Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, mĂĽssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5560
Themen:   95439
Momentan online:
687 Gäste und 10 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Fremdsprachiges und MundART (L)
Poet ABC
Eingestellt am 09. 12. 2014 14:03


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
Bernd
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

Registriert: Aug 2000

Werke: 2326
Kommentare: 11374
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Bernd eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

God’s first word answers All, you see;
When „A“ he cried was poetry!

The Bard was smashing through the wood
a Ballad of Sir Robin Hood.

A Carol in the afternoon;
twelve days of Christmas coming soon.

The Death creates his masterpiece,
the Damsels need there handkerchiefs.

A baby cried an Epigram,
"How Excellent!" – said uncle Sam.

The poet likes the Fairy tale,
Far more he likes the good old ale.

You know, the Gasel is exotic
and, Godness, yes, it is — erotic.

A poet with a poet’s Heart,
engraves the Heaven with his art.

The Iambus fills without to halt
the Inside of the poet’s vault,

A well-known poet is sir John,
his Jolly verses are foregone.

In Iceland all the Kennings dwell,
much older than the Kyirelle.

When for a Love song you’re too thick,
sit down, and write a Limerick.

Your Manuscript was just rejected?
Don’t Matter, you are not effected.

A poet writing in the Night,
writes Notable in candle light .

My true love likes the lovely Ode,
although it is a bit Out-mode.

I write a Palindrome, my friend,
the Punch: I start it at the end.

Long is the live, long is the Quest,
I sing Quatrains about the rest.

The Rhyme Royal — the good old stanza,
Reports the king’s extravaganza.

Spell one Sonnet when love is hot –
Ill-fated love? Then Spell a lot.

When you are writing a Tercet
it is like Trickling in corset.

My poetry is Underground
’cause it includes Uncommon sound.

A special figure is Vers libre
high Voltage spreads through poet’s fibre.

The Waka once from Japan came,
to Write it is a fair old game.

Nobody knows the Xenolith,
it’s Xenoglossic -- goes the myth.

The Yadu is a Burmese verse.
for You it’s easy to rehearse.

Zen poetry is strange and old,
Zig-zagging through your mind when told.
__________________
Copy-Left, samisdada, Dada Dresden

Version vom 09. 12. 2014 14:03
Version vom 09. 12. 2014 16:09
Version vom 11. 12. 2014 08:59
Version vom 11. 12. 2014 08:59
Version vom 16. 12. 2014 09:54
Version vom 16. 12. 2014 11:49

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Bernd
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

Registriert: Aug 2000

Werke: 2326
Kommentare: 11374
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Bernd eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

The xenolith is a rather strange poetry form, rather new.

Hier klicken

I never wrote one until now.

I changed "xenoglossy" to "xenoglossic"
__________________
Copy-Left, samisdada, Dada Dresden

Bearbeiten/Löschen    


Mondnein
Routinierter Autor
Registriert: Feb 2014

Werke: 629
Kommentare: 4230
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Mondnein eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil
Xenolithe

Ich lerne immer dazu. "Xenolithe" kannte ich nur aus der Geologie (Petrographie), an eine Versform hätte ich nicht gedacht. Aber Du zeigst, Bernd, daß es tatsächlich eine gibt.

Ich habe selbst mal (godness, das war erst vorige Woche!...) zwei Strophen eines Gedichts so ineinandergefügt, daß sich dabei eine neue Strophe (bzw. eine andere Version) ergab. Dabei war ich von Liedern inspiriert, die den Hintergrundchor einen Refraintext o.ä. singen lassen, der sich etwas verselbständigt hinter den Vordergrundtext schiebt - z.B. das "shoot shoot bang bang" in "Happyness is a warm gun" (Beatles, White Album), oder die Arien bei Johann Sebastian Bach (z.B. im Weihnachtsoratorium), wo ein Choral mit eigenem Text "zwischen" die barock ausufernden Koloraturen und Textzeilen einer Solo-Arie gesetzt erscheint (kommt in jedem Bach-Oratorium mindestens einmal vor).
In so einem allgemeinen Sinn von "Fremdeinschluß" gibts nette Beispiele, auch literarische - mir kommt als erstes Döblins "Berlin Alexanderplatz" in den Sinn, mit Werbesprüchen und Maschinen-Onomatopoien, die da kontrast-schräg zwischen die erzählenden Prosa hineingerissen sind (wie Plakatwände, wo zwischen den Fetzen von jüngeren Schichten die älteren hervorblättern). Wenn die Brekzie zu einem Gneis gequetscht wird, dann gibts "Zettels Traum" oder "Finnegans Wake".
Ich denke, ich rücke - um "kon-kret" zu werden - mal meine eben erwähnte "Kalte Schnauze"-
Liedform hier ein.

__________________
sato bandhum asati nir avindan
hridi pratishya kavayo manisha

Bearbeiten/Löschen    


Bernd
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

Registriert: Aug 2000

Werke: 2326
Kommentare: 11374
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Bernd eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Deshalb habe ich es mit Xenoglossie verglichen. Es ist wie fremde Worteinschlüsse, die eigentlich nicht dazu gehören. (Eigentlich ist es ja ein geologischer Begriff, wie Du schon geschrieben hast.)

In dem Gedicht taucht der Begriff auf, wie aus einer fremden Sprache, die man nicht kennt.
__________________
Copy-Left, samisdada, Dada Dresden

Bearbeiten/Löschen    


Mondnein
Routinierter Autor
Registriert: Feb 2014

Werke: 629
Kommentare: 4230
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Mondnein eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Ja, so liest es sich auch als selbstbezügliche Pointe (so gings mir beim ersten Lesen): "Xenolith", Fremdeinschluß, als Fremdeinschluß in der Liste der Vers- und Dichtungsformen, und in sprachlicher Ebene deshalb nichts als ein frech eingeschobenes Fremdwort, das besonders dadurch befremdet, daß die für Vers- und Dichtungsformen zuständigen Germanisten bzw. Anglisten diesen Begriff kaum kennen, da er 1. griechisch und 2. naturwissenschaftlich ist. Klingt, als sei dem Autor auf der Suche nach einer X-Form nichts "Unfremdes" eingefallen. - So jedenfalls beim ersten unschuldigen Lesen.

__________________
sato bandhum asati nir avindan
hridi pratishya kavayo manisha

Bearbeiten/Löschen    


Bernd
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

Registriert: Aug 2000

Werke: 2326
Kommentare: 11374
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Bernd eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Dazu kommt, dass "Xenolith" als Form in der Lyrik nur erfunden wurde, um die LĂĽcke mit "X" zu schlieĂźen.
Deshalb hält Dein Satz wohl auch weiterhin:

quote:
... dass die für Vers- und Dichtungsformen zuständigen Germanisten bzw. Anglisten diesen Begriff kaum kennen.

Es ist also sowohl frech eingeschobener Fremdeinschluss, als auch frech eingeschobene, gezielt gesuchte Lyrikform.


__________________
Copy-Left, samisdada, Dada Dresden

Bearbeiten/Löschen    


5 ausgeblendete Kommentare sind nur fĂĽr Mitglieder und nur mit eingeschaltetem Javascript erreichbar.
ZurĂĽck zu:  Fremdsprachiges und MundART (L) Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
Werbung