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Leselupe.de > Science Fiction
Planet der Staubfresser
Eingestellt am 30. 06. 2002 02:50


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schumpo kaladze
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Jun 2002

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Es ist heiß, so wie es immer heiß ist, auf diesem Planeten. Diesem Stück Verdammnis, Glück und Überleben. Irgendwann, Mitte der hellen Periode. Die Arbeiter- und Dienerkaste hat Dienst, Tonnen von material müssen zu Staub verarbeitet werden.

Rumpold ist ein Arbeiter und Diener. Wenn er nicht arbeitet, dann wartet er auf Arbeit. So wie alle Arbeiter und Diener. Er hat Schmerzen heute. Sein Atemschutz muss defekt sein. Der staub in seiner Mine ist giftig.

Der einzige Ort wo es auf diesem Planeten nicht heiß ist, ist dessen Unterwelt. In der Unterwelt leben die Staubfresser. Sie sind Abschaum und werden verachtet. Sie ernähren sich vom Staub der Oberwelt. Vom alles beherrschenden Staub.

Rumpold wird wohl früher Schluss machen müssen heute. Aber er wird alles nachholen, morgen, er muss sich erst entgiften lasen. Er muss mit regelmäßiger Produktivität arbeiten und dienen, das weiß er. Er hofft, man wird ihm ein wenig Bumba zuteilen. Oh, herrliches Bumba.

Wenn man ihn als Unregelmäßigkeitsfaktor einstuft, wird er beseitigt. Die Mudocapital
akzeptieren keine Unregelmäßigkeiten. Die Mudocapital sind die Herrschenden. In jeder Zeitzone gibt es einen Mudocapital.

Auf dem Weg in die Entgiftungzentrale begegnet Rumpold einem Staubfresser. Der Staubfresser kotzt gerade widerwärtige Staubbrocken heraus. Immer das gleiche. Sie kommen nur zum kotzen herauf. Rumpold sieht noch wie der Kommunaldienst erscheint, die Kotze einsammelt und den Staubfresser verprügelt.

Die Zone muss sauber gehalten werden. Rumpold fragt sich warum die Staubfresser nicht beseitigt werden.

Es entsteht ein Stau. Rumpold wird es heute nicht mehr in die Entgiftung schaffen. Wenn er sein Wochenpensum nicht erfüllt, wird er weg sein. Um seine Angst zu lindern, verzerrt er seine letzte Reserve an Bumba. Oh, herrliches Bumba. Wenn schon weg, dann herrlich weg.

Bumba wird ausgegeben von den Mudocapital. Rumpold ist es unbekannt, woraus und wie Bumba gemacht wird. Aber der Diener und Arbeiter Rumpold vertraut dem Mudocapital.

Die Mudocapital haben 8 Penisse die ihnen aus dem Kopf wachsen. Bei offiziellen Anlässen erigieren sie sich eine Krone. Die Arbeiter und Diener bewundern sie und grölen. Im privaten Rahmen penetriert der Mudocapital seine acht analen Öffnungen.
Die solchermaßen befruchtete Scheiße des Mudocapital ist wertlos.

Rumpold ist irgendwo. Er hätte Schmerzen, ohne Bumba. Sein Inneres brennt. Verfluchter Staub. Herrliches Bumba.

Der Mudocapital lässt sich die aufgesammelte Kotze des Tages bringen. Er vermischt seine befruchtete Scheiße damit.

Rumpold weiß, sie werden ihn bald finden, und beseitigen. Er wird in seinem Abteil bleiben und darauf warten.

Der Mudocapital blickt befriedigt auf die relativ unansehnlich Masse vor ihm. Staubkotze und gefickte Scheiße. Er sagt „Farbstoff dazu, Aromen, Portionieren, wie immer. Oh, wie herrlich wieder…“

Rumpold ist bei der Kommission zur Bewahrung der Arbeitsregelmäßigkeit. Er wird als unregelmäßig eingestuft und betäubt. Als er wieder zu sich kommt, spürt er etwas noch nie Gespürtes. Ihm ist kalt. Um ihn herum versammeln sich ausgemergelte, blasse Gestalten und bieten ihm Staub an.

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flammarion
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

Registriert: Jan 2001

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hallo,

das ist das beste, was ich bisher von dir gelesen habe. ich finde es sehr bemerkenswert, sollte aber besser unter sifi stehen. ganz lieb grüßt
__________________
Old Icke

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Michael Schmidt
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jan 2002

Werke: 43
Kommentare: 1979
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Prinzipiell gefällt mir der Text gut, die Hoffnungslosigkeit kommt gut rüber.

Aber irgendwie wirkt es wie der Rumpf einer Geschichte, vieles wird nur angedeutet, da könnte man mehr machen.

Und durch die wiederholte Nutzung der Wörter Kotze, Scheiße, Ficken usw. erhöhrt sich das Lesevergnügen auch nicht.
Könntest du auch anders darstellen, ohne an "Sprachgewalt" zu verlieren.

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jon
Foren-Redakteur
Fast-Bestseller-Autor

Lektor
Registriert: Nov 2000

Werke: 147
Kommentare: 6206
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Erst dachte ich, der unintelligent-bruchstückhafte Tonfall des Textes sei ein Stilmittel, um die Dumpfheit der Situation zu schildern. Aber nach dem überstrapazierten Fäkal-Wortschatz bin ich dessen gar nicht mehr so sicher…

Bitte noch mal in puncto Rechtschreibung überarbeiten!

Das größte Manko ist jedoch das Unfertig-Sein der Story. Woraus Bumba gemacht wird, ahnt man ja noch – auch wenn diese Pointe an Geschmacklosigkeit nicht zu überbieten ist: Das ist pur auf Ekel-Schock getrimmt, ohne Sinn oder Hintersinn. Wo am Schluss der aussortierte Rumpold allerdings landet, entzieht sich jeder begründbaren Vermutung – man könnte höchstens eine neue Geschichte dafür zusammenspekulieren, die Geschichte zu erzählen, ist allerdings Job des Autors!
__________________
Es ist nicht wichtig, was man mitbringt, sondern was man dalässt (Klaus Klages)

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schumpo kaladze
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Jun 2002

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hmmm

qflammarion:
danke, danke, danke, danke!

@michael:

danke für deine tips, ich werde die geschichte wohl zu einem ganzen buch ausbauen. ja, ich weiss, düstere gesellschaftsvisionen sind nichts neues, aber ich werde es wagen.

@jod:
lesen ist auch ein handwerk, denn aus der geschichte geht ganz klar hervor, was mir rumpold passiert. lies den zweiten absatz nochmal. und dann den schluss. ähem?

und wenn du tatsächlich verstehst was mit ihm passiert, aber nicht ahnen kannst warum es passiert, na dann:

er wird zu einem staubfresser gemacht, denn die herrscher brauchen die staubfresser, wegen bumba. und wer unruhe in die mittelschicht bringt, kommt in die unterschicht.

und es ist einfach unwahr dass in der bumba-pointe kein hintersinn steckt. kann sein dass du ihn nur nicht erkennst.

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schumpo kaladze
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Jun 2002

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jon

nicht jod, sorry

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