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Leselupe.de > Science Fiction
Nano
Eingestellt am 07. 05. 2004 21:32


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Aceta
???
Registriert: Apr 2002

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Nano

Nano-Partikel steuern die Welt, das Leben, und die GefĂĽhle - nur
Gravitonen-Beben könnten Strukturen noch erschüttern
– andererseits:
selbst diesen Urgewalten aus den Zentren des Universums
setzten Nanos nicht wirklich Masse aus – und Verletzlichkeit!

Nano – superklein, superleicht, superschlau!
Der elementare Kick einer besonderen Selbstverwirklichung
– statt dorischer Säulen nur filigranstes molekulares Geflecht!

Nano – plumpe hormonelle Moleküle länst mega-out,
atomare Substrukturen cybergenter Programme biovalente Futurefate!

Neutrinoemmissionsspektrographen prüfen die Validität neuer Wirkstoffträger,
und initiieren den Makro-Thrill,
theta-gigastrahungsabgeschirmt durch eine modifizierte Wegasynchronisation.

Logisch – oder?!

Emotionale Subroutinen werden determiniert,
sexuelle Muster kopiert,
minimalistische Verwerfungen egalisiert.

Gedankenmuster strukturell ĂĽber neuronale Frequenznetze gefiltert,
Blasterenergie systemkonform abgeschöpft,
der Orgasmus wie Wetterleuchten in der Datenbank gespeichert.

Nano ist Mega – (puhh)
Leben ist Sex ... (oder umgekehrt – ohh?!)
Giga – Microns messen sollten wir,
alles zu kontrollieren –


Da trifft dich ein Kuss, ein leises Versprechen, gehauchte Worte ...
„Mach’ Schluss!“ sage ich und rufe dich
in unser Bett ...


„Nano“ – spekuliere ich,
ein Kätzchen vielleicht, ein Artefakt oder ein ganz spezielles,
neues und originelles Liebesspiel?

Mikropartikel, die Genom aktivieren, Hormone erzeugen lassen,
Instinkte freisetzen und archaische Triebe zu unserer
Überraschung – unserem Vergnügen – unserer Unterhaltung?

Wir wĂĽrden wild und ungestĂĽm,
einander sexuell überraschend –
gesteuert von Microchips?

Oder doch beseelt von einem liebenden Ego in uns,
filigraner als Nanos – erotischer als alle Technik?
Nicht Bits und Bytes und Micons -

sondern heiĂźe Haut, feuchte Lippen,
und Sex mit DIR?
... und Sex mit MIR !?!

_____________________

Liebe(r) Leser(in) -

ich bin mir nicht sicher, in welches Forum dieser Beitrag gehört - bitte seid mir nicht böse, erstmalig den SiFi-Channel der LL zu versuchen!
*lächel*

Aceta

__________________
mit dem Herzen sehen ... (der kleine Prinz)

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Nina H.
???
Registriert: Jul 2002

Werke: 0
Kommentare: 223
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Ehrlich gesagt kann ich nicht recht viel mit dem Text anfangen.
Nano ist bekanntlich ja eine kleine Einheit so wie Milli, nur noch kleiner, also ist der Name nicht sonderlich aussagekräftig. Ich nehme an, Du hattest dafür irgendeine Vorlage, die Dich inspiriert hat (beispielsweise die Naniten bei den Star Trek - Borg???), aber ohne diese hier verfügbar zu haben, bleibt mir als Leser nur die Ratlosigkeit.
Trotzdem ist esw rein sprachlich gesehen ein äußerst interessantes Experiment.

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Woodjr
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Apr 2004

Werke: 1
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SchlieĂźe mich meiner Vorrednerin an: Nano ist nur eine Teileinheit (10 hoch minus 9).
Der UmkehrschluĂź bzw. die RĂĽckkopplung zur Erotik sehr interessant, anosnten wenig konkret. Da fehlt noch Recherche und mehr Arbeit im Detail. Ansonsten von der Idee: faszinierend!
__________________
wood

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Aceta
???
Registriert: Apr 2002

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Hi -

danke für Eure Anmerkungen. Zunächst zur Info aus dem Bertelsmann-Lexikon:

"Nanotechnologie, Molekulartechnologie, Methoden zur Hertstellung von molekularen Maschinen und Computern, deren Größenordnung im Nanometerbereich (1 nm = 10-9 m) liegt. Die Umsetzung ist bislang nur in Ansätzen gelungen. Die Nanotechnologie basiert zu einem Großteil auf der supramolekularen Chemie, die sich mit der Synthese und der molekularen Handhabung komplexer, hochmolekularer Aggregate befasst. Man erhofft sich von der Nanotechnolige nutzbringende Anwendungen u. a. in der Robotik, Sensorik, Prozesstechnik, Biotechnolgie und Medizin. Systeme der Nanotechnologie sollen Eigenschaften, die für biologische Systeme typisch sind, aufweisen: Selbstorganisation, Selbstreproduktion, Anpassungsfähigkeit und Kontinuität. Auch Biochip."

Ich hatte nicht vor, eine wissenschaftliche Abhandlung zu schreiben, sondern diese eher spröde Technik mit Emotionalität zu verquicken. Der Gedanke, einen kleinen Kater "Nano" zu nennen gefiel mir dabei ausgesprochen gut ...

Biochips zur Anwendug im Organismus, zur Aktivierung von Genen - insbesondere nachdem die Entschlüsselung des Genoms erfolgt ist, stellen eine völlig neue Dimension medizinischer Behandlungen dar, übrigens mit der faszinierenste Gedanke, den ich bei meinen eher sporadischen Einblicken in Star-treck Filme gefunden habe.

Fröhliches Grübeln und einen schönen Sonntag -
*lächel*

Aceta

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mit dem Herzen sehen ... (der kleine Prinz)

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jon
Foren-Redakteur
Fast-Bestseller-Autor

Lektor
Registriert: Nov 2000

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Eigentlich müsste ich dich jetzt anlässlich deiner „Star-treck Filme“ wegen katastophal schlechter Recherche disqualitizieren

Tatsächlich krankt der Text wirklich ein bisschen an Fach-Unsinn. Dass sich das Kauderwelsch zunehmend steigert und damit abnehmend rasch "vernüftig erfasst werden kann" ist gut gemacht – aber wenigstens der Anfang (den man noch auf Anhieb verstehen kann) sollte korrekt sein.
Vielleicht liegt die Lösung im Verändern des ersten Wortes zu "Nano-Maschinen" … (… was den Text auch schlagartig unzweifelhaft SF sein ließe)


Ich konnte das "– und Verletzlichkeit! " nicht zuordnen: Meinst du:
Nano-Partikel steuern die Welt, das Leben, und die Gefühle - … – und Verletzlichkeit!
?



__________________
Es ist nicht wichtig, was man mitbringt, sondern was man dalässt (Klaus Klages)

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Aceta
???
Registriert: Apr 2002

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"Asche auf mein Haupt!"

Zu meiner Entschuldigung kann ich nur anführen, dass ich selbst Zweifel bekommen und es sogar bereits bemerkt hatte – aber da war die LL-Frist zur Änderung eines Kommentars bereits verstrichen ... und ich hatte „Treck“ verzapft !!

Die „Verletzlichkeit“ im ersten Teil hat folgenden Hintergrund:
Im Zentrum der Galaxis gibt es eine gewaltige Ansammlung von Materie, komprimiert in „Schwarzen Löchern“. Diese Masse entwickelt eine derart hohe Gravitation, dass nicht einmal Licht das Schwerefeld noch verlassen kann. Bei gegenseitigem Verschlingen dieser Massen werden indes erdbebenartige Gravitationswellen ausgeschickt, die alle Strukturen erfassen und das innere gravimetrische Gleichgewicht erschüttern. Dadurch kommt es im Gefüge der Materie bis in kleinste, subatomare Strukturen hinein – etwa den inneren Zusammenhalt von ansonsten stabilen Atomen durch Schwankungen der Masse-Wirkungen von Neutronen in den Atomkernen zu Erschütterungen, welche auf die molekularen Strukturen, in welchen diese Atome eingebunden sind einwirken.

Eine Theorie besagt: Je massiver eine Struktur ist, desto intensiver sind innerhalb der Strukturen die Auswirkungen von Gravitonen-Emissionen und derer Kollisionen mit der Materie.
Nano Partikel sind extrem massearm und seien deshalb durch Gravitonen weniger verletzlich.
Diese Theorie ist aber nicht unwidersprochen, was ich an dieser Stelle einräumen muss: möglicherweise ist die Auswirkungen der inneratomaren Gravitonenverwerfungen in massiven Strukturen energetisch nicht problematischer, sondern einfacher zu kompensieren, weil die Wahrscheinlichkeit von Gravitonentreffern innerhalb eines Materieblockes angesichts der geradezu kosmischen Leere zwischen den einzelnen Materiepartikeln – bezogen auf atomare und subatomare Strukturen nur unwesentlich höher ist als in der Leere des Weltalls ?! (- andererseits die Einbindungin ein Atomgitter oder einen molekularen Zusammenhalt eine Struktur stabilisiert?).

Die Therorien über Gravitonen-Verwerfungen als Faktor für Instabilität in Materie-Strukturen stammt meines Wissens aus den 80er oder 90er Jahren des letzten Jahrhunderts. Ich selbst habe die Diskussion nur am Rande verfolgt – geblieben ist mir der Leitgedanke einer nicht-radioaktiven begründeten Instabilität der Materie.

Nun – soviel zur „ Verletzlichkeit“ aus technischer Sicht.

Es bleibt der Gedanke, Nanos seien auch emotional nicht verletzlich – was sie mir als Maschinenpartikel menschlich unsympathisch macht ...
<- Während ich DAS schreibe, höre ich schon einen Aufschrei unter den Leser(inne)n – in Science selbst fiktional ein schlicht und einfach völlig „irrelevanter“ Gedanke?

Über „Nano-Maschinen“ denke ich nach. Aber sind Bio-Chips „Maschinen“? Oder berühren wir gerade bei der Anwendung dieser Partikel für biologische Steuerung nicht den Grenzbereich zwischen toter Maschine und Leben – gelangen wir irgendwann jenseits der Nanos an eine bisher nur religiös zu erklärende Struktur – der Gravitonen nicht mehr anhaben, weil die Grenzen der Dimensionen gesprengt werden?

Die Verwirrung meiner aus recht unterschiedlichen Arbeiten genutzen Termini, die ich angerichtet habe und die eigentlich Selbstzweck war, um Technik als chaotisch unerschlossen neben einer emotionalen Stabilität erotisch erfreulich herauszustellen - ein literarisches Experiment, das nach Eueren Kommentaren doch wohl nicht völlig misslungen sein kann?!
(Verbesserungen prĂĽfe ich aber sehr gerne !!) ...
*lächel*

Aceta
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mit dem Herzen sehen ... (der kleine Prinz)

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