3. Die Falle
4. Der Anschlag
Mystik des Waldes - 5. Freunde - Doppeltes Spiel
Mystik des Waldes - 6. Rachepläne: Die Jagd beginnt
Mystik des Waldes - 7. Eine schlimme Wahrheit
Mystik des Waldes - 8. Personenschutz
Mystik des Waldes - 9.
Mystik des Waldes - 10. Die Meisterkrönung

Version vom 31. 01. 2006 17:00
Version vom 23. 07. 2008 16:54
Version vom 04. 08. 2008 18:11
Version vom 04. 08. 2008 18:56

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R. Herder
???
Registriert: Jan 2008

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quote:
Der Hohe Busch! Im Klappentext möchte ich als Leser nicht schon im ersten Satz mit einem Ausrufezeichen empfangen werden. Der Hohe Busch! Da denk ich automatisch an: Ja, er lebt noch! Das geht so nicht, der Hohe Busch, das ist alles und nichts.

Ein Gebiet zum entspannen – bei Wanderern und Waldläufern beliebt. Ein Ort der Ruhe und des Friedens. Langweilig. Lass die Wanderer und Waldläufer weg und schreib einen prägnanten Satz, der ausdrückt, was du ausdrücken möchtest.

Niemand ahnte etwas Böses, doch die Natur hatte ihr Geheimnis. Düster und unheimlich. Zeit spielte hier keine Rolle, doch irgendwann würde es geschehen. Warum sollte auch jemand was Böses ahnen? Der Teil lässt sich getrost streichen. Und dann ist da auf einmal die Zeit, die keine Rolle spielt im Hohen Busch. Warum Zeit, woher die Zeit? Schon klar, was du sagen willst, aber es ist sehr ungeschickt formuliert. Die Zeit ergibt sich so gar nicht aus den voranstehenden Sätzen, es fehlt ein logischer Konnektor.

Der Plan war vorbereitet, und als die ersten Vorzeichen geschahen, gingen sie ahnungslos in die Falle. Wer ist denn nun "sie"? Die Menschen erwähnst du erst im nächsten Satz. Und woher der Plan? Der soll wohl was mit dem Geheimnis (Der Hohe Busch!) und der Zeit zu tun haben - wie voranstehende aber, taucht er völlig unmotiviert und unvermittelt in diesem Klappentext auf. Das ist einfach nicht konsistent und stringent. Es ergibt sich nicht das eine aus dem andern, und gerade das sollte bei einem Klappentext, der ja quasi als Appetizer gelten darf, gegeben sein. Und dann noch der Stil. "Vorzeichen geschahen" - wer schreibt, geschweige denn spricht so?

Menschen wurden zu Opfern eines alten Geheimbundes, der ausgerechnet hier seinen Stützpunkt errichtet hatte. OK, da sind also endlich die Menschen, nachdem ich mich schon mit hohen Büschen, Geheimnissen, Zeiten und Plänen rumgequält habe. Additiv ein Geheimbund. Der seinen Stützpunkt hier errichtet hat. Wo hier? Im Hohen Busch? Dem Busch mit den Wanderern und Waldläufern? Wiederum keine Konsistenz und völlige Beliebigkeit der verschiedenen Ebenen. Erst hat die Natur ihr mystisches Geheimnis, doch dann sprichst du nur noch von so 'nem ollen, ziemlich profanen Geheimbund. Da kratz ick mir an Kopf dranne.

Die Gefahr war vorhanden, doch sie verschlossen die Augen vor der Bedrohung. Erkannt wurde sie erst, als es bereits viel zu spät war und das Unheil seinen tödlichen Verlauf bereits genommen hatte … "Die Gefahr war vorhanden" ist erneut schlechter Stil. Der ganze Satz ist schlechter Stil. Eine Gefahr also, aber sie, die Menschen, schlossen die Augen vor der Bedrohung. Warum nochmal ein andres Wort synonym verwenden? Und überhaupt, wo ist das Geheimnis der Natur hin, das Geheimnis des Geheimbundes, wenn doch alles von Anfang an offensichtlich war?


Ich könnte noch mehr dazu sagen, aber ich denke das genügt, um meine Meinung zu verdeutlichen. Es tauchen unnötige Fragen auf, weil du schlicht zu viele halbseidene Informationen lieferst, mit denen der Leser, der deine Geschichte noch nicht kennt, überhaupt nichts anfangen kann. Dir scheint der Klappentext rund und optimal, weil du weißt, worum es geht. Diesen Vorsprung habe ich nicht und kann mich bloß am blanken Text orientieren.
Wenn allerdings bereits der Klappentext solche eklatanten Schwächen aufweist - warum weiterlesen?


GrĂĽĂźe,
René.


PS: Um Kommentare zu erhalten, ist es immer hilfreich, fleißig bei anderen zu kommentieren. Davon lebt schließlich die Lupe. Wenn dein Text zB in diesem Forum (Horror & Psycho) steht, dann beschäftige dich eventuell mit anderen hier geposteten Storys. Die Rückmeldungen zu eigenen Produkten steigen erfahrungsgemäß.

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